... würde der Natur wirklich helfen. Auch ich habe den Eindruck, dass der vermehrte Holzeinschlag in den letzten Jahren teils ziemlich unüberlegt und nicht immer nachhaltig durchgeführt wurde - z.T unter Einsatz von bodenzerstörenden Vollerntern. An manchen Stellen wird wieder maschineller Kahlschlag betrieben. Aber generell habe ich einen guten Eindruck von der derzeitigen Forstwirtschaft. Der Kahlschlag ist nämlich immerhin selten geworden, und man setzt viel auf natürliche Verjüngung. - Generell kann auch ein bewirtschafteter Wald ein wunderbarer Naturraum sein, wenn man einige Fehler der Vergangenheit vermeidet - Monokultur, zu großflächige Einschläge und brachialer Maschineneinsatz - was letzteres betrifft, sehe ich gerade nach wie vor den größten Verbesserungsbedarf.
Douglasien muss man nicht mögen - der Natur täte das Pflanzen einheimischer Arten wohl besser. Aber das Verhalten von Greenpeace ist, nicht nur an dieser Stelle, für den Naturschutz absolut kontraproduktiv, denn es polarisiert und macht einen sinnvollen Dialog unmöglich. Diplomatie hilft da wirklich mehr als XXXL-plakative Aktionen und Mitleid für Kuscheltiere - es ist nett, niedliche Tiere und schöne Pflanzen zu schützen, aber die bescheidenen Kreaturen sind nun einmal in der Mehrzahl und für die Umwelt bedeutender.
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