Forum


 

Streit über Kritik an Israel: Historiker geißelt Grass-Gedicht als Hassgesang

DPAGünter Grass bemüht sich, seine Kritik an Israel zu relativieren. Doch das Echo bleibt verheerend. Historiker werfen ihm vor, "ein erbärmliches Gedicht" verfasst zu haben. Schriftstellerkollege Rolf Hochhuth sagt, er schäme sich als Deutscher für Grass.

Streit über Kritik an Israel: Historiker geißelt Grass-Gedicht als Hassgesang - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
  1. #160

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Günter Grass bemüht sich, seine Kritik an Israel zu relativieren. Doch das Echo bleibt verheerend. Historiker werfen ihm vor, "ein erbärmliches Gedicht" verfasst zu haben. Schriftstellerkollege Ralf Hochhuth sagt, er schäme sich als Deutscher für Grass.

    Streit über Kritik an Israel: Historiker geißelt Grass-Gedicht als Hassgesang - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Wenn jeder darf, mach ich auch mit:
    Ich bin als Deutscher stolz auf Grass.
  2. #161

    Zitat von vhn Beitrag anzeigen
    Leider erkennt man eine deutliche Diskrepanz zw. der Forenmeinung, die zumindest für den durchschnittlichen Leser repräsentativ sein sollte und dem, was die entsprechenden Schreiberlinge hier und woanders verzapfen. Man kann über Hr. Grass denken, was man will. Aber seine Kritik sollte gestattet sein, ohne dass die gesamte Journaille quasi instinktiv auf ihn einschlägt. Selten lag die öffentliche Meinung so deutlich erkennbar neben der von den Medien kolportierten.

    P.S. Logischerweise werden dann Kommentare wie dieser auch nicht freigeschaltet...
    Über eine unzureichend kritische Haltung unserer "Journaille" gegenüber Israel kann man sich nun wirklich nicht beschweren, und auch deutsche Politiker lassen es nicht an Tadel fehlen, sei es Merkel oder jüngst in übler Weise Gabriel.

    Eher ist der Sturm der Entrüstung im Blätterwald verwunderlich; offenbar hat es da einer doch übertrieben.

    Und was die öffentliche Meinung angeht? Zum einen ist die nicht unbedingt in den Leserforen des SPIEGEL repräsentiert, wo auf Israel und die amerikanischen Konservativen in der Regel lustig draufgehauen wird und gleichermaßen undiplomatische Gegenmeinungen gar nicht erst freigeschaltet werden. (Auf WELT online wird bei einer Häufung politisch inkorrekter Beiträge der Kommentarbereich umgehend geschlossen.)

    Zum andern sind auch die Medien da kein rechter Maßstab, schließlich entsprechen deren Mitarbeiter mit einer politischen Präferenz von 70% oder mehr für Grün, Rot und Tiefrot durchaus nicht der Gesamtbevölkerung, formen aber unwidersprochen das Meinungsklima. (Eine nennenswerte konservative Plattform wie Fox News in den USA haben wir ja nicht.)

    Was nun die Bevölkerung denkt? Infolge einer überwiegend einseitigen Berichterstattung ist diese vielleicht wirklich eher israelkritisch eingestellt, in eklatantem Gegensatz zur Zeit des Sechstagekriegs, als die Medien noch nicht in der Hand der 68er und ihrer geistigen Nachfahren waren.

    Aber das kann sich auch wieder ändern. Schön wär es ja.

    Im übrigen steht es Israel sehr wohl zu, bei uns U-Boote zu kaufen, die auch für einen Vergeltungsschlag zu nutzen sind. Ich finde sogar, wir sollten ihnen solche Schiffe schenken.

    Nostra res agitur.
  3. #162

    und

    Zitat von christian.stuermer Beitrag anzeigen
    Man sollte ihm den Literaturnobelpreis aberkennen. Ein Nobelpreis für einen Schriftsteller, der des Antisemitismus verdächtigt wird, ist unerträglich. Vor allem dann, wenn dieser aus Deutschland kommt. Hier ist Toleranz fehl am Platz.
    wo bitte erkenn Sie in Grass' "Gedicht" Antisemitismus?
    Belege bitte, bevor Sie den Thread mit Ihren Einlassungen beehren.
  4. #163

    Zitat von pförtner Beitrag anzeigen
    Man muss doch sich mal fragen dürfen,ob man Isreal nicht auch anders Helfen kann als mit Waffen, mit denen dann neues Leid in die Welt getragen wird.
    Da haben die Herren der Waffenschmieden aber auch noch ein Wörtchen mitzureden.
    Die wollen schliesslich kräftig verdienen.
    Solarzellen und andere friedliche Produkte bekommen die aus China und Korea.
  5. #164

