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Streit um Energiewende: Bürger scheitern mit Klagen gegen Windräder

DPALaut, hässlich, gesundheitsschädlich - immer wieder klagen Bürger gegen Windkraftanlagen in ihrer Umgebung. Meist bleiben sie erfolglos. Das Verwaltungsgericht Gießen hat nun eine weitere Klage abgewiesen. Doch es gibt auch Fälle, in denen die Bürger Recht bekommen.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/ser...824670,00.html
  1. #40

    und nochmals Äpfel mit Birnen

    Zitat von Promethium Beitrag anzeigen
    Gesundheitsschädlich? Ein guter Indikator ist dabei die Säuglingssterblichkeit.

    Seit wir Kernenergie durch Windenergie ersetzen, sind wir bei der Säuglingssterblichkeit von Platz 7 auf Platz 12 zurück gefallen.
    Der Unterschied zwischen Platz 7 und Platz 12 macht umgerechnet auf Deutschland über 100 tote Säuglinge pro Jahr aus!

    Besonders pikant! Am besten waren wir nach Tschernobyl und als wir die meisten Kernreaktoren in Betrieb hatten.
    Entweder Sie argumentieren mit absoluten Zahlen und belegen so, dass heute mehr Kinder in Deutschland sterben als früher, oder Ihr Beitrag fällt in die Kategorie "Statistikfälschung".
  2. #41

    Zitat von fallbeilspiel Beitrag anzeigen
    Entweder Sie argumentieren mit absoluten Zahlen und belegen so, dass heute mehr Kinder in Deutschland sterben als früher, oder Ihr Beitrag fällt in die Kategorie "Statistikfälschung".
    Würde das etwas an dem grundlegenden Problem der Ungleichheit zwischen Korrelation und Kausalität ändern?
  3. #42

    leider

    Zitat von Promethium Beitrag anzeigen
    Gesundheitsschädlich? Ein guter Indikator ist dabei die Säuglingssterblichkeit.

    Seit wir Kernenergie durch Windenergie ersetzen, sind wir bei der Säuglingssterblichkeit von Platz 7 auf Platz 12 zurück gefallen.
    Der Unterschied zwischen Platz 7 und Platz 12 macht umgerechnet auf Deutschland über 100 tote Säuglinge pro Jahr aus!

    Besonders pikant! Am besten waren wir nach Tschernobyl und als wir die meisten Kernreaktoren in Betrieb hatten.
    Die Argumentation mit dieser Korrelation, deren Kausalität man nicht zu Beweisen vermögen werde, führt ins leere.
    Genauso nichtssagend ist auch diese Leukämiestudie, die die vielen Leukämiehotspots weit weg von Kernkraftwerken unberücksichtigt lässt und auf sehr kleinen Fallzahlen beruht.
  4. #43

    Genau,

    Zitat von sappelkopp Beitrag anzeigen
    Tolles Stück Ironie, haben noch nie bemerkt, das Richter eine "grüne" Gesinnung hätten.

    Wissen Sie was mir in Deutschland auf den Keks geht?

    Menschen die in der Nähe von Flughafen wohnen, gern in die ......
    oder, " lieber St. Florian, verschon´ mein Haus, zünd` andere an!
  5. #44

    Zitat von fallbeilspiel Beitrag anzeigen
    Entweder Sie argumentieren mit absoluten Zahlen und belegen so, dass heute mehr Kinder in Deutschland sterben als früher, oder Ihr Beitrag fällt in die Kategorie "Statistikfälschung".
    Nö, was Sie da fordern wäre eine "Statistikfälschung"! Da die Medizin Fortschritte macht sterben heute insgesamt weniger Kinder als früher!

    Uns interessiert also nur unsere Position im VERGLEICH zu anderen ähnlichen Staaten.

    Und da ist es so das wir im internationalen Vergleich in der Periode von 1990-1995 (Tschernobyl 1986) und mit dem meisten aktiven Kernreaktoren auf Platz 7 waren und heute nur noch Platz 12 belegen. Ich habe mich übrigens vertan, der Unterschied zwischen Platz 7 und Platz 12 macht heute über 465 tote Säuglinge pro Jahr aus!

    Sie können in der gleichen Statistik feststellen das Länder ohne Kernenergie eine statistisch erheblich höhere Säuglingssterblichkeit haben.

    Zahlen gibt es hier:

    List of countries by infant mortality rate - Wikipedia, the free encyclopedia

    besser als wir sind nur andere Länder mit Kernenergie und Kleinstaaten sowie das Rohstoffreiche Norwegen.

