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Streit über Kritik an Israel: Historiker geißelt Grass-Gedicht als Hassgesang

DPAGünter Grass bemüht sich, seine Kritik an Israel zu relativieren. Doch das Echo bleibt verheerend. Historiker werfen ihm vor, "ein erbärmliches Gedicht" verfasst zu haben. Schriftstellerkollege Rolf Hochhuth sagt, er schäme sich als Deutscher für Grass.

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  1. #150

    Zitat von LeToubib Beitrag anzeigen
    Herr Grass kann schwatzen, was er will, aber zur Waffen-SS wurde man nicht eingezogen, zu der meldete man sich freiwillig!
    1.) Sie waren nicht dabei, im Gegensatz zu Grass, und haben keine Ahnung
    2.) Sie lesen nciht mal öffentliche Quellen zu diesem Thema:

    Wiki:

    "Sie bestand zunächst überwiegend aus Freiwilligen, ab 1943 auch aus unter Zwang rekrutierten Soldaten. Seit 1941 warb die Waffen-SS zunehmend ausländische Freiwillige an. Ab 1944 betrug deren Anteil mehr als die Hälfte."

    Zitat von LeToubib Beitrag anzeigen
    Und wenn man Herrn Grass schon Meinungsfreiheit über alles einräumen will, hat Herr Hochhut dieses Grundrecht wohl auch, oder etwa nicht? Er darf sich über Herrn Grass schämen, so lange es ihm Spass macht ...
    Nein, man "will sie ihm nicht einräumen", es ist in Deutschland eine Grundrecht. Ebenso wie die Freiheit der Kunst. Beides gab es btw bei den Nazis nicht.
  2. #151

    Lust auf absolute Hysterie anstatt relative Argumente

    [QUOTE=sysop;9973776]Günter Grass bemüht sich, seine Kritik an Israel zu relativieren. Doch das Echo bleibt verheerend.

    Grassens Verharmlosung des Iran und verschwurbelte Kritik an der Politik Israels , insbesondere deren Erst- oder über U Boote sogar Zweitschlagkapazitäten ist die eine Sache. Die hysterische Kritik von B: Klarsfeld oder R. Hochhuth ist doch nur noch als Generationsabrechnung untereinander zu verstehen. ( Wer einmal Nazi war, dem glaubt man nicht. Das reicht dann als Argument.

    Und das wirkt für wirklich politisch und konfliktbewusste Leser nur noch abstossend. Wobei man doch ruhig sagen sollte : Netanyahus Kabinett und Irans Regierung der religiösen Diktatur benutzen diesen Konflikt zur eigenen Legitimation. Kalter Krieg Manier. Wir werden bedroht und der Feind bedroht uns. Dafür brauchen wir jede Art von Waffen, egal wie es der Bevölkerung geht .
  3. #152

    Wenn das jetzt mal nicht jetzt wirlich

    rechtsaußen ist!


    Zitat von aramis45 Beitrag anzeigen
    Nein Einspruch, es geht hier nicht nur um ein Gedicht, nimmt man
    diese Denkweise als Maßstab das Inhalte nicht mehr wichtig sind,
    hätte dieser Herr Grass keinen Nobelpreis für Literatur verdient!

    Ja es gibt bereits Meinungsmacher wie Thomas Nehls von den
    Tagesthemen – Kommentator der seine private 
bezeichnende MeinungGrass hätte für dieses Gedicht keine Schelte,
sondern einen weiteren
    Nobelpreis verdient
.
    Diesmal aber ganz offensichtlich für seine SS Gesinnungsäußerung
    gegen Israel, da hört aber mein Verständnis für solch ein
    Hetzgedicht, genau im Sinne des linksgrünen Mainstreams und den
    sofort aufsitzenden Nazis auf!

    Ich streite für den Erhalt unserer Kultur gegen Islamismus mit solchenFiguren wie Grass und seine Fans fällt man den Israelis als letzte
    Bastion unserer Kultur an der nordafrikanischen Küste in den Rücken!

    Es gibt kein zwischen den Fronten, hier sollte man einen Standpunkt
    haben, sonst ist man unglaubwürdig und für mich ist somit Grass ein
    politischer feindlicher Demagoge übelster Sorte!
  4. #153

    Es sind Feiertage und offenbar gibt es keine wichtigeren innerdeutschen Themen! Hier wird mal wieder eine Sau durchs Dorf gejagt damit die Medien ihre Seiten füllen können.
    Es gibt genug innenpolitische Themen die wichtiger sind als dies hier!

