"Nur gut 15 Prozent kommen einer Umfrage zufolge "nur schwer" mit ihrem Einkommen aus..."
Und genau so viele kommen mit ihrem Einkommen nicht aus.
DDPDie Reichen werden reicher, die Armen rutschen ab - so wird im Arbeitsministerium der neue Armutsbericht zusammengefasst. Das Wirtschaftsministerium widerspricht; alles werde besser. Wer hat Recht? Klar ist: Die Ungleichheit in Deutschland wächst, die Zustimmung zu Umverteilung auch.
Debatte über Armuts- und Reichtumsbericht - SPIEGEL ONLINE
"Nur gut 15 Prozent kommen einer Umfrage zufolge "nur schwer" mit ihrem Einkommen aus..."
Und genau so viele kommen mit ihrem Einkommen nicht aus.
D.h. wir reden über relative Armut, nicht über absolute, sprich echte Armut. Weiterhin haben wir einenWohlfahrtsstaat, der sich mit Milliarden um das Wohlergehen der unteren Schichten kümmert. Und das mitunter so 'gut', dass besagte untere Schichten wenig Sinn darin sehen, ihr Los mit Arbeit zu verbessern.
"Immerhin sind die Deutschen dem Bericht zufolge mit ihren Löhnen und Gehältern recht zufrieden: Nur gut 15 Prozent kommen einer Umfrage zufolge "nur schwer" mit ihrem Einkommen aus - ein Wert, der zuletzt vor zehn Jahren geringer war....!"
WER hat diese Meinung erstellt? Mit welcher Statistik? Wer wurde befragt? Die Friseuse? Der Handwerker im Hotel?Die Gärtnerin? Sie alle gehen hier bei uns mit 4 - 6 Euro in der Stunde nach Hause. Ich möchte wetten dass diese Leute NICHT befragt wurden. Leute - lasst die Statistiken ganz weg - verar* kann ich mich allein. Wie sollen Leute mit ihrem Einkommen zurecht kommen die noch nicht mal die Hälfte vom statistischen Durchschnittseinkommen - in Sachsen beispielsweise verdienen - ???
Klar ich kann auch mit nichts auskomme - wenn ich in der Kiste liege - aber ob das gemeint ist darf bezweifelt werden, oder?
Je mehr umverteilt wird (mit hübscher `Provision´ für die Umverteiler), desto mehr werden die Menschen abhängig vom Staat. Ein Teufelskreis ...
Einkommensunterschiede können nur über höhere Löhne angeglichen werden:
Wenn ein Kaufhausbesitzer 100 Mitarbeiter hat, denen er je 10 Euro in der Stunde bezahlt und nun auf die Idee kommt ihnen nur noch 6 Euro zu zahlen, dann wird er reicher und die Mitarbeiter ärmer. Besteuerte man ihn nun höher, was würde es dem Mitarbeiter nützen?
An dieser Stelle möchte ich, neben den üblichen Verdächtigen (CDU/CSU/FDP), nochmal speziell der SPD und den Grünen für ihre damalige Politik in Regierungsverantwortung danken. Sie haben erfolgreich Menschen weiter in die Armut getrieben, die Löhne im unteren Bereich weiter gesenkt und den Sozialstaat zerschlagen. Ab 2013 wird dann noch die liegengebliebene Arbeit der jetzigen Regierung erledigt. (was sich Merkel und Co bisher nicht getraut haben)
Darauf trinke ich eine subventionierte Bio-Milch!
Nas Niveau der Armut wächst ja auch in den Jahren nach Gründung der Bundesrepublik.
Helmut Schmidt erzählte aus seiner Hamburger Nachkriegszeit. Da gab es keine Waschmaschine, keinen Kühlschrank und keinen Fernseher.
2-3 Familien teilten sich in einer großen Wohnung die Küche und Toilette.
Heute gehören Kühlschrank und Kommunikationsmittel und eine angemessene, beheizte Wohnung zur Mindestanforderung für ein Existenzminimum.
So gut wie heute, ging es den „Armen“ nie. Wozu dann auf die Reichen schielen. Sie haben ja den Reichtum doch nicht geklaut.
...da geht es nach den gestrigen Aussagen von Herrn Rösler ja jetzt munter weiter...
psy
Bei einer sehr geringen Inflation und gleichzeitig sinkenden Nettolöhnen, aber hohen Renditen auf Vermögen und Kapital, ist es doch klar, dass sich vor allem Vermögen immer mehr anhäufen.
Wir haben vermutlich schlichtweg eine zu geringe Inflation, so dass man mit dem Anlegen von Vermögen zu gut Geld verdienen kann im Vergleich zur klassischen Erwerbsarbeit. Also bräuchte man wohl höhere Inflationsraten, gepaart mit entsprechenden regelmäßigen Lohnerhöhungen. Selbst in der alten Bundesrepublik war die Inflation deutlich höher, und entsprechende Lohnkämpfe Teil der Kultur. Seit wir nur noch eine geringe Inflation haben, ist die Notwendigkeit und die Akzeptanz in der Bevölkerung für den Arbeitskampf geringer geworden. Das Ergebnis: Sinkende Nettolöhne. Da hilft es dann auch nicht viel, dass die Inflation so gering ist, denn wenn gleichzeitig der Lohn schrumpft, wird ja relativ gesehen doch wieder alles teurer.
Profitieren tun nur die, die soviel Vermögen haben, dass sie damit im großen Stil spekulieren können: also eben jene oberen paar Prozent. Für diese Leute ist eine geringe Inflation ein Segen. Der Rest von uns hat davon letztlich nichts. 50% besitzen 1%, und diese 50% haben Angst vor Geldwertverlust?