In unserer Abteilung war der Anteil mit ca. 10-20% firmenweit wohl noch am geringsten. (Wobei man beachten muss, dass das die "alten Hasen" mit einschließt. Unter denen, die erst spätestens in den letzten 2-3 Jahren hinzugekommen waren, lag der Anteil der Befristeten/Externen wohl bei deutlich über 80%.) Andere Abteilungen waren allerdings praktisch komplett leergefegt und mussten sich dann bei uns von den älteren Festangestellten eine Skelett-Belegschaft ausleihen und anlernen... In der Zeitung war die Massenkündigung nicht mal eine Meldung wert - wen kümmert es denn, wenn ein paar tausend Externe auf die Straße gesetzt werden und dazu noch "ein paar" (sprich: "alle") Befristete und Leute in der Probezeit (die nach mehreren befristeten Verträgen endlich in Festanstellung übernommen worden waren, aber eben gerade noch problemlos kündbar waren, ohne dass sich ein Betriebsrat dafür interessiert). Hauptsache, der Betriebsrat fühlt sich nicht auf den Schlips getreten und man kann behaupten, dass man die "offizielle" Belegschaft "problemlos" durchgekriegt hat...



