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Streit um Betreuungsgeld: Koalition will Hartz-IV-Eltern von Herdprämie ausschließen

dapdDie Regierung müht sich um einen Kompromiss zum umstrittenen Betreuungsgeld: Bezieher des Arbeitslosengelds II sollen von der Regelung ausgenommen bleiben. Zwar erhalten sie die Prämie zunächst - dann wird das Geld jedoch von den Hartz-IV-Bezügen abgezogen.

Betreuungsgeld: Geld wird Empfängern von Hartz-IV abgezogen - SPIEGEL ONLINE
  1. #820

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    können Sie nicht lesen. Was Sie anführen, haben Sie geschrieben, sonst keiner.
    Wer ist uns ? Eine antidemokratische Neidhammel Vereinigung?
    Ihre Frage hat mit dem Thema nicht das geringste zu tun. Aber bitte:
    Mir wäre ganz symphatisch:

    [Lange Liste gekürzt]

    mit Sicherheit unvollkommen, können Sie und andere Foristen gerne ergänzen. Wer will , der kann. Wer nicht will, findet Ausreden.
    Gut, das ist die übliche Liste von Leuten, die von anderen mehr Geld verlangen, aber selbst Arbeit als Ausbeutung ablehnen. Mitstreiter von Ihnen hatten hier bereits betont, dass sie selber lieber schwarz arbeiten und ALG II beziehen. Stellt sich die Frage, wie Ihr Schlaraffenland finanziert werden soll, wenn jeder nur an sich denkt und keiner an den Staat abgibt. Aber ich denke, mit solchen Petitessen befassen Sie sich nicht bei Ihrem ideologischen Rundumschlag.
  2. #821

    Betreuungsgeld benachteiligt normale Bürger

    Zitat von BuergerMichel Beitrag anzeigen
    Ein mündiger Bürger sollte wissen was er lieber möchte. Wenn er sein Kind selber betreuen will, betreut er sein Kind. Wenn er sein Kind in einer KiTa betreuuen lassen will, weil er meint, dass es für ihn aus Karriergründen, wegen der Altersversorgung, Emanzipationsgründen oder egal was auch immer, besser ist arbeiten zu gehen, dann lässt er sein Kind in der KiTa betreuuen.

    Was Sie als Bestechungsversuch darstellen, nenne ich die Schaffung von einem Stück mehr Wahlfreiheit, für diejenigen Eltern, die aus finanziellen Gründen eher gezwungen sind ihr Kind in eine KiTa zu bringen, obwohl sie eigentlich ihr Kind selber betreuuen wollen.
    Das stimmt doch gar nicht, das der mündige Bürger hier eine Wahlmöglichkeit hätte.
    Viele Normal- und Wenigverdienerfamilien können es sich gar nicht leisten auf das Einkommen der Frau zu verzichten.

    Damit wird auch deutlich, das das Betreuungsgeld eine reine Umverteilungsmaßnahme ist.
    Statt mit den Geldmittel eine qualitativ hochwertige Betreuung zu ermöglichen, gehen die Geldmittel an die Familien, die es sich leisten können, auf das Einkommen der Ehefrau zu verzichten.

    Also wie immer bei der CSU/CDU (siehe auch Umstellung Erziehungsgeld/Elterngeld), die Normalbürger werden schlechter gestellt (schlechte Betreuungssituation, Betreuungsgeld kann nicht in Anspruch genommen werden) und Reiche bekommen noch zusätzliche Geldmittel für ihre Familie.
  3. #822

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    Die beiden Nachbarinnen, wollten / konnten diesen Anspruch
    bisher nicht erfolgreich einklagen. Die Väter mauern.
    In der Regel haben die Väter wenig Möglichkeiten sich zu drücken, außer sie haben selbst nicht viel. Dann sollte man sich aber fragen, warum unter solchen Bedingungen überhaupt ein Kind gezeugt hat.

