dapdAussitzen funktioniert nicht: Mehrere Unionsabgeordnete verlangen von Familienministerin Schröder umgehend einen Gesetzentwurf zur Herdprämie. Sie fürchten, die CDU-Politikerin wolle das umstrittene Projekt verschleppen - und drohen deshalb damit, ihr die Zuständigkeit zu entziehen.
http://www.spiegel.de/politik/deutsc...831586,00.html
Was hat die Diskussion über eine Krippenvermeidungsprämie mit Schulen zu tun?
Es geht um Krippen und da liefern Psychologie und Kindermedizin genügend Anhaltspunkte, um von einem hohen Schadenspotenzial für die seelische Entwicklung auszugehen.
Die Frage ist nicht, ob irgendjemand mehr weiss als Millionen Europäer. Die Frage ist, ob man z.B. Ostdeutschen zumuten will, sich mit den Ergebnissen der Krippen-Erziehung, die viele dort genossen haben auseinanderzusetzen. So eine Auseinandersetzung rührt leicht am Selbstbild eines Menschen, was heute gemeinhin als Tabubruch verstanden wird.
Das darf aber nicht dazu führen, dass aus Konflikscheu eine solch wichtige Frage erst garnicht diskutiert und geklärt wird und Kinder diesen fehlenden Diskurs mit geringerem Wohlbefinden und weniger freuem Willen bezahlen.
In der CSSR wurde die Krippenbetreuung übrigens bereits in den 70ern von Vollversorgung auf nurmehr 25% Betreuungsquote zurückgefahren, nachdem man dort die negativen Konsequenzen der Krippenbetreuung offen diskutiert hatte.
1. Der Abbau des Sozialstaates kommt sowieso, denn im Endeffekt kann ihr Projekt nur über eine Neuverschuldung finanziert werden. Nein, die Bankenrettung war ebenfalls auf Schulden finanziert und sie war ansich nur eine Notsituation um einen Kollaps des Systems zu verhindern um Zeit zu gewinnen.
2. Momentan gibt es keine Kita-Plätze, für die Eltern, die JETZT Kinder in diesem Alter haben, ist es Essig. Denn die haben keinen Kita-Platz und würden dann wenigstens jetzt 150 Euro Entschädigung bekommen. Momentan haben sie keinen Kita-Platz und kriegen gar nichts.
3. Alleinerziehende und gering qualifizierte Menschen nehmen diese Leistung, laut Untersuchungen aus Thüringen, am ehesten in Anspruch. Es ist auch klar, weil die ihre "Minijob-Karriere" auch mal für 1-2 Jahre aussetzen können, sofern sie die Möglichkeit haben. Das ist momentan der Fakt.
Also ich lese hier, das wir eine Überbevölkerung haben und das man fürchtet Zustände wie in Bangladesh zu bekommen.....
Da würde ich eher fürchten mit 67 Jahren eine staatliche Injektion zu bekommen, um dem Staat nicht als Rentner zu Last zu fallen.
Entweder meine Mitblogger müssen nicht arbeiten, weil sie genug Geld haben oder sie haben das land schon verlassen und leben in irgendeiner "Bananenrepublik" und können mit ein paar Hundert Euros über die Runden kommen.
Familienväter haben da nicht soviel Glück und müssen sich, zukünftig, mit zusätzlichen Nebenjobs versuchen über Wasser zu halten, um den
Kindern eine Möglichkeit zu geben ihre berufliche Zukunft zu gestalten.
Heute werden schon händeringend Fachkräfte gesucht, und in den nächsten Jahren wird es schlimmer. Sollen deutsche Firmen dann lieber in das Ausland umsiedeln um ihre Produktion aufrecht zuerhalten??
Ok, dann stimmen sie doch bestimmt folgenden Aussagen zu:
- Elternzeit wird abgeschafft, da es nicht mehr nötig ist, das Kind wird ja optimal in der Krippe betreut.
- Eine Erzieherin, die sich um vier Kleinstkinder und/oder mehr kümmern soll (oder sollen die Gruppen größer sein) macht das sehr viel intensiver und besser, als eine Mutter.
- Mütter sind per se schlechter geeignet zu betreuen als Erzieherinnen
- Eine Wahlmöglichkeit, wie das Betreuungsgeld, schränkt die Handlungsfähigkeit der Eltern ein. Besser ist es, alle Kinder in die Krippe zu schieben oder die Eltern zahlen alles zuhause alleine. Falls keine Krippe vorhanden ist, müssen die Eltern eben zuhause bleiben, aber sie bekommen keine Zuwendung vom Staat. Das nennen wir einen gerechten Sozialstaat.
Deswegen muss das Geld in den KiTa-Ausbau und nicht in die KiTa-Verhinderung investiert werden.
3. Alleinerziehende und gering qualifizierte Menschen nehmen diese Leistung, laut Untersuchungen aus Thüringen, am ehesten in Anspruch. Es ist auch klar, weil die ihre "Minijob-Karriere" auch mal für 1-2 Jahre aussetzen können, sofern sie die Möglichkeit haben. Das ist momentan der Fakt.[/QUOTE]Dieser Personenkreis würde aus Verzweiflung auch als Erstes eine Nicht-Studier-Prämie in Anspruch nehmen. Deswegen ist es trotzdem nicht gut für diese Menschen.