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Streit um Euro-Schuldenländer : Stunde der Scharfmacher

dapdDie Töne in der Euro-Krise werden immer schriller: Nationale Ressentiments leben wieder auf, die CSU will an Griechenland ein "Exempel statutieren". Italiens Ministerpräsident Monti warnt im SPIEGEL eindringlich vor einer Zerstörung Europas - und sorgt selbst für neue Spannungen.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...848330,00.html
  1. #170

    Klartext: Verfassungsfeindliche Vereinigung

    Monti & Co(nsorten) wären von Konrad Adenauer als "finsteres Gesindel" bezeichnet worden und sollten vom BVerfG als "verfassungsfeindliche Vereinigung" klassifiziert werden. Oder müssen die Bürger jetzt selber die Arbeit des Innenministers und seiner Verfassungsschützer übernehmen?
  2. #171

    Der Duce und Europa

    Zitat von garfield Beitrag anzeigen
    Nun ja, ich frage mich bei Äußerungen wie "Jetzt wird in Europa deutsch gesprochen" und hier "Man müsse an Grichenland ein Exempel statuieren", wie weit es dann noch bis zur Äußerung ist, wo man die Taschuhr vorholt und verkündet, ab wann zurückgeschossen wird.

    Leider viel zu viele. Und nicht nur das.
    Wohl nicht nur mir macht der zunehmende Extremismus der Mitte zunehmend Sorgen, wenn immer mehr Apologeten eines "Das wird man ja wohl noch sagen dürfen" ihre Fans finden.
    Das ganze nimmt jetzt wirklich komplett irrsinnige Züge an. Jetzt ist Bayern (das einzige Land in Europa, ohne Neuverschuldung und größtes Geberland innerhalb Europas) Schuld daran, dass die fetten Bonzen in den Südländern mittels 10 Jahre währender Schuldenmacherei und Korruption, unbezahlbarer Wahlgeschenke, schlechter Staatsführung und unendlicher Geldgier ihre Länder in den Abgrund geführt haben.
    Klar, so kriegt man die Deutschen klein, (die wohlgemerkt im Unterschied zu den Griechen, Italienern und Franzosen teilweise für 5 Eur die Stunde schuften, mit 67 in Rente gehen, kein Geld mehr für die eigene Infrastruktur, für Schulen, Universitäten usw haben), man nennt sie einfach Nazis und schon kuschen sie wieder und arbeiten dann gerne für die Geldgier der Griechen, Italiener und Franzosen künftig für 3 Eur die Stunde und gehen gar nicht mehr in Rente.
    Und wenn das nicht zieht, dann kommen die willigen Helferlein innerhalb Deutschlands angelaufen und bezichtigen eifach Bayern des Nazitums. Dieser dumpfe Stammtischspruch zieht immer beim einfach gestrickten deutschen Gutmenschen. So kann man die Diskussion verlagern und niemanden stört es mehr, dass der Duce aus Italien die Abschaffung der Demokratie, insbesonders der Haushaltskontrolle fordert, damit das Geld ohne lästiges Murren aus Deutschland ungehindert gen Süden fließt und die Herrschaften weiter satt leben können. Ich fasse es nicht!
  3. #172

    gesunder Egoismus

    Zitat von warndtbewohner Beitrag anzeigen
    was ich immer sage und keiner findet es nötig darauf einzugehen. Wenn der EURO scheitert und damit die europäische Idee der Kohlschen Vereinigten Staaten von Europa, ist die Lunte ans Pulverfass schon gelegt. Seit ihr Eurogegner Euch bewußt was infolge wirtschaftlichen und sozialen Niedergangs in Spanien, Italien und Frankreich alles passieren kann, wie schnell der Hass der Völker und antideutsche Ressentiments wieder entsteht. Nein ich will den Euro um jeden Preis, lieber jedenfalls als einen Konflikt in Europa, die Stimmung gegen Deutschland kippt in ganz Europa merkt ihr das denn nich ihr Gegner des Euro Rettungschirmes und des Euro?
    Wenn daheim die Schulen, Kindergärten, Schwimmbäder usw. verfallen, der Normalo feststellt, dass er kräftig malochen muss, für die Schulden anderer, dann ist das eher Sprengstoff als normaler gesunder Egoismus.