    Also von wegen "gesunde Öko- Energien" usw... Der Atomausstieg wird wahrscheinlich schlimmere Folgen als mehrere SuperGAUs haben.
  6. #45

    Sie vergessen da etwas

    Zitat von fallbeilspiel Beitrag anzeigen
    Sie verwechseln etwas grundsätzliches: der §175 griff in die Freiheit von erwachsenen Menschen ein und wollte etwas verbieten, was nur diese Menschen angeht. Das hat mit WKAs auf anderem Grund nicht das Geringste zu tun.

    Sie beschweren sich zugleich über die TA Lärm, weil diese neben .....

    Eine Windkraftanlage in 400 m Entfernung, greift massiv in das Leben des Betroffenen Anwohners ein.
    Eine Horde Windkraftanlagen rund um ein Hotel sind zudem Geschäftsschädigend in einer Region, die von der Landschaft lebt.
  7. #46

    nunja....

    Zitat von review Beitrag anzeigen
    Grün angehaucht? Frau Merkel gehört dieser Politrichtung doch garnicht an.
    Sie hat ganz klar ihre Fahne in diese Windrichtung gehalten.

    Zitat von review Beitrag anzeigen
    Verzicht ist asozial? Nee wenn Reicher verzichten um Arme zu unterstützen nennt man das im Gegenteil sogar sozial. Und unsinnigen Panikparolen zu verbreiten ist das Kennzeichen der sogenannten deutschen Angst.
    Der generelle Verzicht auf Energie bzw die Feststellung eines jeden, der auf "EE mach", Energie sie viel zu billig, wird die Reichen nicht wirklich treffen und die Armen viel schneller verarmen lassen.

    Früher, als Energie Luxus war, waren es die Armen, die mit Muskelkraft für die Reichen geschunden haben. In Zeiten billiger Energie ist das nicht nötig. Wenn Energie wieder teurer wird aber schon.

    Zu Göthes Zeiten kamen die meisten Menschen ihr leben lang vielleihct mal ins nachbardorf, heute können viele die Welt kennenlernen. Sowas geht aber nur mit billiger Energie.

    Zitat von review Beitrag anzeigen
    Sie beschrieben sich ja selbst als jung, dann ist es auch zu entschuldigen das Sie noch an Märchen glauben.
    Ich glaube nicht an die EE-Märchen, da mir mein Naturwissenschaftlicher Background dies verbietet. Im Gegensatz zu ihnen weiß ich, wie viele Solaranlagen, Windräder, Speicher benötigt werden würden. (Habe mir die zwei Wochen genommen dies aus den Stromerzeugungsdaten zu extrahieren).
    Die Zahl ist utopisch und die Kosten Kathastrophal.

    Solarausbau auf ca. 175 GW peakleistung
    Windkraft ca. 180 GW peakleistung

    zum Vergleich der Deutsche Durchschnittsbedarf ohne Export liegt bei 55 GW

    Der Speicher, sofern es ein idealer Speicher ist muß dann unter optimalem Verhältnis Wind/Sonne, das von jahr zu Jahr aber auch schwanken kann, folgende Eigenschaften erfüllen:
    - 150 GW Leistungsaufnahme
    - 60 GW Leistungsabgabe
    - 15 TWh Kapazität (25% des Bodensees auf 400m Höhe pumpen)

    Hätte man aber einen solchen Superspeicher und würde diesen mit grundlast füttern und dieser nur die Nachfrage ausbügeln lassen und nciht auch das Wetter, dann käme man mit
    +- 30 GW und 5 TWh Speicher hin

    Aber da solche Speicher teuer sind, ist es nach wie vor besser Strom dann zu erzeugen, wenn er gebraucht wird.


    Windkraft liefert ihnen übrigens 2 W / m². PV je nachdem zwischen 5 und 15 W / m²

    Das optimale Verhältnis zwischen Wind und SOnne, das für kleinsten Speicher sorgt ist ca. 1:1 in der Peakleistung oder bezogen auf die Energie 70%Wind/30% Solar.
    Zumindest wäre das so 2011 gewesen.

    Sie können aber auch gerne den Fehler machen, der bei einigen Windrädern gemacht wurde und diese zu dicht aneinander stellen und sich dann wundern, daß sich der Park nicht rechnet.