    Eine Demokratie muss auch Meinungen aushalten die nicht jedem passen! Oder fangen wir jetzt an wie in UK und den USA wo man es allen Gruppen recht machen will und muss, dort kommen die unterschiedlichen Lobbyverbände auch schnell mit irgendeiner Keule.
  5. #154

    Zitat von Herr Hold Beitrag anzeigen
    NUn ist es doch aber mal gut. Ein Schriftsteller äussert sich zur Politik Israels. Offensichtlich darf man das nicht, ohne gleich in eine Ecke gestellt zu werden. Ein Tabu scheint gebrochen, insofern hat er recht.
    Ich finde, dem lieben Grass tut man Unrecht, wenn man ihn an den Pranger stellt und ihm seine Vergangenheit, die von kurzer Dauer war immer wieder vorhalten tut.
    Was Grass ausdrückt mit seinem Gedicht ist doch mutig und drückt das aus, was ich auch denke.Scheinbar ist es immer das Gleiche, wenn man sich über Israel oder dem Islam außert immer gleich viele da sind, die das schrecklich finden.Ich, als Christ, muss mir die Frage stellen, "Was würde Jesus in diesem Fall sagen ?"
    Die Juden sind das auserwählte Volk Gottes.Da besteht kein Zweifel, wenn man die Geschicht Israels betrachtet.Was die Juden noch nicht kennen, ist dass Jesus Christus auferstanden ist von den Toten und mitten unter und lebt, durch seinen Geist.Anders ausgedrückt dir Juden warten noch auf Ihn.Sie kennen dadurch die Liebe Gottes nicht, die in Jesus Christus ,Gottes Sohn uns offenbahrt ist
    .Den Juden fehlt diese Liebe.Diese Liebe fehlt auch den Muslemen.Bei ihnen geht es Zahn um Zahn und Jesus sagt uns, wer ohne Sünde ist, werfe den 1.Stein.Es gibt ähnliche Stellen, wo Jesus den Streit, den Krieg ablehnt. Was Grass ausdrücken tut mit seiner Reaktion, was sich zur Zeit zwischen beiden Ländern, den Juden und dem Iran abspielt ist die Angst vor einem atomaren Atomschlag der Israelis gegen den Iran, welcher sclimme Folgen für die westliche Welt habeb kann.Durch Bündnisse, die z.B.Deutschland mit den Iseaelis gemacht haben, sind wir schnell in den Krieg mit eingebunden.Ist das verwerflich, das was Grass gemacht hat,Wenn es um die Wahrheit geht, schreien die Juden und die vom Islam geprägten Länder zuerst.
    Für mich ist Jesus Christus die Wahrheit und das Leben, sonst nichts.
  6. #155

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Günter Grass bemüht sich, seine Kritik an Israel zu relativieren. Doch das Echo bleibt verheerend. Historiker werfen ihm vor, "ein erbärmliches Gedicht" verfasst zu haben. Schriftstellerkollege Ralf Hochhuth sagt, er schäme sich als Deutscher für Grass.

    Streit über Kritik an Israel: Historiker geißelt Grass-Gedicht als Hassgesang - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Meinungsäusserung:
    Grass ist eigentlich ein opportunistisches A....loch. Bis auf seine Blechtrommel, die zwar zeitbezogene Aspekte verarbeitet hat, hat er nichts bewegendes hervorgebracht.
    Auch dieses "Gedicht" verdient einfach nicht die Beachtung die es hat.

    Übrigens, in Israel schlagen täglich Raketen ein - nur so als Erinnerung für die "Menschenrechtler", die glauben, dass Israel ein Aggressor oder schlimmeres ist.
    Auch noch zur Erinnerung ... in Israel leben und arbeiten Araber, sie dienen auch in der Armee und heilen als Ärzte Juden, Araber und Andere.
    ... nur mal so als Erinnerung, für die "Aktivisten" des "Weltfriedens" ...

    Frohe Ostern und ein klein wenig Besinnlichkeit - im Sinne der Mitmenschlichkeit - (bin kein Christ, aber Mensch und menschlich, human kompatible Botschaften befördere ich gerne)
  7. #156

    Zitat von tobilino Beitrag anzeigen
    ...was an dem gedicht so spektakulär sein soll?oder was daran so falsch sein soll?
    ich teile die meinung von grass selten,auch in diesem fall nicht,aber keine ahnung was hier in gerade abläuft.
    das ist ja geradezu eine gesinnungsdiktatur,die hier erkennbar ist.

    je mehr unsachliche hasstiraden gegen grass geritten werden,desto mehr ekeln mich die typen an,von denen diese kommen.
    hier werden eindeutig offene rechnungen beglichen.
    Vielleicht haben Sie mit Ihrem letzten Satz den Nagel auf den Kopf getroffen:
    Alle der so laut empörten Kritiker (Broder, Hochhut, Wolffsohn...) haben - im Gegensatz zu Grass - nämlich keinen Nobelpreis.

    Hinzu kommt: Offenbar hat Grass eine höchst empfindliche Stelle "ins Schwarze" getroffen. Sonst würden ja wohl nicht "alle Register gezogen".
    Der jetzt wieder ausgegrabene Vorwurf, er habe seine Zugehörigkeit zur Waffen-SS zu lannge verschwiegen, der sich bei Hochhuth dahin steigert, er sei bis "heute SS-Mann" geblieben, ist doch geradezu lächerlich: Ein damals 17jähriger, der vielleicht gerade mal ein halbes Jahr dabei war, dazu eingezogen wurde....
    Was soll das?

