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Streit um europäische Bankenunion: Wirtschaftsprofessoren stützen Merkels Gipfel-Kurs

REUTERSDie Forderung nach einer europäischen Bankenunion spaltet die Forschergemeinde: 15 Wirtschaftsprofessoren haben sich gemeinsam für die Reformen ausgesprochen. Sie stellen sich damit auf die Seite von Kanzlerin Merkel - und gegen den Appell deutscher Ökonomen um Ifo-Chef Sinn.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...843099,00.html
  1. #1

    Sinn, Sarrazin und Bosbach

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Forderung nach einer europäischen Bankenunion spaltet die Forschergemeinde: 15 Wirtschaftsprofessoren haben sich gemeinsam für die Reformen ausgesprochen. Sie stellen sich damit auf die Seite von Kanzlerin Merkel - und gegen den Appell deutscher Ökonomen um Ifo-Chef Sinn.

    Ökonomen stützen Merkel im Streit um Europäische Bankenunion - SPIEGEL ONLINE
    Das führt bestimmt zu einer neuen Partei, die sich um Sinn, Sarrazin und Bosbach schart. :-))))))))))))))
  2. #2

    170 vs 15, Fakten vs Floskeln

    alles was die "Wirtschaftsprofessoren" zu sagen haben sind Floskeln über mögliche Ängste und "Wirksame Durchgriffsrechte für Bankenaufseher". da steckt doch überhaupt nichts wahres drinn... die 170 Ökonomen haben die Geschichte hinter sich: Zinswirtschaft ist ein Schneballsystem, dass muss untergehen - Es zielt darauf ab einige reich zu machen und muss immer wieder zugrunde gehen, aber wie in der letzten Weltwirtschaftskrise Anfang des letzten Jahrhunderts.
    Ein möglicher Ausweg währe z. B. "umlaufgesichertes Geld"
    dieses System hat schon in der Antike und dem Mittelalter bestens funktioniert und würde allerseits Wohlstand sichern
    hier mehr Infos:
    wissensmanufaktur. org/plan_b
  3. #3

    Endlich Banken pleite gehen lassen

    Merkel und Schäuble mobilisieren offenbar ihre eigenen akademischen Gefolgsmänner. Das ist schändlich und gemein. Denn das sind die mit den dicken Pöstchen in der Regierung und der EU, die was zu verlieren haben, wenn wir Bürger nicht wollen, dass wir verlieren.

    Es kann und darf nicht sein, dass wir nun schon wieder Banken alimentieren, die angeblich zu fett für den Bankrott sind.
    Ich dachte, wir leben im heiligen römischen Kapitalismus - stattdessen leben wir offenbar in der ehemaligen Sowjetunion. Aber dieser neokapitalistische Kommunismus ist eben nur ein halber: Die Wall Street wird mit Milliarden gepeppelt und die Steuerzahler schultern die Risiken.
    Warum hat man eigentlich in den USA nicht den verarmten Häuslebauern aus der Patsche geholfen (bail out), anstelle der korrupten Banken?
    Letztere waren doch die Urheber und eigentlich Verantwortlichen für den Bankrott. Dann hätten die Häuslebauer wenigstens ihre Kredite weiter bedienen können und alles wäre in Butter gewesen.

    Ich bin überzeugt, diese einfache Lösung wäre in den USA völlig unmöglich gewesen: Alle hätten schrill aufgeschrien, dass das kommunistische Methoden wären, wenn man einfach Steuergelder unter die Verarmten verteilen würde. Bei den Superreichen geht das dort durchaus, ohne dass sich einer wirklich aufregt.

    Es wird höchste Zeit, dass wir die erste Bank nach Lehman's pleite gehen sehen. Schlecker hat uns doch vorgemacht, wie so was geht. Dann wären zumindest keine Hausfrauen mit Dumpinglöhnen betroffen.
  4. #4

    das war ja

    zu erwarten. Eine Gruppe unterstützt die andere kritisiert Merkel. Wer Recht hat, wird sich erst später - d.h. vermutlich zu spät - herausstellen. Wirklich zuverlässige Indikatoren wären korrekte Zahlen und Fakten z.B. über Gesamtverschuldung, pro Kopf Verschuldung, tatsächliche Arbeitslosenzahlen, Steuerlastquote, Insolvenzen u.a. Exakt hieran mangelt es aber, denn die veröffentlichten Zahlen und Fakten sind kaum nachprüfbar. Was von verbalen Beteuerungen unserer Politiker wirklich zu halten ist, wissen wir nicht erst seit der Aera Kohl. Die Methode ist probat. Erst mal gewisse Vorausetzungen schaffen . . . das Volk wird's schon schlucken . . . nein . . . es muss es schlucken, auch wenn es nicht schmeckt.
  5. #5

