DPALaut, hässlich, gesundheitsschädlich - immer wieder klagen Bürger gegen Windkraftanlagen in ihrer Umgebung. Meist bleiben sie erfolglos. Das Verwaltungsgericht Gießen hat nun eine weitere Klage abgewiesen. Doch es gibt auch Fälle, in denen die Bürger Recht bekommen.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...824670,00.html
Die Argumentation mit dieser Korrelation, deren Kausalität man nicht zu Beweisen vermögen werde, führt ins leere.
Genauso nichtssagend ist auch diese Leukämiestudie, die die vielen Leukämiehotspots weit weg von Kernkraftwerken unberücksichtigt lässt und auf sehr kleinen Fallzahlen beruht.
Nö, was Sie da fordern wäre eine "Statistikfälschung"! Da die Medizin Fortschritte macht sterben heute insgesamt weniger Kinder als früher!
Uns interessiert also nur unsere Position im VERGLEICH zu anderen ähnlichen Staaten.
Und da ist es so das wir im internationalen Vergleich in der Periode von 1990-1995 (Tschernobyl 1986) und mit dem meisten aktiven Kernreaktoren auf Platz 7 waren und heute nur noch Platz 12 belegen. Ich habe mich übrigens vertan, der Unterschied zwischen Platz 7 und Platz 12 macht heute über 465 tote Säuglinge pro Jahr aus!
Sie können in der gleichen Statistik feststellen das Länder ohne Kernenergie eine statistisch erheblich höhere Säuglingssterblichkeit haben.
Zahlen gibt es hier:
List of countries by infant mortality rate - Wikipedia, the free encyclopedia
besser als wir sind nur andere Länder mit Kernenergie und Kleinstaaten sowie das Rohstoffreiche Norwegen.
Also von wegen "gesunde Öko- Energien" usw... Der Atomausstieg wird wahrscheinlich schlimmere Folgen als mehrere SuperGAUs haben.
Sie hat ganz klar ihre Fahne in diese Windrichtung gehalten.
Der generelle Verzicht auf Energie bzw die Feststellung eines jeden, der auf "EE mach", Energie sie viel zu billig, wird die Reichen nicht wirklich treffen und die Armen viel schneller verarmen lassen.
Früher, als Energie Luxus war, waren es die Armen, die mit Muskelkraft für die Reichen geschunden haben. In Zeiten billiger Energie ist das nicht nötig. Wenn Energie wieder teurer wird aber schon.
Zu Göthes Zeiten kamen die meisten Menschen ihr leben lang vielleihct mal ins nachbardorf, heute können viele die Welt kennenlernen. Sowas geht aber nur mit billiger Energie.
Ich glaube nicht an die EE-Märchen, da mir mein Naturwissenschaftlicher Background dies verbietet. Im Gegensatz zu ihnen weiß ich, wie viele Solaranlagen, Windräder, Speicher benötigt werden würden. (Habe mir die zwei Wochen genommen dies aus den Stromerzeugungsdaten zu extrahieren).
Die Zahl ist utopisch und die Kosten Kathastrophal.
Solarausbau auf ca. 175 GW peakleistung
Windkraft ca. 180 GW peakleistung
zum Vergleich der Deutsche Durchschnittsbedarf ohne Export liegt bei 55 GW
Der Speicher, sofern es ein idealer Speicher ist muß dann unter optimalem Verhältnis Wind/Sonne, das von jahr zu Jahr aber auch schwanken kann, folgende Eigenschaften erfüllen:
- 150 GW Leistungsaufnahme
- 60 GW Leistungsabgabe
- 15 TWh Kapazität (25% des Bodensees auf 400m Höhe pumpen)
Hätte man aber einen solchen Superspeicher und würde diesen mit grundlast füttern und dieser nur die Nachfrage ausbügeln lassen und nciht auch das Wetter, dann käme man mit
+- 30 GW und 5 TWh Speicher hin
Aber da solche Speicher teuer sind, ist es nach wie vor besser Strom dann zu erzeugen, wenn er gebraucht wird.
Windkraft liefert ihnen übrigens 2 W / m². PV je nachdem zwischen 5 und 15 W / m²
Das optimale Verhältnis zwischen Wind und SOnne, das für kleinsten Speicher sorgt ist ca. 1:1 in der Peakleistung oder bezogen auf die Energie 70%Wind/30% Solar.
