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Streit über Rettungsschirm: Gewerkschaften trommeln für Euro-Rettung

Deutschlands Arbeitnehmervertreter bangen um den Euro, und nehmen die Politik in die Pflicht. Vor der Abstimmung über den Rettungsschirm für EU-Krisenstaaten machen sich die großen Gewerkschaften mit einer Anzeigenkampagne stark für die Gemeinschaftswährung.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...788516,00.html
  1. #170

    In dieser Hinsicht bin ich Ihrer Meinung.

    Zitat von ojc Beitrag anzeigen
    Und da glaube ich schon, daß man die Meinung von Menschen, die mehr über eine bestimmt Materie wissen als man selbst, nicht ungeprüft als falsch oder - schlimmer noch - als verlogen bezeichnen sollte.
    In dieser Hinsicht bin ich Ihrer Meinung. Wer glaubt, mit Verunglimpfungen oder Beleidigungen seiner Argumentation Kraft verleihen zu können, ist gewiss im Irrtum.
    -Das Problem ist nur, daß weder der Halbwissende noch der Wissende die Chance hat, von den herrschenden Machthabern gehört zu werden.
  2. #171

    wie wäre es mit einem eigenen Beitrag?

    Zitat von cosmo72 Beitrag anzeigen
    Wer ist denn dieses angeblich rofitiernde Deutschland ?! Wer sind diese Profiteure ?

    Die hier:

    Februar 2008: Empfänger Arbeitslosengeld I: 1,1 Millionen Empfänger Arbeitslosengeld II: 5,1 Millionen Gesamtzahl der Arbeitslosen: 6,2 Millionen!

    Zahl der Arbeitslosen - Eine Lüge namens Statistik
    http://www.sueddeutsche.de/wirtschaf...istik-1.491029

    Jeder zweite Arbeitslose über 58 Jahren wird offiziell nicht mitgezählt.
    http://www.welt.de/politik/deutschla...getrickst.html

    Tagesschau: Reallöhne in Deutschland kaum gestiegen - Vom Aufschwung kann man sich nichts kaufen
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/loehne118.html

    In Deutschland ist jedes achte Kind von Armut bedroht
    http://www.youtube.com/watch?v=obpaO9VeGno

    oder die
    Frontal 21 Armutsrisiko Kind Staat läßt Alleinerziehende im Stich
    http://www.youtube.com/watch?v=AmCHQPY4TKU&

    Jobcenter sind dafür verantwortlich, wenn sie Hartz-IV-Empfängern einen rechtswidrigen Ein-Euro-Job anweisen.
    http://www.tagesschau.de/inland/urte...rojobs100.html

    ?

    Das ist also der "Gewinn" ? Sehr informativer SPON-Artikel:

    Reallöhne sind seit 1990 um bis zu 50 Prozent gesunken
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...670474,00.html

    Herzlichen Glückwunsch zu Ihrer wirklich fleissigen Sammelarbeit.

    Wenn Sie sich die Titel Ihrer Artikel anschauen, werden Sie festtellen, daß diese sich bereits hier widersprechen.

    Sind die Reallöhne denn nun um "50% gesunken" oder "kaum gestiegen"?

    Armut ist so definiert, daß man Arm ist, wenn man nur 60% des Durchschnittseinkommens hat. Somit kann Deutschland superreich werden, die Zahl der Armen wird sich dadurch nicht verändern!


    Zm Thema Statistik ist zu sagen, daß es sich solange nicht um Lügen handelt, solange die Methoden und Verfahren - dazu zählt auch die Festelegung der Grundgesamtheit und der Stichprobe - für jeden offengelegt werden. Im konkreten Fall kan jeder nachlesen, wer in die Arbeitslksoenstatitik fällt und wer nicht. Man kann sich gern darüber unterhalten, ob eine andere Methodik angemessener wäre aber ein Lüge kann ich beim besten Willen nicht entdecken.

    Grundsätzlich ist es eine her arme Diskussionsmethode auf eigene Beiträge zu verzichten und unausgegoren einfach irgendwelche Artikel zu präsentieren.
  3. #172

    Lesen bildet !

