Na klar, weil ja alle ALG-II-Bezieher das Betreuungsgeld sonst in Alkohol, Zigaretten, Drogen und Wetten umsetzen würden. Wie lange soll diese Aus- und Entgrenzung von Randgruppen eigentlich noch gehen?
dapdDie Regierung müht sich um einen Kompromiss zum umstrittenen Betreuungsgeld: Bezieher des Arbeitslosengelds II sollen von der Regelung ausgenommen bleiben. Zwar erhalten sie die Prämie zunächst - dann wird das Geld jedoch von den Hartz-IV-Bezügen abgezogen.
Betreuungsgeld: Geld wird Empfängern von Hartz-IV abgezogen - SPIEGEL ONLINE
Na klar, weil ja alle ALG-II-Bezieher das Betreuungsgeld sonst in Alkohol, Zigaretten, Drogen und Wetten umsetzen würden. Wie lange soll diese Aus- und Entgrenzung von Randgruppen eigentlich noch gehen?
Wie soll ich bitte ein Kind gross ziehen von 100 Euro im Monat??? Wenn ich arbeiten gehe und mein Kind in eine Kita gebe, dann habe ich ja wohl mehr auf meinem Konto als 100 Euro. Baut endlich die benoetigten Kitas und lasst diesen Unsinn. Das braucht niemand.
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat bereits 2010 seine Befürchtung zum Ausdruck gebracht, dass 2013, wenn der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für unter 3jährige in Kraft treten soll, etwa eine halbe Million Betreuungsplätze und 150 000 Betreuer fehlen werden. Und natürlich muss eine Regierung, die ein Gesetz auf den Weg bringt, wo sie bis 2013 das Recht für jedes unter 3-jährige Kind einen Betreuungsplatz zu schaffen, bei Nichterfüllung mit Klagen rechnen. Ich bin keine Juristin, aber wenn man nun die "Herdprämie" einführt, könnte durchaus sein, dass man die Klagewelle damit zu entschärfen glaubt.
Mir kann niemand erzählen, dass eine Mutter/Vater WEGEN der 100 oder 150 Euro auf die Berufstätigkeit verzichtet und ihr Kind lieber zu Hause erzieht. Und wer nicht vorhatte zu arbeiten und wegen der Kindererziehung zu Hause bleibt, würde mit oder ohne Betreuungsgeld das Kind auch nicht in die Krippe geben.
Die Leistung ist nur verlockend für Mütter/Väter, die dieses Geld dringend benötigen, das wären im Besonderen Hartz IV Empfänger. Aber gerade die sind ja davon ausgeschlosssen.
Es kann sich im Grunde nur um einen juristischen Sicherheitshaken handeln.
Die finanziellen Anreize werden so gesetzt, dass arbeitende Frauen zu Hause am Herd blieben sollen und HartzIV-Frauen ihre Kinder in die Kita bringen sollen. In der Kita kriegen dann die H4-Frauen Priorität, damit sie dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen, wärhend werktätige Frauen mit Herdprämie aus dem Job gelockt werden sollen.
Das ist eine entartete Politik, die die Axt an werktätige Frauen legt und sich gegen Familien richtet, um ein altbackenes Frau-am-Herd-Leitbild der CDU-Frauen wieder herzustellen auf Kosten der Steuerzahler.
Geld ist massenhat da. In Berlin baut man drei Kilometer Autobahn für mind. 500 Millionen Euro. So wirkt es sich aus, wenn nur noch Politik für 5 % der Gesamtbevölkerung betrieben wird. Der Pöpel stört, ist ja auch selber schuld. Langzeitarbeitslose hätten besser in der Schule aufpassen sollen.
irgendwie ist eine, offensichtlich nicht unwesendliche gruppe, in diesem land "geisteskrank"! was sollen diese difamierenden äußerungen? als es in mitteldeutschland krippen gab, nicht alle kinder dort auch betreut wurden, war der westdeutsche tenor in spiegel und andernorts, das die betreung in kindertageseinrichtungen grundsätzlich schädlich iust, typiswch kommunistisch etc.
nunmehr werden eltern die willens und in der lage sind ihre kinder selbst zu betreuen verbal difamiert! was soll das! mit und ohne kinderkrippen wird diese land seine probleme mit den sozialmigranten und den minaretten nicht lösen. die lösung wird siche ganz anders und wahrscheinlich sehr unerfreulich erfolgen. diese gesellschaft drifftet offensichtlich ins lebensfremde abseits. grundsätzlich sollte es kinderkrippen und kindergarten geben! die sollten steuerfinanziert sein. studiengebühren sind sinnbvolle rund sozialpolitisch gerechter. aber hie rgeht es immer um wähler und kinder haben eben keine stimme.
Wie soll ich bitte ein Kind gross ziehen von 100 Euro im Monat??? Wenn ich arbeiten gehe und mein Kind in eine Kita gebe, dann habe ich ja wohl mehr auf meinem Konto als 100 Euro. Baut endlich die benoetigten Kitas und lasst diesen Unsinn. Das braucht niemand.
zeit sich an dieser Stelle was in den Köpfen vorgeht: Einkommensschwäche wird von Teilen dieser Gesellschaft mit sozialer Inkompetenz gleichgesetzt. Diese Denke ist nicht nur Disskrimierung in seiner aller reinsten Form, sie dient gleichsam auch als Zeichen des Schulterschlusses zwischen Konservativn und Liberalen. Beim Nachgehen dieser niederen Instinkte, d. h. dem Einprügeln auf vermeintlich Schwächere, ist man sich schon immer nur allzu einig gewesen...