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Streit über Praxisabgabe: Experten fordern fünf Euro Gebühr pro Arztbesuch

dapdDie Politik streitet noch über die Abschaffung der Praxisgebühr, die Zahlen sprechen für sich: Die Praxisgebühr bringt nichts, die Zahl der unnötigen Arztbesuche bleibt hoch. Gesundheitsökonomen empfehlen eine Lösung, die für die Patienten viel teurer würde - mit fünf Euro pro Arztbesuch wäre man dabei.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...823183,00.html
  1. #80

    Zitat von hubertrudnick1 Beitrag anzeigen
    Einerseits machen zur Zeit die Karankenkassen großen Überschuß, aber man möchte noch mehr abkssieren.
    Krankenkassen erwirtschaften keinen Überschuss. Sie bekommen die Kohle vom Bürger über Abgaben und anderen Steuern.
  2. #81

    Oh weh oh weh

    Zitat von Spiegelleserin57 Beitrag anzeigen
    Man kann eine Erkältung auch ohne Arzt kurieren nur für den Arbeitgeber braucht man eine Krankschreibung. entweder ist man krank oder nicht, ob man arbeitsfähig ist weiß wohl jeder auch ohne Arzt.
    Ihre sinnfreie Antwort macht mich richtig wütend. Aus einer verschleppten Erkältung oder Grippe, der Unterschied wurde für SIe ja bereits wunderbar erklärt, kann sich ganz schnell eine Lungenentzündung entwickeln oder die Entzündungsherde können auf andere Bereiche des Körpers überspringen, z.B. der Wirbelsäule. Meiner Tante haben Sie zwei komplette Halswirbel entfernt, weil Sie genauso dämlich gehandelt hat, wie Sie argumentieren. Nebenbei, stecken Sie munter andere Leute damit an. Und arbeitsrechtlich und kollegial gesagt, gehören solche Leute wie Sie gleich gefeuert, weil Sie allen vormachen wollen, wie toll Sie doch sind und wie toll Sie doch selbst der extremsten Erkrankung trotzen. Sie schaffen damit nicht nur eine asioziale Kälte innerhalb des Betriebes, sondern auch benehmen sich auch weiteren Ebenen asozial. Wer krank ist, der ist krank. Punkt.

    Und ob man arbeitsfähig ist oder nicht, wissen Viele nunmal eben nicht. Viel Erfahrung im Berufsalltag können Sie wohl noch nicht gesammelt haben. Und solange Sie keinen Doktor der Medizin haben, sollten Sie sich mit Diagnosen und Behandlungsempfehungen ganz zurück halten.
  3. #82

    Zitat von sorry ich bin bloß arzt Beitrag anzeigen
    Krankenkassen erwirtschaften keinen Überschuss. Sie bekommen die Kohle vom Bürger über Abgaben und anderen Steuern.
    Die gesetzlichen KK und der Gesundheitsfonds haben derzeit erwirtschaftete Überschüsse von zusammen rund 20 Milliarden €.
  4. #83

    yooh

    Um den Krankenstand zu Verringer, könnte man ja die Beiträge senken und den Eigenanteil heraufsetzen. Weniger Verwaltungsaufwand und die Belohnung tritt automatisch ein, wenn man nicht Krank ist.
    Aber wie machen es die Krankenkassen um weiter solche Überschüsse anzusammeln?
  5. #84

    Zitat von Peace123 Beitrag anzeigen
    I
    Bekommt nicht jeder Arzt pro Quatal den Betrag x (ca. 20Euro oder so) pro Patient fuer seine Praxis von der Krankenkasse?
    Stimmt zumindest für den Augenarzt in den meisten Bundesländern, 17-21 Euro, egal wie oft der Patient kommt.
    Davon bleiben beim Arzt netto rund 3 bis 4 Euro nach Abzug aller Betriebskosten, der Steuern und Abgaben an die Krankenkasse und Rentenkasse.
    Ein schneller Augenarzt schafft sechs Patienten in der Stunde.
  6. #85

    Sehen Sie

    Zitat von mkowalski Beitrag anzeigen
    das hat mit 3 Faktoren zu tun, ich bin mal so frei (und politisch unkorrekt) ->Rauchen, Saufen, Fett sein

    wobei gesunde Ernährung tatsächlich teurer ist, somit ist die Schuldfrage zumindest in dieser Hinsicht etwas komplizierter
    sich mal die Bundestagsabgeordneten an!
    Sehr viele sehr feist, Saufen und Rauchen ist wohl auch
    an der Tagesordnung.
    Trotzdem denke ich mal, dass viele dieser Leute sehr
    alt werden.
    Woran mag es liegen?
    Zwei Theorien:
    1.) es kommt drauf an, wovon man fett wird -
    Kaviar oder Leberwurst
    2.) es kommt drauf an, wie die Folgen medizinisch behandelt
    werden

