Streit über Radarfallen: Grüne gegen Blitzwarner

dapdDie CDU will Geräte zulassen, die Autofahrer auf Radarfallen hinweisen - nun regt sich Widerstand. "Wer Warngeräte will, macht sich zum Komplizen der Regelverletzer", sagt Winfried Hermann, Verkehrsminister von Baden-Württemberg. Der ADAC hingegen will Blitzer großflächig abschaffen.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...856725,00.html
  1. #200

    Zitat von DerBlicker Beitrag anzeigen
    Denn wer den Lärm nicht mag, kann wegziehen oder sein Haus mit 3-fach Verglasung versehen. Es geht aber nicht an, dass andere langsamer fahren müssen, nur weil Autobahnanwohner sich verkauft haben und kein Geld in Lärmschutzmaßnahmen stecken wollen. So geht es nicht.
    Der Störer ist der Strassenverkehr, nicht der Bewohner.
    Es steht Ihnen aber frei, anderen die Lärmschutzmassnahmen (auch für Gärten, Balkone, Parks, etc. zu bezahlen, ihre Immobilien abzukaufen und dann dort eine höhere Gschwindigkeit zu beantragen.

    Zitat von DerBlicker Beitrag anzeigen
    Derzeit stehen die meisten Blitzer eben nicht in der Tempo 30 Zone oder vorm Kindergarten, sondern an 4-spurigen Ausfallstraßen mit sinnlosen Tempolimits wegen Lärmschutz, weil da die meisten geblitzt werden und sich die Kasse am besten füllt, da die Städte wissen, dass die Tempolimits wegen Lärmschutz zurecht am wenigstens akzeptiert sind. Es geht also nur ums Abkassieren.
    Die Tempolimits wegen Lärmschutz werden von fast allen Anwohnern extrem akzeptiert.
    Insb. über das Punktesystem ist das Blitzen auf hochfrequentierten Strassen eine sehr sinnvolle Massnahme, typische Raser dazu zu bringen, die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf möglichst vielen Strecken einzuhalten.
    Die dabei kassierten Bussgelder sind ein angenehmer Nebeneffekt und kommen der Allgemeinheit zu gute.

    QUOTE=DerBlicker;11008235]Man muss sich nur den Bebauungsplan anschauen, dann weiß man , ob eine Straße gebaut werden kann. Der Bebauungsplan kann nicht ohne Zustimmung der Anwohner geändert werden.[/QUOTE]

    Nö. Bei mir hat man ganze Berghänge für eine Durchgangsstrasse/Bundesstrassenverlegung weggesprengt, um diese durch ein reines EFH Sackgassenrandgebiet zu führen, statt durch die bedeutend günstigere Lage durch ein Mischgebiet, wo aber mehr Stadt"bedienstete" ihr Domizil haben.
    Entschädigt wurden lediglich die Anwohner, deren Häuser dafür abgerissen werden mussten.
    Für reine "Flächen" wie Vorgärten oder Stellplätze gab es 30,-€/qm, Ersatzflächen wurden für 100,-€/qm angeboten oder angerechnet, da diese ja durch den Erschliessungzustand "viel wertvoller" sind..

    Ferner gibt es viele Strassen, in denen sich der Verkehr in wenigen Jahren verdoppelt und verdreifacht hat, weil sich weiter entfernt manche Dinge radikal geändert haben.
    Z.B. die Ansiedelung eines Industriegeländes.

    Ich denke allerdings, dass man Ihnen sowas eh nicht zu sagen braucht.
    Ihre ganz besondere Auslegung von Gesetzen und Regeln sind hier im Forum ja hinlänglich bekannt.
  2. #201

    Statistik

    Zitat von mibarina Beitrag anzeigen
    Wissen Sie was darüber? Oder haben Sie das jetzt einfach mal so in den Raum gestellt?
    Ich habe einen Freund, der ist Polizist! Im Grunde 'ne richtig arme Sau!Es gibt auch erwünschte Resultate! Wie überall, wo Ideologie gegen Sachverstand geht. Die Rubrik kann auch heißen "nicht angepasste" Geschwindigkeit. So ein Unfall-Protokoll ist lästig und muß rasch abgearbeitet werden.