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Streit über blinden Dissidenten: China brüskiert die USA
AFPDer Fall des blinden Dissidenten Chen wird zur Belastungsprobe für die Beziehungen zwischen Washington und Peking. Die US-Botschaft gewährte dem Aktivisten sechs Tage lang Unterschlupf, nun hat er das Gelände angeblich freiwillig wieder verlassen. China wagt den diplomatischen Affront.
http://www.spiegel.de/politik/auslan...830948,00.html
- #1 02.05.2012 14:30 von
Nordkorea, Kuba und China, alles der gleiche Topf. Anstatt diese Staaten insgesamt ausszugrenzen, will die Wirtschaft Geld machen. Denn Geld stinkt nicht, gell Du böser Chinese!
- #2 02.05.2012 14:37 von
Was wird mit Chen?
Das China nur ein Diktaur ist, die ihren Bürgern die Freiheit vorenthält, dass ist allen bekannt und das es sich nicht alle Bürger gefallen lassen, dass wird uns immer wieder gezeigt.
Aber was aus dem Dissidenten Chen wird, da gibt es zur Zeit nur Spekulationen, außerdem möchte ja auch keiner sein Gesicht verlieren.
Die USA gehen da sehr vorsichtig mit um, denn China ist ein reiches und wirtschaftlich starkes land und da kann man dann nicht mit der Brechstange versuchen etwas zu bewältigen, auch dann nicht, wenn es einem für den eigenen Wahlkampf nützlich sein könnte.
Die Welt hätte schon viel mehr Krach geschlagen und auch unser so freiheitsliebender Bundespräsident Gauck hätte sich zu Wort gemeldet, aber China ist nun mal nicht so ein armes Land wie die Ukraiene.
Mal eine Frage, welche Dissidenten haben mehr Anspruch darauf das man sie auch von den führenden Politikern öffentlich unterstützt, gibt es da Unterschiede? - #3 02.05.2012 14:41 von
- #4 02.05.2012 14:43 von
Stimmt nicht ganz
Sie könnten zwar Nordkorea und Kuba ausgrenzen, aber mit China geht das nicht mehr.
Die USA beziehen sehr viele Produkte aus China, sie wollen auch auf den chinesischen Markt und China liefert ihnen ihre US Dollars.
China ist wirtschaftlich und somit auch politisch so mächtig, dass keiner mehr an ihnen vorbeikommt, denn China ist auf dem Weg die erste Weltmacht USA abzulösen
Die Machtverhältnisse haben sich verändert und das wissen auch die Amerikaner. - #5 02.05.2012 14:51 von
Wette gewonnen ...
... nachder Tagesschau gestern ... hatte ich gewettet, dass die USA aus wirtschaftlichen (genauer Dollar) Erwägungen heraus, den Herren wieder in chinesische Obhut übergibt. Das ging schneller als ich dachte und bringt meine Euro-Paranoia nun wirklich auf Topspeed! Dass es so schlimm um den Westen steht, habe ich fast nicht erwartet!
Der Westen ist so kaputt, wie dereinst Gorbatschows UDSSR. Und es passt ja so schön. Die EUDSSR unterdrückt die Demokratie, die SED regiert in D und in USA lenkt man in vorauseilendem Gehorsam vor der Chinesischen KP ein.
Wer den Laden besitzt - der bestimmt. Die Banken in Europa, in den USA eben China.
Den Artikel und das Thema hier verstehe ich nun gar nicht mehr! Hey, Lohnschreiber der Bundesregierung, Deine Chefs sitzen jetzt in China, noch nicht bemerkt? China brüskiert nix, riskiert keinen Affront und die USA und China haben sich ganz lieb und die Demokratie kann die Finanzwirtschaft bald nicht mehr gefährden, denn alles ist eh alternativlos geworden.
Nochmal auf Deutsch: China ist mittlerweile einfach der Stärkere und hat damit immer Recht. Obama weiß das, Clinton weiß das, speziell Geithner weiß es und sie haben den Dissidenten aus der Botschaft geworfen, weil China das ohnehin verlangen würde ... die beiden waren doch mit den Nerven runter, dass der Mann in die US-Botschaft getürmt ist!!!
Die Zeiten haben sich gewandelt, der Westen ist nur noch zur Beruhigung seiner Gutmenschenbürger moralisch und wirtschaftlich führend - per Deklaration, wie damals die UDSSR eben. Faktisch sind wir wirtschaftlich Bankrott und da ist kein Platz für Moral. Die Chinesen bestimmen heute und in Zukunft. Aus die Maus. Ende für unsere Moralvorstellungen und Heuchelei. - #6 02.05.2012 14:53 von
Sie..
Sie können natürlich Kuba, Nordkorea aus grenzen, nur mir China ist dieses nicht mehr möglich.
China ist heute in der Lage den Rest der Welt zu brüskieren ohne irgendwelche Konsequenzen befürchten zu müssen. Der Rest der Welt insbesondere die USA und die EU ist so sehr mit China wirtschaftlich verbunden, dass die Auswirkungen "Wenn in Peking ein Sack Reis umfällt" für uns die Finanzkrise eine Lappalie war/ist.
Es wird daher kein Politiker der USA oder der EU ernsthaft sich mit den Führern in Peking anlegen. Kritik wird nur sehr verhalten geäußert. - #7 02.05.2012 14:55 von
- #8 02.05.2012 15:01 von
- #9 02.05.2012 15:01 von
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