    Zitat von zweifler001 Beitrag anzeigen
    wie leicht eine derartige Fälschung ist? Wählen Sie den "richtigen" Warenkorb und Sie erhalten jedes gewünschte Ergebnis. Sind Sie tatsächlich noch so naiv und glauben diesem Staat noch etwas? Ich bin seit einiger Zeit davon endgültig geheilt.
    Sehr richtig, ich glaube diesem Staat durchaus sehr viel. Ob ich naiv bin möchet ich bezweiflen, ich schätze aber Fakten, zumindest bevor ichhier irgendetwas absondere

    Wenn Sie sich mit den Methoden zur Preisindexberechung beschäftigt hätten, wüßten Sie, daß Destatis einen großen Aufwand betreibt und hunderte Mitarbeiter beschäftigt, die durch direkte Befragung ermitteln, was der durchschnittliche Deutsche für Produkte kauft und wieviel Geld er dafür wie oft ausgibt. Sprich für was er sien Geld ausgibt!

    Es wird sicher kein Warenkorb "gewählt", sondern so ermittel, daß er mehr als 95% der des Konsums abbildet.

    Man überprüft den Warenkorb auch alle paar Jahr, weil der Deutsche so frech ist, seine Konsumgewohnheiten zu ändern!

    Dies alles hätten Sie auch bei Destatis nachlesen können!
  4. #173

    Verunglimpfungen und Beleidigungen

    Zitat von Magentasalex Beitrag anzeigen
    In dieser Hinsicht bin ich Ihrer Meinung. Wer glaubt, mit Verunglimpfungen oder Beleidigungen seiner Argumentation Kraft verleihen zu können, ist gewiss im Irrtum.
    -Das Problem ist nur, daß weder der Halbwissende noch der Wissende die Chance hat, von den herrschenden Machthabern gehört zu werden.
    Verunglimpfungen und Beleidigungen nach dieser Art.
    Tiefer kann ein Mensch nicht sinken......
    Zitat von ojc Beitrag anzeigen
    Schwachköpfe, bitte mal das Maul halten! Hier nochmal für Dummies: 1. Der Euro hat der deutschen Wirtschaft...
  5. #174

    Überschrift...

    ...bin mal gespannt, wie lange es dauern wird bis irgendjemand merkt, dass der eigene Wohlstand nur aus der Arbeit herrührt, welche man für sich selbst erledigt.

    Deshalb:

    1. Eine positive Handelsbilanz bedeutet Wohlstandsaufbau im Ausland.

    2. Arbeit welche hierdurch entsteht sorgt nicht für Wohlstand, sondern für Umverteilung desselben innerhalb der Volkswirtschaft.

    3. Das Geld welches wir bei uns verbuchen, obwohl wir es eigentlich verliehen haben existiert nicht!

    4. Geld welches nicht verkonsumiert, sondern anonym investiert wird sorgt für Blasen am Kapital-/Rohstoffmarkt. (Investitionen in eigenen Ideen bzw. in Ideen hinter welchen man steht sehen anders aus)

    5. Funktionen welche Systemrelevant sind dürfen nicht privatisiert werden (Finanzmarkt/Bankwesen).
  6. #175

    ein Naturwissenschaftler

    Zitat von ojc Beitrag anzeigen
    Schwachköpfe, bitte mal das Maul halten! Hier nochmal für Dummies: 1. Der Euro hat der deutschen Wirtschaft...
    Der Teilnehmer gibt vor Naturwissenschaftler zu sein, ob wir ihm das glauben dürfen. Könnte sich die einschlägige Fachwelt bitte dazu äussern ;)
  7. #176

    .

    Zitat von H.Schulz Beitrag anzeigen
    Hauptsache man hat einen Sündenbock! Dieses Euro-Bashing im Spiegelforum bei den meisten Forumsteilnehmern zeigt nur, wie schlicht die ökonomischen (Un-)Kenntnisse sind.

    Ohne Euro hätte es den deutschen Wirtschaftsaufschwung der letzten Jahre so nicht gegeben; eine starke DM-Aufwertung gegenüber fast allen anderen Währungen hätte den Export einbrechen lassen und noch mehr Direktinvestitionen ins Ausland und damit höhere Arbeitslosenzahlen zur Folge gehabt. Natürlich wäre der Urlaub in Griechenland heute dann billiger.
    Wir sollten erst einmal respektieren, dass es unterschiedliche Meinungen zum Euro gibt und anderen nicht ökonomische Unkenntnis vorwerfen, vor allem nicht, wenn man selbst im Glashaus sitzt.