    Wunschdenken

    Wer meint, mehr Kontrolle aus Brüssel wird schon alles regeln, sollte sich daran erinnern, daß man in Brüssel JAHRE brauchte, um mitzubekommen, daß die Zahlen aus Griechenland nicht stimmten.
    Die Frage ist: woher kommen die Zahlen, für die europäischen Kontrollsysteme? Natürlich von den Ländern. Wenn die gelieferten Daten aber schon geschönt (Spanische Bankenkontrolle) oder schlichtweg gefältscht sind (z.B. Griechenland), dann nutzt auch eine weitere Kontrollorganisation in Brüssel nichts.
  6. #6

    Interessant, interessant!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Forderung nach einer europäischen Bankenunion spaltet die Forschergemeinde: 15 Wirtschaftsprofessoren haben sich gemeinsam für die Reformen ausgesprochen. Sie stellen sich damit auf die Seite von Kanzlerin Merkel - und gegen den Appell deutscher Ökonomen um Ifo-Chef Sinn.

    Ökonomen stützen Merkel im Streit um Europäische Bankenunion - SPIEGEL ONLINE
    Diese 15 hochkarätigen Wirtschaftswissenschaftler
    haben festgestellt, dass

    "Die Krise im Euro-Raum habe fatale Konstruktionsfehler der Währungsunion offenbart, schreiben nun die 15 Experten des zweiten Protestschreibens". (Zitat ftd)

    Also auch diese Wirtschaftswissenschaftler haben klar
    festgestellt, dass bereits die Konstruktion des Euro, vor
    Einführung des Euro, ein "fataler Konstruktionsfehler" war.

    Wo waren denn diese "hochkarätigen Wirtschaftswissen-
    schaftler" denn mit Ihrer Meinung, als der Euro eingeführt
    wurde?

    Haben diese Wissenschaftler damals schon gewusst und
    gesagt, dass die Einführung des Euro "ein fataler Fehler"
    ist?

    Oder haben diese Wissenschaftler 10 Jahre gebraucht, bis
    das Chaos für Jeden erkennbar war?

    Wer sind denn diese Wissenschaftler, die genau wie Sinn,
    nichts gewusst haben, wobei Sinn ja inzwischen
    umgeschwenktist, zumindest teilweise seine
    "fatale Fehleinschätzung" zugibt.

    Haben sich diese "hochkarätigen Wissenschaftler" inzwischen
    bei Hankel und Kollegen entschuldigt oder ist dies nichts
    als weitere Wahlkampfhilfe für Merkel, Aktionismus pur,
    um weiterhin die Wahrheit einer Totalpleite zu vertuschen?
  7. #7

    ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Forderung nach einer europäischen Bankenunion spaltet die Forschergemeinde: 15 Wirtschaftsprofessoren haben sich gemeinsam für die Reformen ausgesprochen. Sie stellen sich damit auf die Seite von Kanzlerin Merkel - und gegen den Appell deutscher Ökonomen um Ifo-Chef Sinn.

    Ökonomen stützen Merkel im Streit um Europäische Bankenunion - SPIEGEL ONLINE
    Ist den 15 den gar nichts peinlich? Haben die keine Angst um ihre Reputation? So einen durchsichtigen Aufruf zu starten und dann nur 15 zusammenzubekommen? Machen die das privat auch so mit den Schulden ihrer Nachbarn? Mag sein, dass eine Bankenunion kurzfristig stabilisiert, aber zu welchem Preis? Das sagen die 15 Super Ökonomen nicht! Und Lösungen gibt es bei Herrn Sinn schon lange, man muss sich nur umschauen wollen! Es ist ja allerdings leichter seine Gegner zu diffamieren und in die rechte Ecke zu stellen. Weiterhin sollten endlich alle zur Kenntniss nehmen, dass auch das Volk mehrheitlich gegen jegliche Art der Vergemeinschaftung ist! Die Mehrheit will dieses Europa gar nicht, versteht das endlich!
  8. #8

    wäre ja interessant...

    ... zu erfahren, wie die Befürworter der politisch motivierten Euro Rettung (die m. E. gar nicht nötig ist, weil der Euro als Währung gar nicht gefährdet ist) sich selbst und ihre Institute finanzieren.
    Vielleicht stellt sich am Ende sogar heraus, daß auch hier die alte Weisheit gilt: 'Wes' Brot ich eß, des' Lied ich sing'
  9. #9

    ***

    Die inzwischen 190 Ökonomen um Prof.Sinn haben eindeutig die absolute Mehrheit 92,7% gegenüber den 15 Merkel-Unterstützern.
    Und wir sind doch alle Demokraten, erkennen Mehrheitsentscheidungen an, Minderheiten werden toleriert.








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