    Warum der Staat einspringen soll ? Sollten die Kinder verhungern?
    Oder " entsorgt " werden ? Das gehört nunmal zur ureigensten Aufgabe der Gesellschaft,- sprich Staat.
    Nein, es gehört zunächst zur Aufgabe der Familie bzw. der Eltern, sich um die Kinder zu kümmern. Der Staat sollte nur im Notfall einspringen und nur entsprechend der Bedürftigkeit. Alles was darüber hinaus geht, ist nicht seine Aufgabe sondern ist privat zu regeln.
  4. #823

    Steilvorlage ..:))

    Zitat von gazettenberg Beitrag anzeigen
    Mitstreiter von Ihnen hatten hier bereits betont, dass sie selber lieber schwarz arbeiten und ALG II beziehen. Stellt sich die Frage, wie Ihr Schlaraffenland finanziert werden soll, wenn jeder nur an sich denkt und keiner an den Staat abgibt. Aber ich denke, mit solchen Petitessen befassen Sie sich nicht bei Ihrem ideologischen Rundumschlag.
    Merken Sie was ? Wer hat dieses Verhalten denn vorgemacht?
    Ja gradezu als Erfolgskonzept propagiert ?
    Die Unternehmer von Groß bis klein, durch Steuervermeidung, Aufstockerlöhne...usw.,- die Politiker legitimieren dieses Verhalten,
    und verhalten sich ebenfalls nach diesem Gusto.

    Und dann soll der Bürger brav diese Zeche bezahlen, und sich gefälligst anders verhalten ?
    Wer sich diesen Schuh anzieht ist Dumm.
  5. #824

    Soziale Wünsche und die Wirtschaft !

    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    2) Mindestlohn
    3) Recht auf Arbeit
    Ich wäre auch für einen Mindestlohn, da dies garantieren würde, das wenigstens Menschen genügend zum Leben haben. Was das Recht auf Arbeit betrifft, da gibt es zwei Probleme: 1.) Wenn ALLE eine Arbeit hätten, dann würden die Gehälter in den Keller rutschen. Und 2.) Ein Recht auf Arbeit hat man schon, das Problem ist das die meistens nicht gerecht bezahlt werden. Und mit unserer Neoliberalen Politik im Moment ist der Arbeitgeber wichtiger als der Arbeitnehmer. Und solange es keine Gehaltskontrolle nach oben oder unten gibt, werden die Firmen einfach das bezahlen, das sie "gerecht" finden.


    Zitat von karl-felix Beitrag anzeigen
    10)Aktivierung der Vermögenssteuer
    11)Finanztransaktionssteuer/Tobinsteuer/Gold MWST
    Wenn diese Sachen kommen würden, würden die Reichen und die Banken auf die Barrikaden gehen. Wie wir ja mittlerweile von unserer Kanzlerin wissen, die Wirtschaft kommt vor der Demokratie. Und wir können ja nicht unsere armen Banker und unsere Elite ihres Geldes berauben. Das machen wir lieber bei den Leuten, die schon Arm sind. *Sarkasmus* Soziale Wünsche zählen in Deutschland mittlerweile nicht mehr. "Dank" Schwarz/Geld zählt einzig und allein was die Marktwirtschaft will...und naja, eigentlich weiß man ja WAS sie wirklich will..immer Reicher und Reicher werden. Ohne Verluste und Skrupel.

    Wir können uns also in 30 Jahren bei unserer Kanzlerin dafür bedanken wenn es hier in Deutschland zugehen wird wie in den Slums von Johannesburg oder den Banlieus von Paris.
  6. #825

    Zitat von nr6527 Beitrag anzeigen
    Das stimmt doch gar nicht, das der mündige Bürger hier eine Wahlmöglichkeit hätte.
    Viele Normal- und Wenigverdienerfamilien können es sich gar nicht leisten auf das Einkommen der Frau zu verzichten.

    Damit wird auch deutlich, das das Betreuungsgeld eine reine Umverteilungsmaßnahme ist.
    ...
    Also wie immer bei der CSU/CDU (siehe auch Umstellung Erziehungsgeld/Elterngeld), die Normalbürger werden schlechter gestellt (schlechte Betreuungssituation, Betreuungsgeld kann nicht in Anspruch genommen werden) und Reiche bekommen noch zusätzliche Geldmittel für ihre Familie.
    Diskutieren Sie das mal mit Denjenigen, die ein Betreuungsgeld ablehnen, weil es angeblich hauptsächlich nur von Wenigverdienerfamilien in Anspruch genommen werden würde und diese Familien ihre Kinder dann nicht mehr in die KiTa bringen würden.