    Die benötigten Größenordnung können sie ja gerne nachrechnen. Eine Signisfikante Fläche Deutschlands wird in einen Windpark verwandelt werden müssen, wenn ein nennenswerter Beitrag der Energie oder kleiner der Stromversorgung gedeckt werden soll. Dann bleibt der Luxus des Abstandes zur Wohnbebauung oder der Luxus der Naturschutzgebiete nicht mehr.
  8. #47

    nunja... teil 2

    Zitat von review Beitrag anzeigen
    Wenn Sie schon die Kernkraft verteidigen sollten Sie es einmal mit fundierten Argumenten versuchen und nicht mit Kindergartenpolemik.
    Wir sollten unsere Lebensgrundlage und Entwicklungsgrundlage - billige Energie - nicht fahrlässig Aufgeben.
    Wir müssen mehr und billiger Energie erzeugen.
    Es wurde nie Energei gespart. Alles was es an Effizienzsprüngen gab war gut und wichtig, wurde aber durch neue Anwendungen überkompensiert, so daß im Endeffekt mehr Energie benötigt wird.
    Gerade Hightech-Produkte/Werkstoffe benötigen in der Herstellung sehr viel Energie. Kohlefasern, Diamanten, etc...
    Richtiges Recycling scheitert am Energieeinsatz, den es benötigen würde, die Stoffe richtig zu trennen. Es ist billiger und effizienter, den gelben Sack zu verbrennen.

    Und dann existiert der Atommüll ja schon. Die beste Antwort darauf ist Kerntechnsiche Wiederverwertung, bis nur noch Spaltprodukte übrig sind, die in 500 Jahren abgeklungen sind.
    Es ist möglich, solche Anlagen zu bauen.

    Ich hänge nicht an den Geneartion II Reaktoren, da diese bezüglich Nachzerfallswärme nicht inhärent sicher sind.
    Ein wunderschöner Reaktor ist hingegen der Flüssigsalzthoriumreaktor.
    Der Brennstoff liegt flüssig eingebettet in ein eutektisches Salzgemisch vor und zirkuliert unter normaldruck bei 400 bis 800 Grad Celsius im Reaktor. Sobald Überhitzung auftritt, schmelzen Sollschmelzstellen aus gekühltem Salz und der reaktorkern läuft mittels Schwerkraft in Auffangtanks unterhalb dem Reaktor, wo diese eingebett in Salz passiv gekühlt werden können.
    Es gibt keinen Dampf und keine hohen Drücke. Das Containment kann kleiner gebaut werden und stärker gebunkert werden. Abschalten und Kühlung erfolgt passiv. Kein Strom, keine Ventile im Notfall nötig.

    800°C heiße Salzschmelzen rumzupumpen ist Industriestandard.
    Dieser Reaktor wurde bereits in den 60ern gebaut und betrieben, aber leider politisch gegen den schnellen Brüter ausgespielt.

    mfg
  9. #48

    Wozu??

    Zitat von mrotz Beitrag anzeigen
    Eine Windkraftanlage in 400 m Entfernung, greift massiv in das Leben des Betroffenen Anwohners ein.
    Eine Horde Windkraftanlagen rund um ein Hotel sind zudem Geschäftsschädigend in einer Region, die von der Landschaft lebt.
    Die "Betroffenen" Anwohner und das Hotel haben bisher prima und kostenlos mit/von etwas gelebt, was ihnen gar nicht gehört: eine bestimmte (Nicht-)Gestaltung fremden Eigentums.

    Nur muss das nicht immer so weiter gehen. Denn der Eigentümer hat schließlich ein Recht, sein Eigentum umzugestalten. Dafür gibt es natürlich gewisse rechtliche Grenzen, aber in diesen Grenzen ist es auch o.k.

    Wenn dem Anwohner und dem Hotel bestimmte Entwicklungen nicht gefallen, dann sollten sie den entspechenden Grund und Boden kaufen. Aber eine Geschmacksdiktatur zu errichten, bloß weil die eigenen Vorteile und Vorlieben in Gefahr sind, ist nicht akzeptabel.
    Schließlich lieben andere Menschen das Windrad-Ballett oder möchten ein Hotel nicht in der Landschaft sehen.
  10. #49

    Zitat von mrotz Beitrag anzeigen
    Die Argumentation mit dieser Korrelation, deren Kausalität man nicht zu Beweisen vermögen werde, führt ins leere.
    Genauso nichtssagend ist auch diese Leukämiestudie, die die vielen Leukämiehotspots weit weg von Kernkraftwerken unberücksichtigt lässt und auf sehr kleinen Fallzahlen beruht.
    Also wenn die Kernkraftgegner solche Argumentationen bei der Leukämiestudie usw. benutzen, warum sollten wir dann nicht?

    Im übrigen sehe ich das mit der Kausalität ganz entspannt. Es dürfte jedem einleuchten das jemand der mehr für Energiekosten aufbringen muss dies an anderer Stelle einsparen muss und da trifft es dann manches mal höherwertige Nahrung oder kostenpflichtige medizinische Untersuchungen etc.








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