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Streit um Fangquoten: Europäische Union knickt vor Fischern ein

Der Plan war ehrgeizig, der Druck der Mittelmeer-Anrainer aber zu groß: Die Europäische Union rudert beim Rettungsversuch für den bedrohten Roten Thunfischs zurück. Jetzt bestimmen nicht nur wissenschaftliche Daten die Fangquoten - auch die Interessen der Fischer werden berücksichtigt.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...730029,00.html
  1. #1

    Wenn die Interessen der Fischer

    wirklich berücksichtigt würden, müssten die Fangquoten sofort und deutlich reduziert werden. Aber in Wirklichkeit geht es um die Interessen der fischverarbeitenden Industrie. aber sogar in denen Interesse müssten die Quoten gesenkt werden und ein nachhaltiges und dauerhaftes Wirtschaften zu erlauben. Also geht es ausschließlich um den kurzfristigen Profit einiger 'Investoren'.
  2. #2

    ...

    Ich frage mich nur, was die dummen Fischer davon haben, wenn es in ein paar Jahren KEINEN Thunfisch mehr gibt.
    "Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher." (A. Einstein zugeschrieben)
  3. #3

    ...

    Man muss wohl naiv sein, wenn man das als Überraschung betrachten würde. Der Vorgang bleibt aber so lächerlich wie die Formulierung der Schlussfolgerung. Denn die wissenschaftlichen Empfehlungen berücksichtigen ja eigentlich bereits die gesellschaftliche-ökonomische Perspektive und damit langfristig auch die Interessen der Fischer. Was hier hingegen als solche verkauft wird ist letztlich mehr die Ignoranz einiger Individuen, ein klassischer Fall von Leuten, die im Prinzip vor sich selbst geschützt werden müssten.
  4. #4

    Nicht die Fischer sind es !

    Die Industrie bekommt (von der EU !)Subventionen, um immer grössere und leistungsfähigere Fangflotten anbieten zu können.
    Die Fischer bekommen Subventionen, um immer teurere Boote kaufen zu können. Um wettbewerbsfähig bleiben zu können, müssen sie damit immer weiter hinausfahren.

    Die EU-Bürokraten (die dafür von der Industrie "subventioniert" werden) tragen für dieses Umweltdesater die alleinige Verantwortung !
  5. #5

    wann merkt die menschheit denn endlich,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der Plan war ehrgeizig, der Druck der Mittelmeer-Anrainer aber zu groß: Die Europäische Union rudert beim Rettungsversuch für den bedrohten Roten Thunfischs zurück. Jetzt bestimmen nicht nur wissenschaftliche Daten die Fangquoten - auch die Interessen der Fischer werden berücksichtigt.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...730029,00.html
    daß man gelscheine nicht essen kann?
    ein beweis mehr dafür, daß es keine hoffnung, keine vernunft, keine macht gibt, die in der lage wäre profitgier, kurzsichtige gewinninteressen usw. in die schranken zu weisen!
  6. #6

    Fischer...

    Fischer haben sich schon immer und weltweit als sehr kurzsichtig erwiesen, scheinen recht einfach gestrickte Menschen zu sein, die denken halt nur von der Wand bis zur Tapete...
    Aber in nicht all zu ferner Zukunft werden die letzten Thunfische rausgeholt sein und dann wird wohl wieder nach dem Staat geschrien, ein Hilfsprogramm muss her... schließlich sind immer die anderen Schuld.

    Und en Japanern sollte man auch endlich einmal klar machen, das wir auf diesem Planeten als Menschheit eine (Zwangs)Gemeinschaft bilden, da kann es nicht sein, das ein kleines Land massenweise Arten auslöscht, wie den Thun, wenn sie könnten auch die Wale etc. auf Kosten aller anderen Menschen.
  7. #7

    Die Fischerei-Subventionen müssen weltweit auf NULL.

    Dieser unverantwortliche Raubbau wird überhaupt nur durch Subventionen noch aufrechterhalten.

    Es ist wirklich unvorstellbar, mit welcher Kurzsichtigkeit die Ressourcen der Meere hier auf eine Weise geplündert werden, die auch eine zukünftige Nutzbarkeit zunehmend unwahrscheinlich macht.
  8. #8

    Vermutlich steckt deutlich mehr dahinter, als der Artikel verrät

    Denn ohne Genaueres über Fischer zu wissen vermute ich, auch sie sägen nicht einfach den Ast ab auf dem sie sitzen.
  9. #9

    .

    Zitat von Samtiger Beitrag anzeigen
    wirklich berücksichtigt würden, müssten die Fangquoten sofort und deutlich reduziert werden. Aber in Wirklichkeit geht es um die Interessen der fischverarbeitenden Industrie. aber sogar in denen Interesse müssten die Quoten gesenkt werden und ein nachhaltiges und dauerhaftes Wirtschaften zu erlauben. Also geht es ausschließlich um den kurzfristigen Profit einiger 'Investoren'.
    Welche 'Investoren' sollten das wohl sein? Niemand investiert Geld
    in eine Branche, die dabei ist, sich innerhalb weniger Jahre selbst zu zerstören.
    Oder sind die Gewinne in der Fischerei so dramatisch hoch, daß man schon in
    wenigen Monaten/Jahren das investierte Geld komplett wieder herausbekommt?

    Es wird wohl eher die Feigheit einiger Politiker sein, die sich lieber
    davor drücken wollen, der heimischen Bevölkerung reinen Wein einzuschenken.

    Bei uns ist es doch nicht anders. Bei uns lebt man auch gerne auf Kosten der Zukunft
    (und nimmt noch ein paar Milliarden mehr Schulden auf, Hauptsache es ändert sich
    nichts und wir machen alle so weiter wie bisher...)








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