Das könnte den Finanzfuzzis so passen, daß wir (glücklicherweise "nur" verbal) aufeinander einprügeln. Mal auf Null: niemand hier in Deutschland will, daß es dem griechischen oder italienischen Normalverbraucher schlecht geht. Der Normaldeutsche hat einfach die Nase voll von Regierungen, die immer wieder den Steuerzahler zur Kasse bitten, wenn ihre geliebten Banken sich verspekuliert haben. Noch deutlicher: es besteht eine erhebliche Abneigung dagegen, unter dem Deckmantel "Euro-Hilfe" die Renditeerwartungen der Goldman-Sachs-Fritzen oder der französischen Bankrentiers zu erfüllen!
Warum wohl wollen sie alle an Staatsanleihen? Wie schön ist das denn, da haftet ein ganzes Volk einschließlich ungeborener Kinder! Der schuftet dann nur für die Zinsen der Reichen!
Wir sollten alle miteinander die argentinische Lösung wählen. Dann kann sich Herr Monti das Geld von seiner Hochkapitalisten-Mafia holen, und wenn er sich an die italienischen Superreichen nicht herantraut, muß er das vor dem ganzen italienischen Volk zugeben. Gleiches gilt für spanische Politiker, die das Volk mit Zinsen belasten, nur um ihren Schwager einen sinnlosen Flughafen zu bauen (und dabei die Arbeiter wahrscheinlich noch zu Hungerlöhnen abzufinden) oder für griechische Funktionäre, die zu viele Reeder in der Verwandtschaft haben. Dasselbe gilt natürlich auch für die Geburtstagsgäste der Frau Merkel, die Freiflugspendierer des Herrn Özdemir und die Gasaufsichtsratspostenlieferanten der Herren Schröder und Fischer.

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