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Streit über Betreuungsgeld: Ex-Ministerinnen machen Front gegen Schröders Herdprämie

dapdGegenwind für Familienministerin Schröder: Vier ihrer Vorgängerinnen warnen vor der Einführung des geplanten Betreuungsgeldes: Die "Herdprämie" sei "unwirksam, beschämend und diskriminierend für Frauen".

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...852730,00.html
  1. #1

    Betreuungsgeld

    Warum will Frau Schröder (oder die Koalition) unbedingt dieses Betreuungsgeld durchsetzen? Gegen jedes besseres Wissen. Wenn selbst nicht unintellegente ehem. Bundesministerinen dagegen sind. Wahrscheinlich ist es billiger die Mütter mit einem Taschengeld abzuspeisen als KITA plätze zu finanzieren.
  2. #2

    Für und Wider

    Das Betreuungsgeld erweitert die Gestaltungsspielräume für die Eltern. Eltern müssen mit ihren Kindern so leben können wie sie es möchten - meint Christine Haderthauer http://www.atkearney361grad.de/2012/08/16/eltern-ermutigen-und-starken-statt-bevormunden/
  3. #3

    ....

    Zitat von s.maier75 Beitrag anzeigen
    Das Betreuungsgeld erweitert die Gestaltungsspielräume für die Eltern. Eltern müssen mit ihren Kindern so leben können wie sie es möchten - meint Christine Haderthauer Eltern ermutigen und stärken, statt bevormunden! | A.T. Kearney 361°
    Das können sie doch auch ohne den Klientelbonus der Christlichen (?) Ideologen!
  4. #4

    Pure Ideologie

    Einzig die erzkonservativen Familienideologen der C-Parteien können diese Küchen-Prämie als Erfolg verbuchen.
    Ansonsten:
    Mit diesem Unsinn wird ein weiterer Kredit fällig, der einer Tages auch zurückgezahlt werden muss.
  5. #5

    Zitat von malcom1 Beitrag anzeigen
    Warum will Frau Schröder (oder die Koalition) unbedingt dieses Betreuungsgeld durchsetzen? Gegen jedes besseres Wissen. Wenn selbst nicht unintellegente ehem. Bundesministerinen dagegen sind. Wahrscheinlich ist es billiger die Mütter mit einem Taschengeld abzuspeisen als KITA plätze zu finanzieren.
    Strike.
    Es ist DER Schwachsinnsgrund für die Herdprämie.
    Daneben natürlich noch die CSU die in der nächsten Landtagswahl nicht auch noch die Regierung verlieren will.
    Die Herrschaften haben sicherlich schon längst eingesehen, dass die Herdprämie Unsinn ist. Zugeben werden sie es aber nicht. Wie würde man denn dann da stehen. Die werden wohl einfach hoffen, dass das ganze Ding im Bundesrat scheitert, dann die Opposition beschimpfen und dann kein Wort mehr darüber verlieren.
  6. #6

    Wider jede Vernunft und gegen die Mehrheit

    Zitat von malcom1 Beitrag anzeigen
    Warum will Frau Schröder (oder die Koalition) unbedingt dieses Betreuungsgeld durchsetzen? Gegen jedes besseres Wissen.
    Das hat folgende Gründe:
    - bei den Schwarz-Gelben Koalitionsgesprächen gab es einen Kuhhandel: dem Recht auf eine staatlich garantierte Kinderbetreuung (wollte die CDU) stimmte die CSU nur zu, wenn im Gegenzug die Herdprämie eingeführt würde
    - für die kleine zänkische Partei aus dem Süden, die stets nur die Partikularinteressen ihres Bundeslandes im Auge hat, ist das sog. Betreuungsgeld ein Prestigeprojekt, um gegenüber dem Bayrischen Wähler das konservative Profil zu schärfen.

    Das führt zu der paradoxen Situation, dass ein nun Gesetz verabschiedet wird, das
    - 90% der Politiker (alle außer der CSU)
    - die große Mehrheit der Bevölkerung
    - die überwiegende Mehrheit der Fachleute
    nicht wollen, weil sie es für kontraproduktiv halten.

    Aber der Nabel der Welt ist ja bekanntlich der bayrische Stammtisch, wie uns auch der Herr Generalsekretär Dobrindt mit seinen unsäglich verantwortungslosen Tiraden gegen Griechenland täglich demonstriert.
  7. #7

    Mehr Betreuungsgeld!

    Immerhin wäre das Betreuungsgeld ein Einstieg in die staatliche Anerkennung elterlicher Erziehungsleistungen. Wer die Betreuung und Versorgung von Babies und Kleinkindern als anspruchsvollen Vollzeitjob begreift und sich entsprechend engagiert, nimmt in der Regel nicht nur erhebliche finanzielle Einbußen in Kauf, sondern handelt sich bei einem Teil der Bevölkerung ein gehöriges Maß an gesellschaftlicher Verachtung ein. Dabei leisten Eltern, die ihren Betreuung- und Erziehungsauftrag noch ernst nehmen, einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag. Um diesen adäquat zu würdigen, sollte nicht nur das Betreuungsgeld deutlich angehoben werden, sondern die Betreuungszeiten viel stärker als bisher auch auf die Renten angerechnet werden.

    Noch eine Bemerkung am Rande: Jeder, der im Zusammenhang mit dem Betreuungsgeld das Unwort des Jahres 2007 „Herdprämie“ in den Mund nimmt, hat sich von einer sachlichen Argumentation verabschiedet und will diffamieren. Darüberhinaus ist der auch von den SPON-Redakteuren immer wieder verwendete Ausdruck „Herdprämie“ durchaus irreführend: Es werden genauso wenig Herde prämiert wie seinerzeit Döner ermordet worden sind …
  8. #8

    Genauso...

    Zitat von malcom1 Beitrag anzeigen
    Warum will Frau Schröder (oder die Koalition) unbedingt dieses Betreuungsgeld durchsetzen? Gegen jedes besseres Wissen. Wenn selbst nicht unintellegente ehem. Bundesministerinen dagegen sind. Wahrscheinlich ist es billiger die Mütter mit einem Taschengeld abzuspeisen als KITA plätze zu finanzieren.
    ...wird es sein. Und jene Menschen, die Bildung am Nötigsten haben, die werden das Geld nehmen und ihre Kinder stehen noch weiter im Abseits.
  9. #9

    Wenn die Regierung meint, sie hat zu viel Geld zur Verfügung, dann frage ich mich, warum wird alles teurer?
    Schenkt doch lieber das Betreuungsgeld besser dem Bürger zurück, da ist allen geholfen.
    Vorschlag: Weölches Ministerium in Berlin von seinem Etat Geld einspart, dann bekommt jeder Ministeriumangestellte eine Boni!


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