    Ein Klassiker sozialdemokratischer Ökonomiekompetenz, Karl Schiller, hat das Stabilitätsgesetz verantwortet, wo als Ziel staatlicher Wirtschaftspolitik die Herstellung eines außenwirtschaftlichen Gleichgewichts gesetzlich festgeschrieben wurde.
    Karl Schiller hat erkannt, dass Exportüberschüsse immer Export des Wohlstands der Arbeitnehmer ist, weil sie mehr herstellen, als sie konsumieren. Wegen eines für Deutschland zu billigen Euro wird die Arbeitsleistung der deutschen Arbeitnehmer billig verscherbelt, in Griechenland konnte man sich Porsche zu Billigpreisen kaufen, daher hat Athen die höchste Porschedichte in Europa. Daher sind die Reallöhne in Deutschland gefallen, weil damit natürlich Kaufkraft der Arbeitnehmer verloren ging, Griechenland hatte dagegen die höchsten Reallohnerhöhungen im Euroraum, weil sie über ihren viel zu teuren Euro Wohlstand importiert haben, den sie nicht erarbeiten mussten. Die deutschen Arbeitnehmer wurden um das betrogen, was Karl Schiller die "Sozialdividende" der Aufwertung genannt hat.

    Auf Exportüberschüsse folgen Kapitalexporte, auch das ist logisch. Und wenn das ungehemmt fortgeführt wird, auch das war Karl Schiller klar, können die Kapitalimporteure, die damit ihre Importüberschüsse finanzieren, ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen.

    Das ist ganz offensichtlich ein absurdes Geschäftsmodell. Dass die Gewerkschaften dies vehement verteidigen, lässt Rückschlüsse auf den Zustand der Gewerkschaftsbewegung zu.

    Zitat von H.Schulz Beitrag anzeigen
    Übrigens sind hierfür nicht nur die Politiker verantwortlich, sondern auch die Wähler, die seit 30 Jahren nur die Parteien an die Macht wählen, die möglichst große Versprechungen machen.
    Bisher fehlte eine demokratische Alternative
  8. #177

    ..

    Zitat von caledonian2010 Beitrag anzeigen
    Sie an, da sind sie wieder die alternativlosen "marktkonformen" Weltuntergangspropheten. Das Schlüselwort -> EXPERTEN, da ist es wieder und nun soll alles wie gewohnt in Ehrfurcht erstarren. Ja wir wissen schon, dann droht Krieg und die Welt wird untergehen. Nicht Neues!
    Später werden Historiker schreiben, die Priester des Finanzkpitalismus trugen die Titel "Experten" und "Analysten" und der Papst war der "CEO von Goldman-Sachs".
    Und das dumme Volk wird mit Opium sediert - religiösem Opium.
    Es ist immer das gleiche Spiel, ob mit dem Mann am Kreuz, dem Propheten aus der Wüste oder dem goldenen Kalb aus grünem Papier - es gibt nur eine, alleinseligmachende Wahrheit, und wer dagegen opponiert wird als Häretiker verfolgt, gnadenlos.

    Die Millionen Kollateralschäden müssen eben für die reine Lehre in Kauf genommen werden - die gößten Hetzter und Menschenschinder triffts ja nicht selbst.
  9. #178

    Profiteur

    Zitat von marcaurel1957 Beitrag anzeigen
    Natürlich, Sie haben recht und Bielefeld existiert in Wirklichkeit nicht!




    Ja, die bösen Verschwörungsmächte wollen uns unterdrücken, allen voran natürlich Frau Merkel und Ackermann!




    Wir werden noch zu unsere Lebzeiten ein Vereintes Europa erreichen. WIr fakturieren mehr als 80% unsere Waren in Heimatwährung. Wir sparen mindestens 1-1,5% des BIP, daß wiur sosnt für Kurssicherungsgeschäft ausgeben würden. Wir könne vom Nordkap bis Faro in einer Währung bezahlen. Wir können reisen wohin wire wollen ohne zu fragen. Wir können leben wo wir wollen, Krieg in Europa sind undenkbar..
    Reicht das?



