REUTERSNeue Einmischung in den französischen Wahlkampf: Kanzlerin Angela Merkel hat den sozialistischen Favoriten François Hollande attackiert. Eine Aufweichung des EU-Sparkurses sei indiskutabel. Hollande kontert prompt: "Deutschland entscheidet nicht über Europa."
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830068,00.html
es wird wieder einmal mehr spannend in Sachen EURO.
Wenn bald in GR gewaehlt wird, gibt es vermutlich einen weiteren Tiefschlag fuer die Waehrung. Uebrigens, hat Hollande das SPON-Foto fuer den Header ausgesucht?
Wirklich bedenklich ist, dass Herr Hollande dem Volk suggeriert, dass es einen leichten Weg aus der Krise gibt. Ich bin nicht wirklich ein Fan von Sarkozy, aber ich hoffe, dass er im Sinne der europäischen Kontinuität im Amt bleibt.
Die Kanzlerin sollte doch am besten wissen, dass Gesetze und Verträge nur da sind, um gebrochen zu werden. Wenn Hollande die Wahl gewinnt und seinen Kurs durchsetzen kann, könnte das ein wichtiges Signal gegen die so oft attestierte Alternativlosigkeit der deutschen politischen Entscheidungen sein.
Ist doch klar, dass es ihr nicht passt und daher hängt sie sich nun in den französischen Wahlkampf, was ich einerseits unter aller Sau finde, andererseits aber die Chance für Hollande bringt, denn sympathieträchtig ist dieses Verhalten gerade aus dem Blickwinkel der Franzosen mit Sicherheit nicht.
...wohl nicht nur den Franzosen, die durch Mr. Sakozy einiges verloren haben (ausgenommen die oberen 10'000)! Es reicht auch langsam für Fr. Merkel, sich in die Belange anderer EU-Staaten einzumischen.
Hollande scheint nicht der ultimative Kandidat, ist aber mit Sicherheit die einzige Alternative der zur Wahl stehenden Damen und Herren...
Dieses Machtweib möcht am liebsten die ganze Welt regieren.
Diese Unsäglichkeit, sich in den fränzösischen Wahlkampf einzumischen, wird nicht nur vom französischem Volk geächtet.
So wird sie Europa möglicherweise irreparabel spalten.
Gott sei Dank ist die Achse gebrochen. Ich würde zum jetzigen Zeitpunkt jeden wählen, der dem Spuk Euroland ein Ende berteitet. Man hätte in den Strukturen der EG weiter arbeiten sollen. Das, was danach kam, war ein großer Fehler.