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Streit um Finanzmarktsteuer: Opposition beklagt doppeltes Spiel im Kanzleramt
dapdWie ernst meint es die Regierung mit der Einführung einer Finanzmarktsteuer? Gerade hatte man sich mit der Opposition auf Bedingungen geeinigt, doch Kanzleramtschef Pofalla soll intern ein Scheitern der Pläne vorausgesagt haben. SPD und Grüne sind ist empört - und suchen nach neuen Druckmitteln.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...837997,00.html
- #150 11.06.2012 07:35 von
- #151 11.06.2012 07:38 von
- #152 11.06.2012 07:54 von
Die SPD und Grünen können überhaupt nichts durchsetzen, weil sie ohne Rückgrat sind und sich vorbehaltslos für den ESM ausgesprochen haben. Das kindische Verhalten, "bäh, wir wollen doch unser FTS", ist nur mitleiderregend. Meine Güte, was für Hansel. Was wollen sie den machen, wenn die CDU/FDP die Steuer letztlich doch nicht einführt? Rumheulen?
Sie können nur abwarten, ob Schäuble die Knete aus der Steuer will oder nicht. - #153 11.06.2012 08:24 von
schon gemerkt....
wir als Bürger finanzieren ALLES!!!schärfere Vorschriften im Lebensmittelrecht, Dosenpfand, Afghanistan zahlen alles wir. Bessere Informationen für die Bankkunden--dann werden halt dioe Gebühren höher. Verabschieden sie sich vin der Idee dass wegen der FTS auch nur ein Banker weniger verdient. Auch die zahlen die Verbraucher. Nur besteht hier immerhin die Möglichkeit dass die Bankkunden deren Spekulationsgeld an der Börse kreist möglicherweise mehr bezahlen als der Normalborger. Eventuell und unter Umständen..
- #154 11.06.2012 08:34 von
Erst verstaatlichen, dann retten, dann Gehaelter schrumpfen
Spanien, Hypo Real Estate, die Landesbanken in Nord und Sued handelten nicht fuer die Lobbyisten oder die Regierung. Sie handelten aus Gier fure Scheingewinne und vermutlich um die Boni zu steigern.
Banken sind keine neue Technologie. Seit dem 14. Jahrhundert sind die Prinzipien dieselben da der Bankier hauptsaechlich mit dem Geld der Kunden handelt,hat er eine Treuhaenderische Pflicht gegenueber diesen Geldern.
Aber das war alles unter den Tisch gefegt in den angeblichen Interessen der der Aktionaere und den wirklichen Interessen des angeheuerten Personals in der Fuehrungsloge. Gerechterweise sollten die Aktionaere in erster Linie den Wert ihrer Aktien verlieren (meistens schon getan), aber die versagten Fuehrungskader sind immer noch am Ruder und schleichen sich wieder an hoehere Boni heran. - #155 11.06.2012 08:54 von
merkels wort...
merkels wort ist weniger als nichts wert.
dessen sollte sich die spd sicher sein. in der vergangenheit hat sie soviel gesagt und dann das gegenteil gemacht.
diese diskrepanz zwischen ankündigung und handeln nennt man hier bei uns in lippetal:
Lügen
mit dieser koalition aus lügnern und schmugglern würde ich keinen vertrag schließen. - #156 11.06.2012 09:13 von
Die jetzt geforderten Anpassungen in Griechenland sind in Umfang und Dauer schwachsinnig. Was sich in 10 Jahren falsch entwickelt hat, kann nicht von heute auf morgen umgekehrt werden.
Die (gemeinsamen) Arbeitsmarktanpassungen sind auch nicht Konsens gewesen bei Euroeinführung, im Gegenteil hat man sich damit gegenseitig aufgezogen. Vielleicht können Sie diesen Konsens ja irgendwie belegen? Ich kenne auch keine Kommission :-), die diesen Auftrag irgendwie verfolgt hätte.
Das Zinsniveau hat herzlich wenig damit zu tun, dass Banken in betrügerischer! und damit in krimineller! Weise Menschen Immobilien aufschwatzen, die diese sich nicht leisten können. Ihr letzter Satz ist mehr als höhnisch und bedarf keiner Kommentierung...
