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Streit um Buchen: Luftbilder sollen Abholzung von Bayerns Wald belegen

Andreas Varnhorn / GreenpeaceWie intensiv dürfen Deutschlands Wälder genutzt werden? Über diese Frage streiten Umweltschützer und Förster seit einigen Wochen besonders erbittert in Bayern. Nun wollen die Öko-Aktivisten mit Luftbildern belegen, dass schützenswerte Waldgebiete misshandelt werden.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...829749,00.html
  1. #20

    ... würde der Natur wirklich helfen. Auch ich habe den Eindruck, dass der vermehrte Holzeinschlag in den letzten Jahren teils ziemlich unüberlegt und nicht immer nachhaltig durchgeführt wurde - z.T unter Einsatz von bodenzerstörenden Vollerntern. An manchen Stellen wird wieder maschineller Kahlschlag betrieben. Aber generell habe ich einen guten Eindruck von der derzeitigen Forstwirtschaft. Der Kahlschlag ist nämlich immerhin selten geworden, und man setzt viel auf natürliche Verjüngung. - Generell kann auch ein bewirtschafteter Wald ein wunderbarer Naturraum sein, wenn man einige Fehler der Vergangenheit vermeidet - Monokultur, zu großflächige Einschläge und brachialer Maschineneinsatz - was letzteres betrifft, sehe ich gerade nach wie vor den größten Verbesserungsbedarf.
    Douglasien muss man nicht mögen - der Natur täte das Pflanzen einheimischer Arten wohl besser. Aber das Verhalten von Greenpeace ist, nicht nur an dieser Stelle, für den Naturschutz absolut kontraproduktiv, denn es polarisiert und macht einen sinnvollen Dialog unmöglich. Diplomatie hilft da wirklich mehr als XXXL-plakative Aktionen und Mitleid für Kuscheltiere - es ist nett, niedliche Tiere und schöne Pflanzen zu schützen, aber die bescheidenen Kreaturen sind nun einmal in der Mehrzahl und für die Umwelt bedeutender.
  2. #21

    ... würde der Natur wirklich helfen. Auch ich habe den Eindruck, dass der vermehrte Holzeinschlag in den letzten Jahren teils ziemlich unüberlegt und nicht immer nachhaltig durchgeführt wurde - z.T unter Einsatz von bodenzerstörenden Vollerntern. An manchen Stellen wird wieder maschineller Kahlschlag betrieben. Aber generell habe ich einen guten Eindruck von der derzeitigen Forstwirtschaft. Der Kahlschlag ist nämlich immerhin selten geworden, und man setzt viel auf natürliche Verjüngung. - Generell kann auch ein bewirtschafteter Wald ein wunderbarer Naturraum sein, wenn man einige Fehler der Vergangenheit vermeidet - Monokultur, zu großflächige Einschläge und brachialer Maschineneinsatz - was letzteres betrifft, sehe ich gerade nach wie vor den größten Verbesserungsbedarf.
    Douglasien muss man nicht mögen - der Natur täte das Pflanzen einheimischer Arten wohl besser. Aber das Verhalten von Greenpeace ist, nicht nur an dieser Stelle, für den Naturschutz absolut kontraproduktiv, denn es polarisiert und macht einen sinnvollen Dialog unmöglich. Diplomatie hilft da wirklich mehr als XXXL-plakative Aktionen und Mitleid für Kuscheltiere - es ist nett, niedliche Tiere und schöne Pflanzen zu schützen, aber die bescheidenen Kreaturen sind nun einmal in der Mehrzahl und für die Umwelt bedeutender.
  3. #22

    Innovative Finanzierungsquellen...

    Zitat von muellerthomas Beitrag anzeigen

    Offenbar haben die Gemeinden und Länder hier eine Geldquellte entdeckt, die sich nun rumspricht.
    ... nach Tausenden von Jahren haben unsere intelligenten Beamten jetzt herausgefunden, dass man Holz verkaufen kann...
    Soll das heißen, es wird nicht mehr verschenkt?
    Ausufernder Kapitalismus, der in seine Schranken gewiesen werden muss!
    Erst wenn der letzte Baum gefällt ist, werden wir sehen, dass ein Billy-Regal aus Kunststoff richtig Sch**ße aussieht...
  4. #23

    Der Wald, die Apotheke Gottes

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wie intensiv dürfen Deutschlands Wälder genutzt werden? Über diese Frage streiten Umweltschützer und Förster seit einigen Wochen besonders erbittert in Bayern. Nun wollen die Öko-Aktivisten mit Luftbildern belegen, dass schützenswerte Waldgebiete misshandelt werden.