    Dieser EuropaPathos ist doch esotherischer Müll.

    EU-Europa basiert auf gesundem nationalem Egoismus.
  4. #173

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Töne in der Euro-Krise werden immer schriller: Nationale Ressentiments leben wieder auf, die CSU will an Griechenland ein "Exempel statutieren". Italiens Ministerpräsident Monti warnt im SPIEGEL eindringlich vor einer Zerstörung Europas - und sorgt selbst für neue Spannungen.

    Wie in der Euro-Krise die Töne immer schriller werden - SPIEGEL ONLINE
    Wer wirklich den Euro samt Europa retten wollte und nicht nur auf das Steuergeld seiner Nachbarn aus wäre, der würde für Europa kämpfen, indem er damit anfängt die Ängste und Sorgen seiner Nachbarn ernst zu nehmen. Da dies nicht geschieht, sondern immer mehr Beleidigungen kommen als Antwort auf die verständliche Weigerungen anderen den Luxus zu finanzieren, den man sich selbst nicht mehr leisten kann, kann man davon ausgehen, dass niemand mehr wirklich Europa will, sondern Europa nur noch ein Deckmantel für den größten Raubzug der Geschichte ist.
  5. #174

    Zitat von eckawol Beitrag anzeigen
    zu was? Eine in Aschermittwoch-Diktion vorgetragene Kritik ohne Ansatz konstruktiver Lösungsvorschläge , die über den Rauswurf-Vorschlag von EURO-Ländern hinausgehen , ist nicht zielführend.
    Bayern ist hier Zahlmeister. Und wer zahlt, schafft an. Werfen Sie doch Bayern raus aus Deutschland, dann können Sie sich gleich zu Monti, Samaras und seinen Spießgesellen dazu stellen und jammern, jammern, jammern. 'Wir haben 10 jahre lang in Saus und Braus gelebt und jetzt kommt die Rechnung. Und die bösen bösen Nazis springen nicht freiwillig wie die Lemminge über die Klippe, schieben nicht willig all ihr Vermögen rüber zu uns, (Stichwort: Enteignung der Deutschen zur 'Sanierung'der südländischen Banken, Politiker- beamten- Funktionärs- und Milliadärskaste)damit wir Bonzen noch schnell schnell alles auf unsere Privatkonten in Luxemburg schaffen können, bevor das schöne Transferschuldengebilde Euroland auseinanderbricht.
  6. #175

    hmm ist hier ein Bayernhasser anwesend ?

    Zitat von geriweibel Beitrag anzeigen
    In München wird auf das große Ganze gepfiffen.
    Auf das große Ganze ( Diktat einer kleinen mafiösen Finanzdiktatur über den ESM ) pfeife ich tatsächlich sehr gerne.

    Zitat von geriweibel Beitrag anzeigen
    Sollen doch die strukturschwachen Länder im Chaos versinken,
    Strukturschwache Länder !? Sie meinen damit wohl die Länder die durch extreme Korruption, Steuerhinterziehung und
    Vetternwirtschaft ohnegleichen glänzen ? Wenn ja sollen Sie meinetwegen wirklich im Chaos versinken wenn Sie sich
    nicht ändern bzw. selbst aus dem Sumpf ziehen können oder wollen.

    Zitat von geriweibel Beitrag anzeigen
    Hauptsache der Bayer hat seine in Europa verdienten Schäfchen im Trockenen.
    Der Bayer verdient sich seine Brötchen nicht nur in der Eurozone, die Märkte der Zukunft befinden sich ohnehin im nicht im europäischen Ausland. Im übrigen bezahlt der deutsche Steuerzahler seine "Exporte" über Target 2 sowieso selbst.

