Streit über Börsenverluste: US-Fonds lassen Porsche abblitzen

Seit dem gescheiterten Übernahme-Angriff auf VW muss sich Porsche gegen Schadenersatzklagen von US-Investoren wehren. Die wollte der Sportwagenhersteller nun durch Zahlung einer niedrigen dreistelligen Millionensumme loswerden - doch die amerikanischen Fonds verlangen mehr.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...810148,00.html
  1. #1

    Begründung zum Schadensersatz?

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit dem gescheiterten Übernahme-Angriff auf VW muss sich Porsche gegen Schadenersatzklagen von US-Investoren wehren. Die wollte der Sportwagenhersteller nun durch Zahlung einer niedrigen dreistelligen Millionensumme loswerden - doch die amerikanischen Fonds verlangen mehr.

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    Sollten Privatanleger nun auch anfangen sämtliche Unternehmen zu verklagen durch deren Aktien/Zertifikate sie Verluste erlitten haben?
  2. #2

    Die Zuständigen müssen Klagen, schon um sagen zu können, nichts unversucht gelassen zu haben. DieJura-Zunft wirds freuen.
  3. #3

    Gefährlich

    Zitat von Oberleerer Beitrag anzeigen
    Die Zuständigen müssen Klagen, schon um sagen zu können, nichts unversucht gelassen zu haben. DieJura-Zunft wirds freuen.
    Wenn amerikanische Gerichte für Amerikaner von (bloody) Ausländern, zumal von Nazi-Krauts Geld eintreiben können, tun sie das in aller Regel auch. Ami-Richter sind Super-Patrioten. Und dort herrschen so
    Unannehmlichkeiten wie codifiziertes Recht NICHT.
    Jeder Ami-Richterlein kann über alles und jedes auf der Welt alle und jedes Urteil(e) fällen.
    Der US-Markt ist sowohl für VW als auch Porsche unverzichtbar.
  4. #4

    Na ja,

    Zitat von n+1 Beitrag anzeigen
    Wenn amerikanische Gerichte für Amerikaner von (bloody) Ausländern, zumal von Nazi-Krauts Geld eintreiben können, tun sie das in aller Regel auch. Ami-Richter sind Super-Patrioten. Und dort herrschen so
    Unannehmlichkeiten wie codifiziertes Recht NICHT.
    Jeder Ami-Richterlein kann über alles und jedes auf der Welt alle und jedes Urteil(e) fällen.
    Der US-Markt ist sowohl für VW als auch Porsche unverzichtbar.
    Na ja, wenn man sich die höchstrichterlichen deutschen Urteile in Sachen 3. Reich (zB Geiselerschiessungen von Frauen und Kindern) anschaut - dagegen ist jeder „superpatriotische” US-Richter ein Waisenknabe.
  5. #5

    "shareholder value" = Kasino-Parasitentum

    die Marktidioten glauben dass das System doch so toll ist, wo wenn man mit genug Glueck und Kniff wuerfelt, man den "Big Win" machen kann. Zu kosten Firmen, Finanzwelt, Zukunft einer normalen modernen Zivilgesellschaft. Der Rest der Welt, besonders der Teil der ueber etwas mehr Kultur und Intellekt verfuegt, sollte sich das nicht gefallen lassen.
  6. #6

    Mir sind die sympathisch

    Zitat von n+1 Beitrag anzeigen
    Wenn amerikanische Gerichte für Amerikaner von (bloody) Ausländern, zumal von Nazi-Krauts Geld eintreiben können, tun sie das in aller Regel auch. Ami-Richter sind Super-Patrioten. Und dort herrschen so
    Unannehmlichkeiten wie codifiziertes Recht NICHT.
    Jeder Ami-Richterlein kann über alles und jedes auf der Welt alle und jedes Urteil(e) fällen.
    Der US-Markt ist sowohl für VW als auch Porsche unverzichtbar.
    In den USA wurden Großkonzerne zerschlagen, weil der Staat Erpressungsversuche nicht duldete (siehe too big to fail).

    In den USA wurden Airbags, Katalysatoren, Elektroautos in der Produktpalette Pflicht.

    Offenbar lecken die dortigen Politiker trotz (oder wegen) transparentem Lobbyismus nicht jeden Speichel der Großunternehmen.

    In Deutschland ist das Gebaren der Politiker mittlerweile schon peinlich!

    Unsere sog. industriellen Aushängeschilder SIEMENS, Daimler, VW etc.
    haben ihr Börsenengagement an der Wall Street zurückgefahren oder abgebrochen. Weil sie mit ihren deutschen Bilanztricksereien mit der dortigen Börsenaufsicht im Dauerkonflikt waren.

    Auf solche "Imageträger" können wir gerne verzichten!

    Statt Burger-Buden sollte in Deutschland besser die Wirtschaftsgerichtsbarkeit von den USA kopiert werden.