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Streit um Buchen: Luftbilder sollen Abholzung von Bayerns Wald belegen

Andreas Varnhorn / GreenpeaceWie intensiv dürfen Deutschlands Wälder genutzt werden? Über diese Frage streiten Umweltschützer und Förster seit einigen Wochen besonders erbittert in Bayern. Nun wollen die Öko-Aktivisten mit Luftbildern belegen, dass schützenswerte Waldgebiete misshandelt werden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...829749,00.html
  1. #1

    Der Baum steht Jahrzehnte lang so rum. Völlig wertlos für die Brieftasche - Besonders in Bayern - machen wir doch Baugrundstücke daraus - Das bringt Kohle und den Rest betonieren wir zu - das ist Pflegeleicht - Ja das habe ich schön öfters gehört in Bayern...
  2. #2

    Wie nett, dass...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Zitat:

    "Unsere heimischen Naturschätze werden auf den internationalen Holzmärkten zu Dumpingpreisen verramscht", beklagt Gesche Jürgens, Waldexpertin von Greenpeace.

    Streit um Buchen: Luftbilder*sollen Abholzung von Bayerns Wald belegen - SPIEGEL ONLINE
    ... sich die Waldexpertin Sorgen um zu geringe Erlöse der Staatsforsten macht...

    Aber vielleicht ist das ja auch die Rache der Bayern gegenüber Dumpingpreisen für chinesische Produkte...
  3. #3

    Selbstgerechte Öko-Terroristen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie intensiv dürfen Deutschlands Wälder genutzt werden? Über diese Frage streiten Umweltschützer und Förster seit einigen Wochen besonders erbittert in Bayern. Nun wollen die Öko-Aktivisten mit Luftbildern belegen, dass schützenswerte Waldgebiete misshandelt werden.

    Streit um Buchen: Luftbilder*sollen Abholzung von Bayerns Wald belegen - SPIEGEL ONLINE
    Da werden also Setzlinge eingepflanzt, die nicht dem Gusto von Greenpeace entsprechen, und prompt lassen die Ökoterroristen ihre SA aufmarschieren, die die Bäumchen wieder ausreißt. Weil ja nur Greenpeace weiß, was gut für Natur und Mensch ist (auch wenn dafür schon mal Zahlen manipuliert werden müssen). Hoffentlich gibt es noch Richter in Bayern, die dieses selbstherrliche Treiben angemessen bestrafen.
  4. #4

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie intensiv dürfen Deutschlands Wälder genutzt werden? Über diese Frage streiten Umweltschützer und Förster seit einigen Wochen besonders erbittert in Bayern. Nun wollen die Öko-Aktivisten mit Luftbildern belegen, dass schützenswerte Waldgebiete misshandelt werden.

    Streit um Buchen: Luftbilder*sollen Abholzung von Bayerns Wald belegen - SPIEGEL ONLINE
    Das scheint nicht nur Bayern zu betreffen. In NRW werden derzeit auch viele Wälder "gelichtet", weil das angeblich gut ist für den Wald. Und offenbar nicht nru für den Wald, auch an vielen Straßen werden seit einigen Monaten die Baumbestände abgeholzt.

    Offenbar haben die Gemeinden und Länder hier eine Geldquellte entdeckt, die sich nun rumspricht.
  5. #5

    Wenn der letzte Fisch gefangen und der letzte Baum gefällt
    ist, werden wir sehen,daß man Geld nicht essen kann.
    Und ich denke wir sind auf dem besten Weg dort hin!
  6. #6

    Ein typisches Beispiel einer Kampagne, die durch vorsätzlich verkürzte Behauptungen auf emotionale Reflexe bei der Bevölkerung setzt, anstatt die komplexe Realität differenziert zu betrachten.

    1. Nicht umsonst wurde der Begriff der 'Nachhaltigkeit' durch Förster geprägt (Hans Carl von Carlowitz: Der Erfinder der Nachhaltigkeit | Gesellschaft | ZEIT ONLINE). Nur der Einführung der geregelten Forstwirtschaft ist es zu verdanken, dass grosse Teile der Deutschland heutzutage überhaupt bewaldet sind (http://www.buergerimstaat.de/1_01/wald_01.pdf)

    2. Die deutsche Forstwirtschaft erfüllt integriert auf ganzer Fläche die Schutz-, Erholungs- und Nutzfunktion. Welche andere Wirtschaftsform schafft es, Naturschutz zu ermöglichen, Erholungsraum zu schaffen und gleichzeitig hiermit Geld zu verdienen? Das deutsche Konzept der Forstwirtschaft wird weltweit als Vorbildhaft angesehen.