    Streit um Buchen: Luftbilder*sollen Abholzung von Bayerns Wald belegen - SPIEGEL ONLINE
    Frage an die Wissenden: Kann man nicht speziell Flächen für Wälder und Hölzer errichten, die einzig für die Industrienutzung da sind?
  5. #24

    Die sogenannte Waldexpertin von greenpeace ist Politologin und null-Kenntnisse über Wald und Forstwirtschaft. greenpeace sollte sich besser auf den Schutz der Meere beschränken und Waldarbeit den Naturschutzverbänden überlassen, die ein Minimum an Fachwissen haben. s.a:http://www.aelf-ka.bayern.de/pressemitteilung_01.03.2012.pdf
  6. #25

    Die sogenannte Waldexpertin von greenpeace ist Politologin und null-Kenntnisse über Wald und Forstwirtschaft. greenpeace sollte sich besser auf den Schutz der Meere beschränken und Waldarbeit den Naturschutzverbänden überlassen, die ein Minimum an Fachwissen haben. s.a:http://www.aelf-ka.bayern.de/pressemitteilung_01.03.2012.pdf
  7. #26

    "Kann man nicht speziell Flächen für Wälder und Hölzer errichten, die einzig für die Industrienutzung da sind?"
    Für mich macht das nicht sonderlich viel Sinn. Jede Anbaufläche, auch jeder Acker, ist ein Stück Natur. Bioäcker sind übrigens ein buntes Paradies mit zahlreichen seltenen Pflanzenarten... Besser ist es, möglichst alle Flächen nachhaltig zu bewirtschaften - am ehesten funktioniert das, wenn große Konzerne und andere profitgierige Bewirtschafter wo irgend möglich aus der Sache herausgehalten werden. Ein gesunder Wald kann sicher eine solide, kontinuierliche Einnahmequelle sein - wer ihn als Goldgrube missbrauchen will, produziert eine Wüste und verscherbelt das Erbe der eigenen Enkel!!
  8. #27

    Klar, kann man...

    Zitat von Bruder Theodor Beitrag anzeigen
    Frage an die Wissenden: Kann man nicht speziell Flächen für Wälder und Hölzer errichten, die einzig für die Industrienutzung da sind?
    ... müsste man ja nur die anderen Wälder für abholzen...
  9. #28

    Experte meint bei Greenpeace etwas anderes

    Zitat von linus40 Beitrag anzeigen
    Die sogenannte Waldexpertin von greenpeace ist Politologin und null-Kenntnisse über Wald und Forstwirtschaft. greenpeace sollte sich besser auf den Schutz der Meere beschränken und Waldarbeit den Naturschutzverbänden überlassen, die ein Minimum an Fachwissen haben. s.a:http://www.aelf-ka.bayern.de/pressem...01.03.2012.pdf
    Das haben Sie falsch verstanden.

    Wenn bei Greenpeace jemand Atom-, Agrar-, Chemie-, Ficherei-, Food-, Pestizid-, Wald-Experte ist, heißt das nicht, dass die von dem Thema etwas verstehen.

    Das würde wahrscheinlich sogar stören, denn diese Experten sind Experten darin, ihr Halbwissen möglichst dramatisch und kampagnentauglich aufzubereiten, um so möglichst viele Spenden einzuwerben.
  10. #29

    Die Apotheke Gottes ist seit langem schon...

    Zitat von Bruder Theodor Beitrag anzeigen

    Der Wald, die Apotheke Gottes...
    ... DocMorris und er lässt über UPS liefern...
    Sie wissen doch wohl, was das letzte Mal geschehen ist, als er seinen einzigen Sohn auf die Erde schickte, um ein paar Thomapyrin zu holen?


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