    Grass mag in seinem "Gedicht"s-Text manches überspitzt formuliert haben, manches, wie er selbst einräumt, zu pauschal.
    Fakt ist aber doch, daß die Iranische Führung zwar "aggressiv gegen Israel" redet, aber nicht agressiv handelt, seit Gründung des Staates Israel nicht aggressiv gehandelt hat. Im Gegenteil, der Iran wurde vom Irak-der dabei massiv von USA (und Israel?) unterstützt wurde-angegriffen.
    Aggressiv handeln tut dagegen Israel-Israels Führung, Präventiv-Sechstage-Krieg, gezielte Tötungen von Palästinenser-Führern, Zerstörung des Flughafens von Gaza....
  8. #157

    Um Himmels willen,

    Zitat von aramis45 Beitrag anzeigen
    Nein Einspruch, es geht hier nicht nur um ein Gedicht, nimmt man
    diese Denkweise als Maßstab das Inhalte nicht mehr wichtig sind,
    hätte dieser Herr Grass keinen Nobelpreis für Literatur verdient!

    Ja es gibt bereits Meinungsmacher wie Thomas Nehls von den
    Tagesthemen – Kommentator der seine private 
bezeichnende MeinungGrass hätte für dieses Gedicht keine Schelte,
sondern einen weiteren
    Nobelpreis verdient
.
    Diesmal aber ganz offensichtlich für seine SS Gesinnungsäußerung
    gegen Israel, da hört aber mein Verständnis für solch ein
    Hetzgedicht, genau im Sinne des linksgrünen Mainstreams und den
    sofort aufsitzenden Nazis auf!

    Ich streite für den Erhalt unserer Kultur gegen Islamismus mit solchenFiguren wie Grass und seine Fans fällt man den Israelis als letzte
    Bastion unserer Kultur an der nordafrikanischen Küste in den Rücken!

    Es gibt kein zwischen den Fronten, hier sollte man einen Standpunkt
    haben, sonst ist man unglaubwürdig und für mich ist somit Grass ein
    politischer feindlicher Demagoge übelster Sorte!
    Um Himmels willen, können Sie eigentlich noch ruhig schlafen ?
    Bei dem Kommentar muß man (ich) mir ja Sorgen um Ihren Blutdruck machen.
    .
    Die Reaktionen geben Grass recht - Punkt!
    Die Medien graben jetzt auch noch den hinterletzten Schlaffi aus, nur damit der auch noch einmal was sagen darf.
    Bloß die große Netzgemeinde hält sich nicht an die Vorgaben - Pech aber auch.
    Allmählich müssen auch die Medien erkennen, daß sie nicht mehr einen Alleinvertretungsanspruch auf Meinung haben - die Zeiten sind vorbei !
    Die Politik lernt es gerade auf die brutale Weise - mein Mitleid hält sich in Grenzen.
  9. #158

    Erbärmlich?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Günter Grass bemüht sich, seine Kritik an Israel zu relativieren. Doch das Echo bleibt verheerend. Historiker werfen ihm vor, "ein erbärmliches Gedicht" verfasst zu haben. Schriftstellerkollege Ralf Hochhuth sagt, er schäme sich als Deutscher für Grass.

    Streit über Kritik an Israel: Historiker geißelt Grass-Gedicht als Hassgesang - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik
    Ich bin zutiefst erschüttert, wie von mal zu mal aggressiver auf Meinungsäußerungen in unserem Land reagiert wird, wenn Sie nicht in Klischees der Journaille passen, speziell, wenn es um Kritik an israelischer Politik geht. Schneller als man je dachte, wird man hierzulande zum "Nazi" und Antisemit. Es fehlt eigentlich nur noch, dass Günter Grass schon immer ein "Holocaust-Zweifler" war. Erbärmlich.
  10. #159

    genau

    Die grundlegende Falschdarstellung liegt in der Tatsache, dass heute fast immer SS und Waffen-SS in einen Topf geworfen wurden.

    Dabei war die SS eine Freiwilligenorganisation der NSDAP, die Waffen-SS aber bis zum Ende Teil der Wehrmacht.

    Tatsächlich wurde auch mein Vater 2 Wochen vor Kriegsende dazu "gezogen", der "Stellungsbefehl" wurde aber im Durcheinander gar nicht mehr zugestellt.

    1988 hat er das durch Zufall erfahren, als er eine Zeugenvorladung bekam, in der man ihn als "früheren Angehörigen..." bezeichnete.

    Leider macht man sich nicht mehr die Mühe, die Dinge korrekt zu trennen - für manchen ist das schlicht unerträglich!








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