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Streit über Rettungsschirm: Gewerkschaften trommeln für Euro-Rettung

Deutschlands Arbeitnehmervertreter bangen um den Euro, und nehmen die Politik in die Pflicht. Vor der Abstimmung über den Rettungsschirm für EU-Krisenstaaten machen sich die großen Gewerkschaften mit einer Anzeigenkampagne stark für die Gemeinschaftswährung.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...788516,00.html
  1. #1

    Wann...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Deutschlands Arbeitnehmervertreter bangen um den Euro, und nehmen die Politik in die Pflicht. Vor der Abstimmung über den Rettungsschirm für EU-Krisenstaaten machen sich die großen Gewerkschaften mit einer Anzeigenkampagne stark für die Gemeinschaftswährung.

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...788516,00.html
    ...bangt man sich eigentlich mal um die Bürger und Bürgerinnen dieses Landes? Die Basis wird gemolken und getäuscht von ihren Volksvertretern. Vielleicht sollte jemand den Abgeordneten erklären das sie gewählt wurden um im Interesse des Volkes zu handeln! Das ist wohl unter dem Tisch gefallen.

    Wir dürfen weiterhin fleißig arbeiten, Steuern und Abgaben abdrücken (welche sicher weiter steigen), unsere Arztbesuche und Bildung der Kinder aus eigener Tasche bezahlen (wozu zahl ich eigentlich Krankenkassenbeitrag?) und das alles bis ins (vorläufige) Alter von 69.

    Wasn Leben. Dachdecker sieht man auch selten welcher mit 69 noch Ziegel verlegt. Achja. Und danach muss mind. 1 Nebenjob her weil die Rente eh nicht reicht. Dann wohl lieber gleich mit 69 in die Kiste und unser Vater Staat spart ne Menge Geld. War doch der Plan, oder?
  2. #2

    Gewerkschaften

    Ach, ich habe so lange nichts von Gewerkschaften gehört, ich dachte, die gibt's garnicht mehr.
  3. #3

    Ich will ja nicht meckern

    aber wie haben eindeutig Einkommens- und Kaufkraftverluste hinnehmen müssen seit der Einfüheunf des Euro. Aber massive Verluste ... Da können die Gewerkschaften noch so sehr für den Euro trommeln wenn kein Geld da ist - oder es eben nur zum Nötigsten reicht (trotz Vollzeitjob und Facharbeiter gerade mal 6 Euro die Stunde) kann Mensch nicht kaufen, nicht reisen und wird auch nicht für den Erhalt des Euro trommeln. Solidarität mit dem Euro muss Mensch sich leisten können.
  4. #4

    Es geht doch!

    Gewerkschaften, welche sich mit Bankenrettungsmaßnahmen verbünden, anstatt endlich wieder für einen ordentlichen Lohnzuwachs ihrer Mitglieder zu kämpfen.

    Es geht doch... umfallenden Bundestagsvertreter, vorher große Klappe und dann nichts dahinter. Herr Rösler ist einfach zu dumm zum Liefern, ab in die Tonne mit dieser Partei.

    Es geht doch... der Ausverkauf des deutschen Volkes nimmt seinen Lauf und Formen an.

    Danke an Berlin, danke an die Gewerkschaften, einfach nur danke!
  5. #5

    So nicht

    Als Arbeitnehmer fühle ich mich von Gewerkschaften, die für Lohndumping, Steuer- und Abgabenerhöhungen und Entrechtung der Wähler einstehen nicht vertreten.

    Der Euro hat den deutschen Arbeitnehmern nur Nachteile gebracht. Er muß weg.
  6. #6

    Merkwürdig

    Wurden denen auch Fakelaki zugesteckt? Welches Interesse haben die Gewerkschaften daran, dass es den Griechen gut geht und den deutschen Arbeitnehmern schlecht?

    Und kurz nachgerechnet: Wenn Deutschland das gute Rating verliert und mehr Zinsen zahlen muss, dann ist auch Deutschland pleite. Ob dann die anderen für uns den Rettungsschirm aufspannen?
  7. #7

    Optional

    Gewerkschafter, Sozen, Grünlinge... Mal wieder gemeinsam im Boot der absoluten Nullchecker.

    Gerettet wird nicht der Euro sondern Zockerbanken und Großanleger.
  8. #8

    Die Gewerkschaften

    scheinen noch genügend Geld zu haben. Bei dem Mitgliederschwund eigentlich verwunderlich.
    Zu den bankrotten Staaten mit der Totgeburt Euro paßt das exakt.
  9. #9

    .

    Gewerkschaften? Gibt es die noch?

    Die sollten sich vielleicht mal mehr mit Lohndumping und prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigen. Die fetten Gewerkschaftsbosse interessiert es herzlich wenig, dass vor allem die Arbeitnehmer in Deutschland für die Euro-Rettung zahlen müssen. Sie sorgen sich mehr um die Sicherheit ihrer dicken Bankkonten.


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