Zumindest wäre das so 2011 gewesen.
Sie können aber auch gerne den Fehler machen, der bei einigen Windrädern gemacht wurde und diese zu dicht aneinander stellen und sich dann wundern, daß sich der Park nicht rechnet.
Die benötigten Größenordnung können sie ja gerne nachrechnen. Eine Signisfikante Fläche Deutschlands wird in einen Windpark verwandelt werden müssen, wenn ein nennenswerter Beitrag der Energie oder kleiner der Stromversorgung gedeckt werden soll. Dann bleibt der Luxus des Abstandes zur Wohnbebauung oder der Luxus der Naturschutzgebiete nicht mehr.
Wir sollten unsere Lebensgrundlage und Entwicklungsgrundlage - billige Energie - nicht fahrlässig Aufgeben.
Wir müssen mehr und billiger Energie erzeugen.
Es wurde nie Energei gespart. Alles was es an Effizienzsprüngen gab war gut und wichtig, wurde aber durch neue Anwendungen überkompensiert, so daß im Endeffekt mehr Energie benötigt wird.
Gerade Hightech-Produkte/Werkstoffe benötigen in der Herstellung sehr viel Energie. Kohlefasern, Diamanten, etc...
Richtiges Recycling scheitert am Energieeinsatz, den es benötigen würde, die Stoffe richtig zu trennen. Es ist billiger und effizienter, den gelben Sack zu verbrennen.
Und dann existiert der Atommüll ja schon. Die beste Antwort darauf ist Kerntechnsiche Wiederverwertung, bis nur noch Spaltprodukte übrig sind, die in 500 Jahren abgeklungen sind.
Es ist möglich, solche Anlagen zu bauen.
Ich hänge nicht an den Geneartion II Reaktoren, da diese bezüglich Nachzerfallswärme nicht inhärent sicher sind.
Ein wunderschöner Reaktor ist hingegen der Flüssigsalzthoriumreaktor.
Der Brennstoff liegt flüssig eingebettet in ein eutektisches Salzgemisch vor und zirkuliert unter normaldruck bei 400 bis 800 Grad Celsius im Reaktor. Sobald Überhitzung auftritt, schmelzen Sollschmelzstellen aus gekühltem Salz und der reaktorkern läuft mittels Schwerkraft in Auffangtanks unterhalb dem Reaktor, wo diese eingebett in Salz passiv gekühlt werden können.
Es gibt keinen Dampf und keine hohen Drücke. Das Containment kann kleiner gebaut werden und stärker gebunkert werden. Abschalten und Kühlung erfolgt passiv. Kein Strom, keine Ventile im Notfall nötig.
800°C heiße Salzschmelzen rumzupumpen ist Industriestandard.
Dieser Reaktor wurde bereits in den 60ern gebaut und betrieben, aber leider politisch gegen den schnellen Brüter ausgespielt.
mfg
Die "Betroffenen" Anwohner und das Hotel haben bisher prima und kostenlos mit/von etwas gelebt, was ihnen gar nicht gehört: eine bestimmte (Nicht-)Gestaltung fremden Eigentums.
Nur muss das nicht immer so weiter gehen. Denn der Eigentümer hat schließlich ein Recht, sein Eigentum umzugestalten. Dafür gibt es natürlich gewisse rechtliche Grenzen, aber in diesen Grenzen ist es auch o.k.
Wenn dem Anwohner und dem Hotel bestimmte Entwicklungen nicht gefallen, dann sollten sie den entspechenden Grund und Boden kaufen. Aber eine Geschmacksdiktatur zu errichten, bloß weil die eigenen Vorteile und Vorlieben in Gefahr sind, ist nicht akzeptabel.
Schließlich lieben andere Menschen das Windrad-Ballett oder möchten ein Hotel nicht in der Landschaft sehen.
Also wenn die Kernkraftgegner solche Argumentationen bei der Leukämiestudie usw. benutzen, warum sollten wir dann nicht?
Im übrigen sehe ich das mit der Kausalität ganz entspannt. Es dürfte jedem einleuchten das jemand der mehr für Energiekosten aufbringen muss dies an anderer Stelle einsparen muss und da trifft es dann manches mal höherwertige Nahrung oder kostenpflichtige medizinische Untersuchungen etc.