    Verstehen Sie das? Oh, sehe gerade im TV einen gewissen Andreas
    Köhler, KK-Oberfunktionär - sehr fett!!
    Sein Gehalt wurde von läppischen EUR 260.000,00 auf
    EUR 350.000,00 erhöht.
    Man muss aber sagen, dass ein Fetter im Zwirn immer noch besser aussieht als ein Fetter in H4-Standardbekleidung.
  7. #86

    Gesundheitsökonomen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Politik streitet noch über die Abschaffung der Praxisgebühr, die Zahlen sprechen für sich: Die Praxisgebühr bringt nichts, die Zahl der unnötigen Arztbesuche bleibt hoch. Gesundheitsökonomen empfehlen eine Lösung, die für die Patienten viel teurer würde - mit fünf Euro pro Arztbesuch wäre man dabei.

    Streit über Praxisabgabe: Experten fordern*fünf Euro Gebühr pro Arztbesuch - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft
    Gesundheitsökonomen, die eine Kassengebühr von 5€ empfehlen, haben ihre Qualifikation wahrscheinlich im Lotto gewonnen oder bei Transylvanien-Online erworben. Einfach nur noch beschämend dieser Niedergang...
  8. #87

    eine weitere Idee

    Was überhaupt noch nicht angesprochen wurde, das sind die täglich zu zahlenden 10€ bei einem Klinikaufenthalt. Versuchen Sie diese mal als Geringverdiener zu bezahlen. Mir wäre eine Abschaffung oder deutliche Senkung auf 5 Tage deutlich lieber, als die bisherige Regelung. Eine Woche in der Klinik, bei der man dann oftmals noch das sinnlose Wochenende mit nehmen muss, weil der Entlassungsberechtigte Arzt sein Wochenende zu Hause verbringt, kosten dann schon 70€. Als würde 90% aller Leute freiwillig in der Klinik bleiben wollen.
  9. #88

    Zitat von kuddel37 Beitrag anzeigen
    Man könnte z.B auch, wie in anderen Ländern längst üblich, die Anti-Baby-Pille rezeptfrei in den Apotheken verkaufen. Das spart Millionen Arztbesuch jährlich und ist für die betroffenen Frauen sogar noch komfortabler.
    Aber so enifache Lösungen wird die Ärztelobby schon erfolgreich verhindern
    Es stimmt, dass diese Untersuchungen die Anzahl der Arztbesuche von Frauen in die Höhe treiben. Andererseits ist es aber ganz gut so, dass die Abgabe hormoneller Verhütungsmittel ärztlich überwacht wird, weil die schon einige Risiken beinhalten. Hinzu kommt, dass die Frauen während dieser Kontrolltermine auch Krebsvorsorge wahrnehmen oder sich Schutzimpfungen auffrischen lassen, was ja nicht unbedingt schlecht ist.

    So wie andere Kommentatoren frage ich mich, wie die unnötigen Arztbesuche eigentlich berechnet werden. Zählt es auch zu unnötigen Arztbesuchen, wenn man zum Arzt geht und doch nichts schlimmes hat oder wenn der Arzt keine Diagnose stellen kann? Gerade weil man manchmal nicht wissen kann, was man hat, geht man doch zum Arzt, und wenn es nichts schlimmes war, umso besser. Ich finde es paradox dass auf der einen Seite oft gepredigt wird, bei bestimmten Symtomen zum Arzt zu gehen, und auf der anderen Seite wird gemeckert, dass die Leute zu oft gingen. Was denn nun?
  10. #89

    Zitat von Spiegelleserin57 Beitrag anzeigen
    Das ganze Berechnungswesen der Kassen sollte transparenter werden und er Patient mal erfahren was der Arzt über ihn abrechnet.
    Der Arzt rechnet NICHT AB, was er am Patienten getan hat, sondern er bekommt für eine festgelegte Anzahl von Patienten FALLPAUSCHALEN.
    Der Allgemeine bekommt (in Sachsen) fürs Anhören und Überweisung ausstellen pro FALL 43,00 Euro, der Hautarzt für die Diagnostik und Therapiefestlegung z.B. eines Exematikers 13,00 Euro.
    Da könnte der Patient anhand einer Rechnung nur erkennen, was der Arzt für seine Krankenkasse umsonst macht.
    Garnicht zu reden über die FÄLLE über dem BUDGET. Dafür gibt´s nicht mal Peanats.








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