Welche staatlichen Verfehlungen? Es geht hier nicht darum, irgend jemanden zu bestrafen, sondern darum, den Finanzmarkt für die dauernden Rettungen des Finanzmarkts zu beteiligen, in welcher Form auch immer. Es geht schlicht um Fairness. Wenn der Finanzmarkt weiss, dass er immer gerettet wird, kommt es durch moral hazard zu Verwerfungen.
Also sind die Versicherungen und Pensionen, etc. abhängig vom Verlauf der Finanzmärkte. ;-) Damit belegen Sie, dass dieses Konzept nicht nachhaltig ist und damit auf den Müllhaufen der Geschichte gehört. Aus der persönlichen Sicht ist das nicht vertretbar, dass ich, um meine Pensionen, in die ich jahrelang eingezahlt habe, zu retten, nochmal einzahlen soll? Nö. Es hat sich damit schlicht nicht gelohnt. Das müsen Sie doch als Vermögensverwalter genauso sehen! Es ist ein Minusgeschäft. Die zu erwartenden Pensionen, Renten werden bei dem Zinsniveau erst recht mies ausfallen. ;-)
Nein, den Märkten fehlt tatsächlich die Liquidität, deswegen zahlen sie ja dafür. ;-)
Im HFT bewegen 5% der Marktteilnehmer 75% des Marktvolumens. Sie sehen, das HFT entzieht dem Finanzmarkt die dringend benötigte Liquidität. Aber vielleicht kann man die benötigte Liquidität durch künstliche Krisen, deren Lösung, etc. und der damit verbundenen Panik und Euphorie wie heute an den Märkten ebenfalls herstellen. ;-) - #157 11.06.2012 09:20 von
gespielte Empörung
Schäuble und Pofalla haben doch nur gesagt, was eh alle wissen: Die Einführung der FTS in dieser Legislaturperiode ist unwahrscheinlich, weil komplizierte Gesetzebungsverfahren in verschiedenen EU-Staaten durchgeführt werden müssen, und das nun einmal Zeit braucht. Da kann die Bundesregierung ausnahmsweise mal nix dafür, und nur weil Berufsunsympath Pofalla das äußert wird daraus noch lange kein Skandal.
Weitaus entlarvender finde ich die im Artikel erwähnten Gründe für die ablehnende Haltung der Bundesländer (schwarze und rote!) zum Fiskalpakt: Die sollen für die Schulden der ihnen nachgeordneten Kommunen in die Mitverantwortung genommen werden.
Bislang haben die Länder sich einen schlanken Fuß gemacht, indem sie Aufgaben + Ausgaben zu Lasten der Kommunen nach unten abgedrückt haben. Die können sich ja nicht wehren, da es ein dem Bundesrat vergleichbares Mitbestimmungsorgan der Kommunen gegenüber ihren jeweiligen Ländern nicht gibt. Es wird Zeit dass sich das ändert und die Landesfürsten für die finanziellen Folgen ihrer sozialen Wohltaten (zB gebührenbefreite Kitaplätze) selbst geradestehen müssen. - #158 11.06.2012 11:26 von
Erst glaubwürdige schriftliche EU-Initiative dann Fiskalpakt
SPD und Grüne müssten so lange Gespräche mit der Regierung in Sachen Fiskalpakt boykottieren, bis diese eine hieb-und stichfeste EU-Initiative zur Transaktionssteuer eingereicht hat.
- #159 11.06.2012 11:38 von
Die Geschäfte der deutschen Investmentbanker laufen doch schon längst über London. Wer glaubt, von dort aus könnten sie weniger Unsinn machen, der täuscht sich. Dort können sie es nur ungestörter machen, die Folgen für unser Land sind die gleichen.
Schauen Sie mal, wo der neue Chef der Deutschen Bank Anshu Jain herkommt. Der kann noch nicht einmal deutsch, spricht nur englisch.
Anshu Jain
Wer glaubt, mit der FTS die "Spekulanten" zu stören, der irrt sich
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