Streit über Roma-Politik: Sarkozy mischt EU-Gipfel auf

Nicolas Sarkozy stemmt sich gegen die Europäische Union: Beim Gipfel in Brüssel ist Frankreichs rigorose Roma-Politik das bestimmende Thema. Sarkozys wichtigster Verbündeter Silvio Berlusconi musste auf dem Weg notlanden.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...717808,00.html
  1. #1

    Was sagen die Bulgaren und Rumänen?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nicolas Sarkozy stemmt sich gegen die Europäische Union: Beim Gipfel in Brüssel ist Frankreichs rigorose Roma-Politik das bestimmende Thema. Sarkozys wichtigster Verbündeter Silvio Berlusconi musste auf dem Weg notlanden.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...717808,00.html
    Was die Auflösung illegaler Roma-Lager in Frankreich und die Abschiebung betroffener osteuropäischer Roma nach Rumänien und Bulgarien angeht, muss man sich fragen, warum im Gegensatz zur westeuropäischen Aufgeregtheit nahezu keine Stimmen aus den EU-Ländern Rumänien und Bulgarien selbst zu hören sind, oder hab ich da trotz aktiver Medienrezeption in den letzten Wochen etwas verpasst?
  2. #2

    Spinnt die EU?

    Ich selber sehe mich ja eher als Menschenfreund und bin gegen Staat/Gesetze und Politiker, aber was da abläuft ist unglaublich.
    Die EU sagt sie verklagen Frankrecih weil diese illegale Einwanderer abschieben wollen. Hallo, gehts noch?

    Hier in Deutschland beklagt man sich wegen den Immigranten also den legalen Einwanderern auf abergleichzeitig soll es in Ordnung sein das Illegale in Frankreich leben sollen?
    Nur weil jetzt sehr viele Roma bzw. Sinti ausgewiesen werden spricht man von Rassismus und das man Frankreich verklagen will.

    Das ist kompletter Schwachsinn. Wenn viele Leute hier in Deutschland illegal leben würden würden wir uns doch auf aufregen wenn ein großer Teil von unserem Sozialstaat dann leben wollte oder Schwarzarbeitet.

    Und wenn das der Fall wäre, wäre es natürlich ganz was anderes bestimmte Gruppen von Menschen (egal ob Türken, Roma, Muslime allg oder sonstwenn) abzuschieben als jetzt.

    Fazit:

    Illegal ist Illegal und gehört bestraft und Nationales Recht geht vor EU- Recht.
  3. #3

    Roma-Politik !

    Die Europäische Commission will die fehler von Rumenien und Bulgarien auf Frankreich und Italien aufbürden! SEHR SCHLAU finde ich dies !
    Wenn über Armut gesprochen wird, die Europäische Commission vergisst dass, in der Europäische Union dreißig millionen Menschen unter der Armutgrenze leben und hundert millionen Menschen in Armut leben! Die Europäische Commission will sich die Weste sauber reinigen nur mit Roma-Politik, dies ist unverantwortlich und scheinheilig !
    Die Europäische Commission ist eine Katastrophe, man soll anstatt neue Institutionen schaffen! In eine ganz neue Stadt die Euroäische Presidenz, die Euroäische FBI, die Euroäische CIA, die Euroäische FreiheitsArme gegen die Organisierte Kriminalität und gegen die Korruption! Und ich als President !
  4. #4

    Missgeburt EU

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nicolas Sarkozy stemmt sich gegen die Europäische Union: Beim Gipfel in Brüssel ist Frankreichs rigorose Roma-Politik das bestimmende Thema. Sarkozys wichtigster Verbündeter Silvio Berlusconi musste auf dem Weg notlanden.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...717808,00.html
    Es geht ja nicht nur um die Roma, sondern um ein grundsätzliches Problem innerhalb der EU. Die Sozialsysteme innerhalb der EU sind sehr unterschiedlich. Es ist doch mehr als verständlich, dass die sozial Schwachen das Land wählen, welches die besten Sozialstandards bietet. Um sich gegen diesen Zuzug zu wehren, müssen auf kurz oder lang die Sozialstandards angepasst werden. Es wird sicher nicht so sein, dass die Sozialstandards in Deutschland auch in Rumänien gelten, weil sich Rumänien dies nicht leisten kann. Die EU ist eine Missgeburt und je schneller dieses Jahrtausendwerk gebremst wird, umso besser ist es für alle Menschen in Europa. Das Jahrtausendwerk, ein einheitliches Europa, braucht sehr, sehr viel Zeit und Geduld.
  5. #5

