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Streit um Betreuungsgeld: Koalition will Hartz-IV-Eltern von Herdprämie ausschließen

dapdDie Regierung müht sich um einen Kompromiss zum umstrittenen Betreuungsgeld: Bezieher des Arbeitslosengelds II sollen von der Regelung ausgenommen bleiben. Zwar erhalten sie die Prämie zunächst - dann wird das Geld jedoch von den Hartz-IV-Bezügen abgezogen.

Betreuungsgeld: Geld wird Empfängern von Hartz-IV abgezogen - SPIEGEL ONLINE
  1. #410

    Zitat von !Obacht! Beitrag anzeigen
    Wollen Sie in Abrede stellen, dass Jugendgewalt und Rechtsextremismus besonders im Osten blühen?
    Ja, denn das ist ein gesamtdeutsches Problem!
  2. #411

    Ja das Liebe Geld mit dem Grossverdiener Bonus Ausgrenzung der Sozial schwächeren das ist Klientelpolitik. Ich finde es traurig das in der letzten Zeit Regelrecht jagt auf H4 Empfänger gemacht wird alles wird angerechnet keine Zukunft keine Aussicht auf Verbesserung abgestempelt. Mit dem Betreungsgeld ist das nicht anders
  3. #412

    Ja das Liebe Geld mit dem Grossverdiener Bonus Ausgrenzung der Sozial schwächeren das ist Klientelpolitik. Ich finde es traurig das in der letzten Zeit Regelrecht jagt auf H4 Empfänger gemacht wird alles wird angerechnet keine Zukunft keine Aussicht auf Verbesserung abgestempelt. Mit dem Betreungsgeld ist das nicht anders
  4. #413

    Nicht jeder hat Großeltern

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Betreuungsgeld würde man aber auch bekommen, wenn man arbeiten geht und die Kinder z.B. von Oma und Opa beaufsichtigt werden. Zudem ist es wohl jedem seine eigene Entscheidung, ob er arbeiten gehen oder daheim bleiben will. Wer die Entscheidung fällt, daheim zu bleiben, muss eben auch eigenverantwortlich die Konsequenzen tragen.
    Und wie machen wir das mit denjenigen, die keine Großeltern zur Verfügung haben, weil die tot sind, in einer anderen Stadt leben oder keine Lust haben, den Nachwuchs ihres Nachwuchses aufzuziehen und lieber in die Oper oder ins Schwimmbad gehen? Und wieso gehen Sie eigentlich davon aus, dass Opa und Oma das ganze unbezahlt machen?
  5. #414

    Zitat von Gebetsmühle Beitrag anzeigen
    gehen sie in den bayrischen wald, oder die oberpfalz und sie wissen, dass das so ist. genau deshalb kkommen die vorschläge ja von genau dort.
    Vermengen sie hier jetzt nicht die 'normale' Entwicklung in kleinen, fast abgeschlossenen Biotopen mit verkleinertem Genpool, sowie zusaetzlicher Sektenbeeinflussung mit dem Thema?
  6. #415

    Zitat von gazettenberg Beitrag anzeigen
    Stellen wir uns die einfache Frage: Was wäre los, wenn der Staat Eltern - vergleichbar dem Betreuungsgeld - eine Prämie dafür zahlen würde, dass ihre Kinder nicht in eine Musikschule, ins städtische Schwimmbad, auf eine weiterführende Schule oder auf eine Universität gehen? Und welche Botschaft transportiert der Staat damit in Richtung der Eltern, die diese staatlichen Angebote für ihre Kinder wahrnehmen möchten?
    Wenn jemand nicht in die Musikschule geht dann entsteht auch keine staatliche Leistung. Die Erziehungsleistung wird aber in jedem Falle erbracht und ist 3-4 mal höher als in einer Kita, wird aber bisher nicht honoriert. Ist das nicht ungerecht?
  7. #416

    Zitat von die_firma Beitrag anzeigen
    Wenn jemand nicht in die Musikschule geht dann entsteht auch keine staatliche Leistung. Die Erziehungsleistung wird aber in jedem Falle erbracht und ist 3-4 mal höher als in einer Kita, wird aber bisher nicht honoriert. Ist das nicht ungerecht?
    Nö, das ist nicht ungerecht. Zudem ist "Erziehungsleistung" wohl kaum messbar, oder?
  8. #417

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Regierung müht sich um einen Kompromiss zum umstrittenen Betreuungsgeld: Bezieher des Arbeitslosengelds II sollen von der Regelung ausgenommen bleiben. Zwar erhalten sie die Prämie zunächst - dann wird das Geld jedoch von den Hartz-IV-Bezügen abgezogen...
    Das klingt ja geradezu gg-widrig.

    Wo ist da die Gleichbehandlung von Eltern - die BRD ist wohl schon eine Ständegesellschaft? Seit wann sind alle ALG-II-Empfänger geistig so zurückgeblieben, dass sie ihre Kinder nicht auch verantwortungsvoll privat betreuen lassen könnten - also eine Kita für diese Kinder die beste Möglichkeit wäre? Die meisten ALG-II-Empfänger müssen sogar arbeiten, benötigen das ALG II aber trotzdem.

    Da zeigt sich doch direkt die "christliche Nächstenliebe" der verlogenen "C"-Parteien in diesem Staat - wo ein Mensch schon deshalb für erziehungsunfähig erklärt wird, nur weil der auf Sozialhilfe angewiesen ist.
  9. #418

    Zitat von die_firma Beitrag anzeigen
    Wenn jemand nicht in die Musikschule geht dann entsteht auch keine staatliche Leistung. Die Erziehungsleistung wird aber in jedem Falle erbracht und ist 3-4 mal höher als in einer Kita, wird aber bisher nicht honoriert. Ist das nicht ungerecht?
    Ich bin nicht sicher, ob ich Sie verstanden habe - was genau unterscheidet die Nichtinspruchnahme einer staatlichen Musikschule von der Nichtinanspruchnahme einer staatlichen KiTa?

    Und inwiefern ist eine Erziehungsleistung 3- bis 4-mal höher als eine andere? Mit der Stoppuhr gemessen? Anzahl der gesprochene Wörter?
  10. #419

    Tschüß Schulpflicht

    Zitat von Crom Beitrag anzeigen
    Nö, das ist nicht ungerecht. Zudem ist "Erziehungsleistung" wohl kaum messbar, oder?
    Es ist schon atemberaubend, wie hier Kindertagesstätten, Opernhäuser, Musikschulen und Schwimmbäder gleichgesetzt werden.

    Wieso halten wir eigentlich noch an der Schulpflicht fest? Ist doch auch eine Erziehungsleistung, die eigentlich unnötig ist. Was interessiert's mich, wenn mein Nachbarskind schreiben kann. Außerdem sitzen da ja nur die Goofen drin, die von ihren Eltern auch selbst unterrichtet werden könnten. Die haben sie ja schließlich auch in die Welt gesetzt. Kann ja nicht sein, dass da der Staat für zahlen muss, oder?


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