    Nette Sprüche ("...knechtische pseudo-rationale Taktiken der Feigeheit..."), die bedeutungslos sind. Ich lebe gern in diesem Land und gern in Europa, es sind ganz hervorragnde Plätze zum Leben, arbeiten, Spaßhaben
    "Sprüche" haben sie wirklich reichlich zu bieten, mehr auch nicht. Sie möchten also auch einen Krieg in Europa? Oder warum faseln sie ein derartig ungereimtes Zeug?
    Krieg und Frieden hängen vom Euro ab? Sie sind über 70 (Kriegstrauma)oder haben den Verstand verloren. Nur ein Irrer würde heute einen Krieg zwischen europäischen Ländern auch nur für vorstellbar halten.
    Und, nein, das reicht nicht. Was denn auch? Außer ein paar lächerlichen, haltlosen Zahlen und Beleidigungen haben sie doch gar nichts geboten; inklusive des Königsarguments aller Feiglinge( ich wiederhole mich da gerne): Verschwörung! Hui!
    Der bequemste Ausweg, besonders für einen Profiteur des jetzigen Systems, nicht wahr?
  10. #179

    Weisheit

    Zitat von ojc Beitrag anzeigen
    Und gerade deswegen weiß ich, daß niemand die Weisheit mit Löffeln gefressen hat (die Eurobefürworter ebensowenig wie Ihre Kritiker und Skeptiker!). Das heisst aber auch, daß kein Mensch mit einer dermaßen überirdischen intelligenz begabt ist, um eine solche Krise in verschwörerischer Absicht herbeiführen zu können. Die verantwortlichen Entscheidungsträger sind insofern eher überforderte Zauberschüler, die die gerufenen Geister nicht mehr los werden, als Lügner und Betrüger.

    Die Wirtschaftswissenschaften sind tatsächlich Bereiche, die nur bedingt den Grunsätzen naturwissenschanftlichen Erkenntnisgewinns folgen. Viele Theorien und Annahmen der Volkswirtschaft sind nicht hinreichend geprüft. Da haben Sie nicht unrecht. Damit wären wir wieder bei den Zauberlehrlingen.

    Zwar stimme ich Ihrer sehr negativen Ansicht über die EU nicht zu, aber wie Sie sehen haben Sie und ich teilweise ganz ähnliche Ansichten. Den Absatz über das Internet würde ich sogar unterschreiben.
    Soviel Weisheit gehört doch gar nicht dazu.
    Ich glaube nicht an die Mär vom unfähigen Politiker; sie wissen sehr genau was sie tun. Als ausführende Organe brauchen sie auch gar kein tieferes Verständnis; wenn man, wie ich, eben die Vorraussetzung ernst nimmt, das sie zuvörderst Lobbyisten der (großen)Wirtschaftsunternehmen sind.
    Ein "Plan" ist doch gar nicht vonnöten. Es genügt doch völlig, bei jeder Entscheidung die Position der Finanzwirtschaft zuallererst zu berücksichtigen.
    Das Ergebnis ist ein für die Banken maßgeschneidertes System; ganz ohne Masterplan. Wenns immer auf den selben Haufen geht, muss man doch kein Zauberer sein, um zu wissen, wie das ausgeht.
    Eine großangelegte "Verschwörung" ist gar nicht nötig; ich halte das für einen Kardinalfehler bei allen Diskussionen zu diesem Thema.

    Aus der Biologie ist der "Ameisenhaufen-Effekt" bekannt. Früher dachte man; zur Organisation eines solchen wäre eine steuernde Intelligenz nötig, heute weiß man; die sichtbare, geordnete Struktur ist lediglich das Ergebnis von völlig autonomen Einzelentscheidungen; allerdings eben mit einer grundsätzlich "sozialen Programmierung"; sprich gesammeltes wird gehäuft; man folgt Spuren der Artgenossen etc...

    Ansonsten wollte ich sowieso nicht so unklug sein, die Ökonomie nun unbedingt an den Maßstäben der (exakten) Natur-Wissenschaften zu messen.
    Sie trifft aber auch nicht die Maßstäbe der Sozialwissenschaften; in keinem Belang. Unter keinem Aspekt ist die Vorgehensweise der Ökonomie wissenschaftlich zu nennen; sämtliche Setzungen sind vollständig arbiträr; natürlich wird die Mathematik stimmen, aber ich denke sie haben verstanden, das ich das nicht meine..Die Ökonomie ist bestenfalls ein mehr oder weniger rationales Modell, aber doch keine Wissenschaft.


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