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Streit über EU-Sparkurs: Merkel geht auf Hollande los

REUTERSNeue Einmischung in den französischen Wahlkampf: Kanzlerin Angela Merkel hat den sozialistischen Favoriten François Hollande attackiert. Eine Aufweichung des EU-Sparkurses sei indiskutabel. Hollande kontert prompt: "Deutschland entscheidet nicht über Europa."

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...830068,00.html
  1. #20

    Warum Hollande gewinnen wird

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    Neue Einmischung in den französischen Wahlkampf: Kanzlerin Angela Merkel hat den sozialistischen Favoriten François Hollande attackiert. Eine Aufweichung des EU-Sparkurses sei indiskutabel. Hollande kontert prompt: "Deutschland entscheidet nicht über Europa."

    Streit über EU-Sparkurs: Merkel geht auf Hollande los - SPIEGEL ONLINE
    Ohne es belegen zu können, gehe ich davon aus, dass viele Bürger in Frankreich Hollande wählen, weil sie gegen eine weitere Integration Europas sind. Dabei dürfte vor allem das Gefühl vorherrschen, von einem allzusehr erstarkten Deutschland dominiert zu sein und dagegen etwas tun zu müssen. Die Attacke der Bundeskanzlerin gegen Hollande könnte diese Haltung noch bestärken.
  2. #21

    Aufgaben

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    Neue Einmischung in den französischen Wahlkampf: Kanzlerin Angela Merkel hat den sozialistischen Favoriten François Hollande attackiert. Eine Aufweichung des EU-Sparkurses sei indiskutabel. Hollande kontert prompt: "Deutschland entscheidet nicht über Europa."

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    Frau Merkel, hören sie auf zu schimpfen und lösen sie hier in Deutschland erst ein mal ihre Aufgaben.
    Wer nur eine Bankenrettung betreibt, der hat sich von der Politik verabschiedet, sie haben kein Recht andere zu kritisieren.
  3. #22

    Verschiedene Ausgangssituationen und Wahlkampfmarathon!

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    Neue Einmischung in den französischen Wahlkampf: Kanzlerin Angela Merkel hat den sozialistischen Favoriten François Hollande attackiert. Eine Aufweichung des EU-Sparkurses sei indiskutabel. Hollande kontert prompt: "Deutschland entscheidet nicht über Europa."

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    Diese Entwicklungen bezüglich möglicher neuer Lösungsansätze sind auch immer auf dem Hintergrund des französischen Präsidentschaftswahlkampfes und der bevorstehenden Landtagswahlen in Deutschland zu sehen.

    Es bestehen jedoch völlig unterschiedliche Auffassungen darüber, wie die Ausrichtung einer Budget-, einer Investitions- und einer dazugehörenden Geld- und Währungspolitik aussehen sollen. Durch den fehlenden flexiblen Wechselkurs erfolg(t)en keinerlei marktkonformen und zeitnahe volkswirtschaftliche Anpassungen mehr. Diese wurden (werden) durch den Euro verhindert (ein deutscher Euro gleich einem anderen Eurolandeuro, Entwicklung der nationalen Leistungsbilanzsalden).

    Die volkswirtschaftlichen Ausgangssituationen in den einzelnen Euroländern sind sehr verschieden. Mangelnde Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeiten, verschiedene Konjunkturzyklen, verschiedene Arten von Arbeitslosigkeiten, verschiedene Formen und Arten der inneren Verschuldungen, verschiedene Rechtssysteme und auch grundlegende divergierende Auffassungen und Philosophien über die Funktionen und Aufgaben einer gemeinsamen Währung und deren zukünftigen Ausrichtung.