    3. Das zentrale Paradigma der Forstwirtschaft ist das der Nachhaltigkeit. Es wird weniger genutzt als nachwächst. Zur Kontrolle der naturaqlen Nachhaltigkeit findet im öffentlichen Wald alle zehn Jahre eine sog. Forsteinrichtung (http://de.wikipedia.org/wiki/Forsteinrichtung)statt, bei der der Holzvorrat und der Zuwachs gemessen werden und auf deren Basis der nachhaltige Nutzungssatz hergeleitet wird, der in der Realität meist deutlich unter dem Zuwachs liegt.

    4. Dies führt dazu, dass mittlerweile Deutschland zu den Ländern mit dem höchsten Holzvorrat in Europa zählt. Der Wald nimmt nicht ab in seiner Fläche und seinem Vorrat, sondern zu! (Bundeswaldinventur 2 | Vorrte)

    5. Holznutzung aus nachhaltiger Forstwirtschaft ist Klimaschutz. Das im Holz gespeicherte CO2 wird langfristig der Atmosphäre entzogen, die Klimabilanz von Holz ist besser als die aller anderen Baustoffe. Zudem wird durch das erneute Wachsen der nachkommenden Bäume CO2 gebunden.

    6. Reduzierter Holzernte in Deutschland würde die Nachfrage nach Holz, sowohl in Deutschland als auch weltweit, nicht senken, sondern die Holzernte in andere Gebiete der Welt, in denen keine nachhaltige Forstwirtschaft betrieben wird, lenken, und somit zur Waldzerstörung beitragen. Liebe Sympathisanten der Greenpeace-Kampagne, fragt Euch bitte einmal wo Wure IKEA Möbel herkommen!

    7. Forstwirtschaft in Deutschland wird von hochmotivierten und fachlich exzellenten Förstern betrieben, die lange Jahre studieren und sich seit Jahrhunderten mit Herz in allererster Linie für den Schutz unserer Wälder einsetzen, ohne dies an die große Glocke zu hängen. Frei nach Schiller:
    Ihr seid groß;
    ihr wirket unbekannt, unbelohnt,
    frei von des Egoismus Tyrannei,
    und eures stillen Fleißes Früchte
    reifen der späten Nachwelt noch.

    8. Die Anlage von Rückegassen ist eine Schutzmaßnahme! Damit wird eine flächige Verdichtung des Waldbodens verhindert!

    9. Greenpeace operiert bewusst mit falschen Fakten. Detaillierte Gegendarstellungen sind auf der Seite Bayerische Staatsforsten | erhältlich.

    10. Fast jeder Förster ist dankbar für Interesse der Bevölkerung an der Forstwirtschaft und stellt sich gerne der Diskussion. Sprechen Sie Ihre Förster an, fragen Sie, diskutieren Sie!
  7. #7

    11. Die bewusste Falschdarstellung durch Greenpeace ist eine Beleidigung für jeden engagierten Förster und Bürger.

    11. Die Bürger bestimmen über die Gesetzgebung, nach welchen Kriterien Forstwirtschaft im öffentlichen Wald betrieben wird. Eine sektoralen Interessensgruppe wie Greenpeace, die mit billigen Mitteln großes mediales Echo generiert, ist nur nicht repräsentativ für die Ansprüche der Bevölkerung, da wichtige Punkte wie Arbeitsplätze, Erholung, regenerative Energie vollständig ausgeklammert werden.

    12 Forstwirtschaft ist INTEGRATION von verschiedenen Ansprüchen, die Vorschläge von Greenpeace führen zur SEGREGATION
  8. #8

    Ja Mensch, Sie sind aber kreativ

    Zitat von exminer Beitrag anzeigen
    Wenn der letzte Fisch gefangen und der letzte Baum gefällt ist, werden wir sehen,daß man Geld nicht essen kann.
    (...)
    Sie sind aber ein kreativer Geist. Denken sich ganz tolle bedeutungsschwangere Sätze aus. So etwas Geistreiches habe ich ja noch nie gelesen.

    Und das haben Sie sich selbst ausgedacht? Nicht doch irgendwo abgeschrieben.
  9. #9

    wo die Heuschrecken, legitimiert durch die Berliner "Volksvertreter", durchgezogen sind, bleibt hinterher nur noch Zerstörung und Wüste. Wehrt euch, Leute. Macht kaputt was euch kaputt macht.








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