    Zitat von nr6527 Beitrag anzeigen
    Statt mit den Geldmittel eine qualitativ hochwertige Betreuung zu ermöglichen,...
    Bereits schon seit mehreren Jahren hat sich die Regierung dafür entschieden sowohl einen Rechtsanspruch auf KiTa-Plätze als auch ein Betreuungsgeld einzuführen.
    Warum jetzt nur noch eines der Beiden möglich sein soll und die beiden Alternativen finanziell gegeneinander ausgespielt werden, ist mir unklar.
  7. #826

    Entkapitalisierung...

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    In der Regel haben die Väter wenig Möglichkeiten sich zu drücken, außer sie haben selbst nicht viel. Dann sollte man sich aber fragen, warum unter solchen Bedingungen überhaupt ein Kind gezeugt hat.
    Es gibt viele Unfälle aus denen ein Kind ungewollt hervorgeht. Verhütung sollte bei Bedürftigkeit kostenfrei sein.
    Und bei den Vätern ist es zum " Volkssport " geworden sich vor Unterhalt zu drücken. Eben SO wie auch bei den Steuern.
    Auch da verhält sich der " Normalbürger " immer ähnlicher den
    sogenannten " Vorbildern". Die Gesellschaft zerbröselt zusehends.

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Nein, es gehört zunächst zur Aufgabe der Familie bzw. der Eltern, sich um die Kinder zu kümmern. Der Staat sollte nur im Notfall einspringen und nur entsprechend der Bedürftigkeit. Alles was darüber hinaus geht, ist nicht seine Aufgabe sondern ist privat zu regeln.
    Wenn Sie sich einmal wegen Arbeitslosigkeit oder einer Lebenskrise
    wie Scheidung...langer Krankheit entkapitalisieren mussten, sprich alle Sparschweine schlachten mussten, ist keine Substanz mehr vorhanden.
    Und dieses Dilemma wird größer...immer mehr.
  8. #827

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    Die beiden Nachbarinnen, wollten / konnten diesen Anspruch bisher nicht erfolgreich einklagen. Die Väter mauern.
    Wir wissen natürlich nicht wie diese Frauen ihre Männer vergrault haben oder warum sie sich den falschen an den Hals geschmissen haben. Kinder in die Welt setzen heißt jedoch Verantwortung übernehmen. Die kann man nicht einfach auf den Staat abwälzen.

    Als Staatsbürger habe ich genug damit zu tun meinen eigenen Kindern eine gesicherte Zukunft zu schaffen. Ich habe nicht vor mich für anderer Leute Kinder einspannen zu lassen.
  9. #828

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    Es gibt viele Unfälle aus denen ein Kind ungewollt hervorgeht. Verhütung sollte bei Bedürftigkeit kostenfrei sein.
    Es sollte überhaupt alles kostenlos sein.

    Zitat von sagmalwasdazu Beitrag anzeigen
    Und bei den Vätern ist es zum " Volkssport " geworden sich vor Unterhalt zu drücken. Eben SO wie auch bei den Steuern.
    Keine Ahnung, in welchen Kreisen Sie verkehren. In meinem Umkreis zahlen die Menschen Steuern - und das nicht zu knapp.
  10. #829

    Familienpolitisch notwendig...

    ...wäre endlich ein reduzierter Mehrwertsteuersatz auf alle
    " elementaren Baby und Kleinkindartikel ".

    Das der Staat diese Güter wie alle anderen mit dem normalen Mwst-Satz
    belegt, ist mehr als unsozial. Christlichen Parteien einfach unwürdig.

    Viele Güter werden unnötigerweise mit der reduzierten Mwst belegt.
    Warum scheint niemand plausibel erklären zu können.

    Wäre ein Thema für die Randparteien.


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