    Schuldenkrise: Ist die europäische Idee am Ende? - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
    Wilhelm Nölling - Auswirkungen der Euro-Währungsunion - YouTube
    Währungsexperte Hankel: "Der Euro droht zum Transfer-Rubel zu werden" - Europa - Politik - Wirtschaftswoche
    http://www.cesifo-group.de/portal/pl.../1/1209769.PDF
  4. #23

    Bärendienst

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    Neue Einmischung in den französischen Wahlkampf: Kanzlerin Angela Merkel hat den sozialistischen Favoriten François Hollande attackiert. Eine Aufweichung des EU-Sparkurses sei indiskutabel. Hollande kontert prompt: "Deutschland entscheidet nicht über Europa."

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    Na, da hat unsere Kanzlerin ihrem Spezl Sarkozy wohl einen hübschen Bärendienst erwiesen. Wenn es irgendeinen Grund gäbe, die Franzosen geschlossen hinter Hollande zu versammeln, dann wäre es die Einmischung Deutschlands in innerfranzösische Angelegenheiten - auch wenn diese über den Umweg der Euro-Politik kommt. Merkel scheint, wie so viele Deutsche, die Beliebtheit der eigenen Nation in der Welt hemmungslos zu überschätzen.
  5. #24

    ist oft gut aber wenn dadurch arbeitsplätze und einkommen gesenkt werden sinken einahmen und steurn.
    wie in griechenland wird und ist es in spanien.
    die länder sparensich kaputt.
    mehr arbeitslose = weniger einnahmen.
  6. #25

    Der ESM darf nicht ratifiziert werden...

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    Streit über EU-Sparkurs: Merkel geht auf Hollande los - SPIEGEL ONLINE
    ...dann ist der Euro eh am Ende und die Franzosen können machen was sie wollen.....
  7. #26

    Nun, wenn Merkels Wahlkampfhilfe himmer so nach hinten losgeht wie bei Monsieur Sarkozy, dann kann man nur hoffen, dass sie auch die Norbert Röttgen in NRW und Herrn wie-hieß-der-doch-gleich in Schleswig-Holstein kräftig unterstützen wird.
  8. #27

    Ich hoffe sehr, dass es in Frankreich tatsächlich zu den sich abzeichnenten Regierungswechsel kommt. Europa würde in der Tat aufatmen.
    Diesem Neo-Liberale Wahnsinn muss endlich Einhalt geboten werden.
    Die rasante, in dieser Form nie gekannte Umverteilung von Unten nach Oben, führt zur völligen Verarmung großer Teile der Bevölkerung. Das kann auf lange Sicht keine Gesellschaft aushalten.
    Die normalen Menschen wollen keine Europa unter dem Diktat des Finanz-Adels, den man auch gern Neo_Feudalismus nennen darf.
    Würden Europas Völker das bestehende Geldsystem auch nur im Ansatz begreigen, hätten wir Revolution noch vor dem nächsten Frühstück!
  9. #28

    Der Sparkurs, der bereits viele Menschen in Griechenland in unverschuldete Not und viele Banker in Frankfurt in unverdienten Reichtum gebracht hat, ist vielleicht doch nicht so alternativlos, wie es immer scheint? Da es offensichtlich kein einzig richtiges Wirtschaftskonzept gibt, sollte es möglich sein, auch über Alternativen nachzudenken. Und wenn man sich die Bilanz des Sparkurses anschaut, so könnte Wachstum durchaus besser sein.
  10. #29

    Herr Holland ist nicht über die evolutonäre System-/Ordnungalternative informiert, auf die die derzeitige Systemkrise des EURO-Raumes und aller Industriestaaten drängt, und die Angela Merkel unter dem Begriff 'nachhaltiges Wachstum' - genauer 'weiterentwickelter ORDOliberalismus/Soziale Marktwirtschaft in peto hat.

    Wir werden ein glückliches Erwachen erleben, wenn Angela Merkel die Welt über ihr Epochenwechsel- und Evolutionsprojekt-Wissen informieren wird. Dann werden alle erleichtert sein, dass endlich der globale Entwicklungspfad ins 'Reich der Freiheit und der KREATIVEN' offen ist.


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