Das erste problem ist die frage warum die untersuchung mit dem dermatoscop nicht fest zum leistungskatalog der kassen gehört obwohl wohl jeder (zumindest hier im Forum) der meinung ist das es sinnvoll währe.[kosten nutzen verhältnis]
Da der katalog von "Kassen" und "Ärtzten" verhandelt wird sollten sich wohl beide seiten mal einigen ob hautkrebs-screening nun eine grund oder zusatzleistung ist.
Das zweite und viel grössere problem ist wohl das auftreten des artztes als Behandler/Verkäufer und das speigelt dieser artikel gut wieder.
Das modell in dem der artzt die gebotene medizinische behandlung gegen wirtschaftliche interressen abwiegt ist höchst fragwürdig.
Nicht nur weil ein artzt zu keiner zeit seiner ausbildung zum verkaufer geschult wird (zum glück nicht), sondern zum behandler und ein medizinstundent deswegen wohl auch nicht anstrebt verkäufer zu werden.
Sondern auch weil es nicht dem selbstverständnis ärztlichen handelns entspricht verkauf mit behandlung zu kombinieren.
Beispiel: Der beruf des artztes unterliegt wie viele andere berufe auch der Sorgfalspflicht diese (wenn nicht gar das eigene gewissen) verpflichtet ihn seine behandlungen "Lege artis" d.h. nach dem neusten stand der wiss. und forschung auszuführen.
"......Er haftet auch dann für eine nicht den Regeln der Kunst entsprechende Behandlung, wenn er selbst davon ausging, dass seine Behandlungsmethode die derzeit anerkannte sei."
Ob die diagnose ohne dermatoscop nun Lege artis ist überlasse ich dem leser.
Fazit wen der artzt auch weiterhin sich gezwungen sieht seine existenz über zusatz verkäufe also Igel leistungen zu definieren, wird das vertrauen der patienten wohl weiter sinken und zu ähnlicher skepsis wie hier im forum führen.(zu recht wie ich meine)
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