    Zitat von geriweibel Beitrag anzeigen
    Mir geht dieses Gewäsch dieser bayerischen Volksdeppen dermaßen auf den Zeiger.
    Aja vielen Dank. Bischen merkwürdig wie schnell Kritik an Club Med bzw. am Euro immer im Bayernbashing endet. Wie groß muß da
    der Hass mancher Foristen wohl sein ? Aber was solls wie heißt es so schön Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muß
    man sich aber verdienen. In diesem Sinne kann ich damit Leben wenn mancher Volltrottel solch merkwürdiges Gebrabel wie Sie
    in den Äther bläst.
  7. #176

    @ 54

    die europäische idee ist keine worthülse, sondern der traum von millionen europäern, die sich ein europa ohne krieg, neid, hass und engstirnigen, selbstherrlichen egozentrikern wünschen.

    ihre logik schreit zum himmel: unterschiedliche sozial-niveaus? die haben wir in deutschland jeden tag überall. englisch haben sie wohl nie gelernt? unterschiedliche mentalitäten? ok. dann wird es ab sofort separatistische bestrebungen im rheinland gegen preußen geben.

    die rheinländer leben nämlich lieber mit italienern, türken, russen, holländern und franzosen zusammen, als mit größenwahnsinnigen deutschen.

    also halten sie mal den ball flach mit ihrer hetze.
  8. #177

    Sie haben doch die Antwort gefunden

    Zitat von Fechi Beitrag anzeigen
    Stimmt, die Politiker sind das Problem. Beispielsweise diese 493 hier abgeordnetenwatch.de: Dauerhafter Euro-Rettungsschirm ESM

    Jeder von ihnen hat mit "JA" zum ESM gestimmt. Und, es ist zum verzweifeln, bei ihren Antworten auf Bürgeranfragen auf derselben Plattform sieht man: Sie wissen teilweise heute noch nicht, welche Tragweite ihre Abstimmung hatte.
    Reinlesen lohnt sich!
    Seien Sie nicht so verzweifelt. Sie verlangen von den Abgeordneten unmenschliches. Da brüten 7 kluge Verfassungsrichter seit Wochen über die Gesetze und haben auch noch keine Antwort gefunden. Freuen Sie sich, Sie haben die Antwort ja längst gefunden.
  9. #178

    Lesen reicht nicht

    Zitat von Fechi Beitrag anzeigen
    Indem er oder sie sich schlau macht - auf unparteiischen Seiten. Beispielsweise auf der des Bayerischen Bundes der Steuerzahler
    Bund der Steuerzahler in Bayern e.V. - ESM-Vertrag stoppen! Die EU-Bürger zahlen die Zeche

    Es ist kein Hexenwerk, sich da einzulesen.
    Bitte, werfen Sie nun den 7 klugen Verfassungsrichter nicht vor, sie könnten sich nicht einlesen. Ganz offenkundig ist es ja wohl nicht allein mit dem Lesen getan.
  10. #179

    Deutschland braucht keinen Rettungsschirm

    Zitat von hardliner1 Beitrag anzeigen
    1. Wir Deutschen sind unter keinen Rettungsschirm geschlüpft.

    2. Wir Deutschen haben die höchsten Bürgschaften der Rettungsschirme, EZB-Anteile und Target-2-Forderungen zu tragen.

    3. Wir Deutschen haben beim griechischen Haircut das meiste Geld verbrannt.

    4. Wir Deutschen haben in den letzten zehn Jahren die geringsten Reallohnzuwächse aller 17 Euro-Staaten gehabt.

    5. Viele Deutsche werden ihre Alterssicherung komplett überdenken müssen, weil die Billigst-Zinsen der EZB keine Rendite mehr bringen, sondern Verluste. Die niedrigen Zinsen, mit denen die EZB eine Billion Euro Kredite an Banken ausgegeben hat, sind ein Anreiz für weitere Verschuldung und damit kontraproduktiv.

    Deutschland braucht keine höheren Steuern, denn wir haben kein Einnahmeproblem, sondern ein gigantisches Ausgabenproblem.
    Zu 1: Stimmt.
    Zu 2: Dafür gibt es bestimmt einen Grund.
    Zu 3: siehe Antwort zu 2.
    Zu 4: wird momentan geändert.
    Zu 5: stimmt, hilft aber auch Herrn Schäuble.

    Ja, Deutschland gibt seit mehr als 50 Jahren mehr Geld aus als es einnimmt. Woran mag dies liegen?


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