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Streit über Börsenverluste: US-Fonds lassen Porsche abblitzen
Seit dem gescheiterten Übernahme-Angriff auf VW muss sich Porsche gegen Schadenersatzklagen von US-Investoren wehren. Die wollte der Sportwagenhersteller nun durch Zahlung einer niedrigen dreistelligen Millionensumme loswerden - doch die amerikanischen Fonds verlangen mehr.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...810148,00.html
- #1 19.01.2012 15:04 von
- #2 19.01.2012 15:10 von
Die Zuständigen müssen Klagen, schon um sagen zu können, nichts unversucht gelassen zu haben. DieJura-Zunft wirds freuen.
- #3 19.01.2012 15:59 von
Gefährlich
Wenn amerikanische Gerichte für Amerikaner von (bloody) Ausländern, zumal von Nazi-Krauts Geld eintreiben können, tun sie das in aller Regel auch. Ami-Richter sind Super-Patrioten. Und dort herrschen so
Unannehmlichkeiten wie codifiziertes Recht NICHT.
Jeder Ami-Richterlein kann über alles und jedes auf der Welt alle und jedes Urteil(e) fällen.
Der US-Markt ist sowohl für VW als auch Porsche unverzichtbar. - #4 19.01.2012 16:35 von
- #5 19.01.2012 16:35 von
"shareholder value" = Kasino-Parasitentum
die Marktidioten glauben dass das System doch so toll ist, wo wenn man mit genug Glueck und Kniff wuerfelt, man den "Big Win" machen kann. Zu kosten Firmen, Finanzwelt, Zukunft einer normalen modernen Zivilgesellschaft. Der Rest der Welt, besonders der Teil der ueber etwas mehr Kultur und Intellekt verfuegt, sollte sich das nicht gefallen lassen.
- #6 21.01.2012 15:35 von
Mir sind die sympathisch
In den USA wurden Großkonzerne zerschlagen, weil der Staat Erpressungsversuche nicht duldete (siehe too big to fail).
In den USA wurden Airbags, Katalysatoren, Elektroautos in der Produktpalette Pflicht.
Offenbar lecken die dortigen Politiker trotz (oder wegen) transparentem Lobbyismus nicht jeden Speichel der Großunternehmen.
In Deutschland ist das Gebaren der Politiker mittlerweile schon peinlich!
Unsere sog. industriellen Aushängeschilder SIEMENS, Daimler, VW etc.
haben ihr Börsenengagement an der Wall Street zurückgefahren oder abgebrochen. Weil sie mit ihren deutschen Bilanztricksereien mit der dortigen Börsenaufsicht im Dauerkonflikt waren.
Auf solche "Imageträger" können wir gerne verzichten!
Statt Burger-Buden sollte in Deutschland besser die Wirtschaftsgerichtsbarkeit von den USA kopiert werden.
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