    Luxembourg

    Wer nicht neben oder in der nähe eines Roma Lagers leben muss,sondern in einer schönen Villengegend in Straßburg ,und zum Essen in den Elsaß geht,sollte durchaus erwägen ob Luxemburg nicht der richtige Platz für die Roma wäre.
    Natürlich muss eine Lösung für die Roma gefunden werden,sie können nicht ständig vertrieben werden,da muss auch Rumänien helfen.Herumzieherei passt offensichtlich nicht ins moderne Europa. Hier zeigen sich die Nachteile einer übereilten Osterweiterung der EG.
    Es wäre auch zu wünschen das die Gutmenschen in Straßburg/Brüssel auch ihre eigene Bevölkerung bei ihre Entscheidungen bedenken.
  6. #6

    Parallel- Gesellschaften keinen Vorschub leisten

    In den osteuropäischen Ländern bilden Sinti und Roma - z.B. in der Slowakei und in Rumänien - noch Parallel-Gesellschaften; einerseits gefördert durch Vorurteile der Mehrheiten, andererseits in Form eines bequemen Rückzugsgebietes der betroffenen Minderheiten aus dem Anpassungsdruck. Es werden dort seit Ende des Ostblocks auch vermehrt Anstrengungen zur Integration unternommen. Die Zuwanderung geschlossener Gesellschaften in Westeuropa verfestigt die Tendenz zu Parallel-Gesellschaften zusätzlich durch entstehende Sprachbarrieren (auch in Deutschland soll bei den Türken das Beherrschen der deutschen Sprache tendenziell rückläufig sein). Die EU könnte in den Herkunftsländern statt Rechthaberei Hilfen zur Integration von Minderheiten anbieten.
  7. #7

    ...

    Zitat von kopjeagga Beitrag anzeigen
    Ich selber sehe mich ja eher als Menschenfreund und bin gegen Staat/Gesetze und Politiker, aber was da abläuft ist unglaublich.
    Die EU sagt sie verklagen Frankrecih weil diese illegale Einwanderer abschieben wollen. Hallo, gehts noch?
    Nein. Sie verklagt Frankreich (vielleicht) weil man dort nicht im Einzelfall überprüft hat, ob es sich denn überhaupt um illegale Einwanderer handelt, sondern einfach gegen eine bestimmte Ethnie vorgegangen ist.
    Zitat von kopjeagga Beitrag anzeigen
    Fazit:
    Illegal ist Illegal und gehört bestraft und Nationales Recht geht vor EU- Recht.
    Das tut es schon seit mitte der 60er Jahre nicht mehr.
  8. #8

    .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nicolas Sarkozy stemmt sich gegen die Europäische Union: Beim Gipfel in Brüssel ist Frankreichs rigorose Roma-Politik das bestimmende Thema. Sarkozys wichtigster Verbündeter Silvio Berlusconi musste auf dem Weg notlanden.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...717808,00.html
    Wenn Frankreich seine nationalen Interessen durchsetzt und konsequent weiter abschiebt, werden diese "Illegalen" sich wohl zukünftig auf ein Land konzentrieren, das alles und jeden rein lässt. Ein Land das sich alle gefallen lässt, so schnell niemanden rauswirft und schön macht was die EU will.
    Schon mal ein "herzliche Willkommen", machts euch gemütlich.
  9. #9

    In Deutschland

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Nicolas Sarkozy stemmt sich gegen die Europäische Union: Beim Gipfel in Brüssel ist Frankreichs rigorose Roma-Politik das bestimmende Thema. Sarkozys wichtigster Verbündeter Silvio Berlusconi musste auf dem Weg notlanden.

    http://www.spiegel.de/politik/auslan...717808,00.html
    würde jemand, der die Interessen seines Landes über die Political Correctness stellt, schon längst wieder als Nazi und Rechtsradikaler beschimpft werden.

    Und an so was wie ein Burka-Verbot ist in D sowieso schon mal gar nicht zu denken, wir sind ja soooo tolerant.

    Hier werden ja nur die eigenen Bürger, politisch korrekt, drangsaliert, während "die Ausländer" Narrenfreiheit genießen, und ihren Lebensstil weiter führen dürfen, auch wenn dieser unserem Wertesystem diametral entgegen steht.

    Der holländische Liedermacher Robert Long hat vor fast 40 Jahren, also lange bevor die "Political Correctnes" erfunden wurde, deren Wesen im Refrain seines Liedes "Morgen sind wir tolerant" sehr treffend beschrieben:
    (Kommt uns das irgendwie bekannt vor?)

    "Morgen sind wir tolerant, tolerant, tolerant
    und finden selbst die größten Idioten interessant
    wir reichen jedem Arsch die Hand, und was uns stört in diesem Land
    das wird ab morgen nicht mehr eine Schweinerei genannt.
    Ab morgen sind wir positiv, und nicht mehr so auf dem qui-vive
    wir rücken nichts mehr gerade, nein, wir lassen alles schief, na klar!
    Fortan glauben wir an Lügen, weil sie in der Zeitung steh'n
    greifen nichts mehr mit Kritik an - was geht uns die Politik an?
    Haben wir uns nicht schon oft genug die Finger dran verbrannt?
    Das wird anders: morgen sind wir tolerant."