    Nicht die Welt

    Zitat von sniper1981 Beitrag anzeigen
    Was für eine lächerliche Welt. Böses Regime im Iran, in Syrien,Lybien etc. . Aber wehe einer redet über Israel die selber Menschenrechtsverletzungen ohne ende begehen. Kaum kritisiert jemand die abartige Vorgehensweise der Israelis gegen Palästina oder andere Staaten kommt der Israeli als gebeuteter Holocaust Jude um die Ecke und beschimpft alles und jeden als Antisemit und bösen Nazi.Und die Welt macht fröhlich mit um nicht selbst in die Ecke gesteckt zu werden zu werden. Wer gibt denen das Recht als erstes zu schießen aber die Anderen zu kritisieren es vorgehabt zu haben. Lächerliche Welt! Freie Meinung mit Zensur. Hoch lebe die "Demokratie".
    Nicht die Welt macht fröhlich mit, sondern unsere sogenannten meinungsbildenden Medien und natürlich unsere freiheitlich-demokratischen Grundordnungs-Politiker.
    Ich lach mich schlapp - und habe meine eigene Meinung.
  6. #165

    Zitat von aramis45 Beitrag anzeigen
    Nein Einspruch, es geht hier nicht nur um ein Gedicht, nimmt man
    diese Denkweise als Maßstab das Inhalte nicht mehr wichtig sind,
    hätte dieser Herr Grass keinen Nobelpreis für Literatur verdient!

    Ja es gibt bereits Meinungsmacher wie Thomas Nehls von den
    Tagesthemen – Kommentator der seine private 
bezeichnende MeinungGrass hätte für dieses Gedicht keine Schelte,
sondern einen weiteren
    Nobelpreis verdient
.
    Diesmal aber ganz offensichtlich für seine SS Gesinnungsäußerung
    gegen Israel, da hört aber mein Verständnis für solch ein
    Hetzgedicht, genau im Sinne des linksgrünen Mainstreams und den
    sofort aufsitzenden Nazis auf!

    Ich streite für den Erhalt unserer Kultur gegen Islamismus mit solchenFiguren wie Grass und seine Fans fällt man den Israelis als letzte
    Bastion unserer Kultur an der nordafrikanischen Küste in den Rücken!

    Es gibt kein zwischen den Fronten, hier sollte man einen Standpunkt
    haben, sonst ist man unglaubwürdig und für mich ist somit Grass ein
    politischer feindlicher Demagoge übelster Sorte!
    Israel liegt an der Nordafrikanischen Küste? Das erklärt natürlich warum grass gedicht als so falsch wahrgenommen wird. Augenscheinlich hat Israel gar nichts mit Nah-Ost-Politik zu tun.
  7. #166

    Jawolll

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Günter Grass bemüht sich, seine Kritik an Israel zu relativieren. Doch das Echo bleibt verheerend. Historiker werfen ihm vor, "ein erbärmliches Gedicht" verfasst zu haben. Schriftstellerkollege Ralf Hochhuth sagt, er schäme sich als Deutscher für Grass.

    Streit über Kritik an Israel: Historiker geißelt Grass-Gedicht als Hassgesang - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    so geht das ja auch nicht - wo kommen wir denn da hin, wenn jeder eine eigene Meinung hat und noch dazu dieser Grass?
    Es wird langsam Zeit für ein bei jeder Kommunalverwaltung anzusiedelndes Gesinnungsamt...!
  8. #167

    Er schon wieder!

    Ach Herr Hochhut, Sie gibt es ja auch noch! Natürlich, Ihr Klacks Senf auf die ganze Diskussion hat noch gefehlt. Wir haben alle sehnsuchtsvoll darauf gewartet. Na? Tut er´s, oder tut er´s nicht? Und siehe, er tat´s! Und Sie schämen sich jetzt? Na gut, dann schämen Sie sich halt. Würde ich an Ihrer Stelle auch. Jedoch aus anderen Gründen. Sie wissen schon ...
    Dennoch, frohe Ostern, Herr Hochhut
  9. #168

    Zitat von LeToubib Beitrag anzeigen
    Herr Grass kann schwatzen, was er will, aber zur Waffen-SS wurde man nicht eingezogen, zu der meldete man sich freiwillig!

    Und wenn man Herrn Grass schon Meinungsfreiheit über alles einräumen will, hat Herr Hochhut dieses Grundrecht wohl auch, oder etwa nicht? Er darf sich über Herrn Grass schämen, so lange es ihm Spass macht ...
    Sie haben leider einen Satzteil vergessen und der müsste heissen:
    aber zur Waffen-SS wurde man nicht eingezogen, zu der meldete man sich freiwillig, oder man ging gleich an die übelsten Frontstellen.

    Von einem, der solche "Freiwilligkeit" auch erleben durfte.
  10. #169

    Grass sollte Deutschland verlassen. Seine Dämonisierung von Israel und die Verharmlosung des grausamen Irans ist einfach nur peinlich für unser Land.

    Aus seinem schönen warmen Haus im friedlichen Deutschland läßt sich Israel ja vortrefflich kritisieren. Vielleicht sollte er mal ein paar MOnate dort leben. Dann sieht er vielleicht mal wie bedroht das Land von allen Seiten ist, wenn die Sirenen haulen und wieder dutzende Kassam Raketen, sponsored by IRAN, einfliegen. Es ist doch klar das man aus Sicht Israels einen Atom-Iran verhindern muß.


TOP



TOP