Als die israelische Führung Anfang November 1956 über das UN-Ersuchen nach einem Waffenstillstand beriet, entsandte Ben Gurion
Shimon Peres und Golda Meir nach Paris, um Frankreich um eine Garantie zu bitten, Israel bei der Entwicklung der Atombombe zu helfen. Der damalige französische Regierungschef Guy Mollet kam dieser Bitte nach, weil er einerseits die Verteidigung des von ihm verehrten Landes Israel sicherstellen und andererseits einen neuen strategischen Partner für Frankreich im Nahen Osten gewinnen wollte.
Seit Anfang der 1960er Jahre gingen die USA von einem militärischen Atomprogramm Israels aus. -
Die israelischen Atomwaffen und der Nahe Osten, 17.04.2010 (Friedensratschlag)