Egal ob bei der Zulassung zum Studium, bei Berufungen von Professoren, Benennung von Aufsichtsräten ...... Quotenregelungen sind Mist. Sie benachteiligen Individuen, die für ihre Abstammung, ihr Geschlecht ja nichts können. Auch wenn die Formulierung lautet "Bevorzugung bei gleicher Qualifikation", wird jemand automatisch durch das Gesetz benachteiligt anders etwa als bei "Auslosung bei gleicher Qualifikation". Geradezu grotesk wird die Sache, wenn bei Nichteinhaltung einer Quote Sanktionen drohen wie jetzt z.B. bei den Aufsichtsräten.
Man sollte sich klar machen, dass mit Quotenregelungen versucht wird, am Ende einer Kette vorher erfolgten Fehlentwicklungen gegenzusteuern. Im Falle der USA heißt das, die Bildungseinrichtungen und die gezielte Förderung sozial schwacher Minderheiten müssten gestärkt werden, dass die leistungsfähigen Kinder, Jugendlichen dieser Minderheiten die Chance bekommen, ihre Fähigkeiten zu zeigen und dann mittels erbrachter Leistung ihren Platz an der Universität zu erhalten. Selbstverständlich dürfen dann die so gerne nachgefragten soft skills, die die Privilegierteren sich privat leicht aneignen können, nicht mehr gewertet werden. Allerdings wird bei der Staatsverdrossenheit der US-Amerikaner und deren pathologischer Kombination von Steuerparanoia und Sparwahn für ein solches Programm wohl keine Chance bestehen.
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