APBraunau leidet unter einem Trauma - hier steht Hitlers Geburtshaus. Weil der Bürgermeister vorschlug, das leerstehende Gebäude für Wohnungen zu nutzen, ist in der österreichischen Stadt politischer Streit ausgebrochen. Manche wollen eine Gedenkstätte, andere wünschen sich das Haus einfach weg.
Braunau streitet über die Verwendung des Hitler-Geburtshauses - SPIEGEL ONLINE
Abreissen? Man kann es auch übertreiben - was kann das Haus dazu, wer in ihm gewohnt hat? Und daß manche Bescheuerten dahinpilgern? Was sich im übrigen bei einer sachlichen Behandlung des Themas durchaus wieder legen wird.
Die ist aber genau bei DIESEM Thema nicht in Sicht - nirgendwo.
Man sollte das Haus versteigern,bestimmt gibt es weltweit sehr viele steinreiche Interessenten.
Ich bin selbst einmal in Braunau gewesen im Jahre 2002.
Den Namen des größten Verbrechers der deutschen (und auch österreichischen) Geschichte habe ich nicht erwähnt sowie auch keine Fragen gestellt.
Ich habe lediglich in einem Cafe einen Kaffee getrunken, hab mich etwas umgeschaut und das war's.
Und? Was ist so schlimm daran?
Was kann die Stadt dafür, das der "Postkartenmaler" dort geboren war? NICHTS.
Aber es lässt sich auch nicht ändern, daß, wie Hitler eben auch selbst immer wieder betonte, er dort eben her kam und dann, 30 Jahre später, eben Politiker wurde, bis er schließlich zum Massenmörder mutierte.
Braunau sollte sich seiner Geschichte bewußt sein, und zwar nicht als Schuldige, sondern eben als zufälliger TEIL einer Geschichte, die die Welt verändert hat.
Ein Mahnmal an seinem Geburtshaus wäre ein Schritt dazu...
… kann man nur zu einem Ergebnis kommen: platt machen! An der Stelle würde ich nicht einmal ein Mahnmal aufstellen. Erinnern soll man an die Opfer und nicht an die Täter.