Streit mit Schwellenländern: Asmussen pocht auf Erhöhung von IWF-Hilfen

DPADie EU will vom Internationalen Währungsfonds mehr Geld, um die Schuldenkrise zu beenden. EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen dringt auf eine schnelle Zusage. "Europa hat seinen Teil geleistet", sagt er. Doch das sehen die Schwellenländer ganz anders.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...827705,00.html
  1. #1

    Wir müssen weg von diesen Geld-Päbsten

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU will vom Internationalen Währungsfonds mehr Geld, um die Schuldenkrise zu beenden. EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen dringt auf eine schnelle Zusage. "Europa hat seinen Teil geleistet", sagt er. Doch das sehen die Schwellenländer ganz anders.

    Streit mit Schwellenländern: Asmussen pocht auf Erhöhung von IWF-Hilfen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    Wer glaubt, dass man mit Geld Wirtschafts- und Sozialpolitik machen kann, glaubt auch, dass die Leistung eines Autos maßgeblich vom Sprit abhängt, den man tankt. Klar – ohne Geld ist Alles nichts, aber wir müssen wieder dahin, dass wir begreifen, dass es sich bei den Finanz-, Devisen- und Kreditmärkten nur um „Nebenkriegsschauplätze“ der Realwirtschaft handelt. Bilanzen sind nur ein sehr grobkörniges Schwarz-Weiß-Photo einer kontinuierlich ablaufenden farbigen dreidimensionalen Realität.

    Wir haben es zugelassen, uns in den Würgegriff wenig aussagekräftiger Finanz-Kennzahlen nehmen zu lassen, die darauf basieren, dass es irgendwo auf der Welt Menschen gibt, die so viel Geld zuviel haben, dass sie es verleihen können. Und die sollen jetzt entscheiden, wem es gut und wem es weniger gut gehen darf? Ohne diese Grundkonstellation verinnerlicht zu haben, sollte sich niemand in die Gedankensphären der Ackermänner, Asmussens und Schäubles dieser Welt verirren. Schlimm genug, dass die vergessen haben, wozu Geld dient.

    Europa hat seine Schulden bei sich selbst – und muss die sich hieraus ergebenden Probleme auch alleine lösen. Es wäre doch irgendwie peinlich, sich von Brasilien und China dabei helfen lassen zu müssen! Es muss ohne IWF und BRICS-Staaten, ja sogar ohne die USA gehen!

    EZB: halt’s Maul und sorge dafür, dass die Zahlungsverkehrsabwicklung funktioniert! Mach den Entscheidern klar, dass sich Geld zum Aufheben größerer Vermögen nicht eignet. Wer Geld auf 30 oder 100 Jahre verleiht, trägt das Verlustrisiko selbst – gibt er doch zu erkennen, nicht damit zu rechnen das Geld in diesem Zeitraum selbst zu brauchen! Unternimm etwas gegen tilgungsfreie Darlehen über längere Zeiträume, weil diese den Kreditmarkt pervertieren: Der Wert, der von dem Kredit geschaffen werden soll, unterliegt der Abschreibung, der Reduktion – also muss auch die Schuld über die Zeit geringer werden.

    Das Auflaufen derartiger tilgungsfreier Darlehen hat uns in die Krise geritten, nichts anderes. Und so lange Asmussen & Co. an diesem Grundübel nichts ändern wollen, sind und bleiben sie volkswirtschaftliche Vollpfeifen!
  2. #2

    Ja und?

    Zitat von zudummzumzum Beitrag anzeigen
    Das Auflaufen derartiger tilgungsfreier Darlehen hat uns in die Krise geritten, nichts anderes. Und so lange Asmussen & Co. an diesem Grundübel nichts ändern wollen, sind und bleiben sie volkswirtschaftliche Vollpfeifen!
    Asmussen, Draghi und der Rest gehören nun mal zur Finanzmafia, deswegen sitzen sie auch im Direktorium der EZB und deswegen machen sie die Politik die der Finanzmafia nützt. Daran wird sich auch nichts ändern solange es den Euro gibt: der ist die Klammer für die Durchsetzung der neoliberalen Ideologie in praktische Politik, der Euro ist der Feind. Da kann Asmussen noch so ökonomisch blind sein, das macht überhaupt nichts.
  3. #3

    Es ist schon ziemlich dreist,

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU will vom Internationalen Währungsfonds mehr Geld, um die Schuldenkrise zu beenden. EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen dringt auf eine schnelle Zusage. "Europa hat seinen Teil geleistet", sagt er. Doch das sehen die Schwellenländer ganz anders.

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    dass die Euro-Poliker und Euro-Banker, die nicht müde werden, den Euro als Erfolgsmodell zu loben, jetzt die Ärmsten der Armen anpumpen wollen, um die Löcher zu stopfen.
    Wenn einige Euro-Länder klamm sind, dann ist das eine interne Angelegenheit der Euro-Länder, so als wäre in den USA der Staat Alabama klamm. Da käme auch niemand auf die Idee, den IWF anzuzapfen.

    Wenn die anderen Euro-Länder nicht ihre klammen Mitgliedsländer weiter finanzieren wollen, dann müssen sie halt den Euro abschaffen.
    Die armen IWF Länder haben eine bessere Verwendung für ihr Geld als es von den reichen Euro-Ländern verprassen zu lassen. Sie benötigen es für die eigene Entwicklung.
  4. #4

    Ich leih mir ...

    ...doch auch kein Geld von einem Hartz IV-Empfänger.
  5. #5

    Verdeckte Staatsfinanzierung

    Zitat von tangarra Beitrag anzeigen
    dass die Euro-Poliker und Euro-Banker, die nicht müde werden, den Euro als Erfolgsmodell zu loben, jetzt die Ärmsten der Armen anpumpen wollen, um die Löcher zu stopfen.
    Wenn einige Euro-Länder klamm sind, dann ist das eine interne Angelegenheit der Euro-Länder, so als wäre in den USA der Staat Alabama klamm. Da käme auch niemand auf die Idee, den IWF anzuzapfen.

    Wenn die anderen Euro-Länder nicht ihre klammen Mitgliedsländer weiter finanzieren wollen, dann müssen sie halt den Euro abschaffen.
    Die armen IWF Länder haben eine bessere Verwendung für ihr Geld als es von den reichen Euro-Ländern verprassen zu lassen. Sie benötigen es für die eigene Entwicklung.
    Das Hauptmotiv, den IWF einzubinden ist die verdeckte Staatsfinanzierung durch die Notenbanken. Das Geld, was durch den IWF bereitgestellt wird, wird doch auch nur durch Knopfdruck in den einzelnen Mitgliedsstaaten erzeugt. Beim IWF ist Deutschland massgebend mit dabei, die anderen Länder sollen nur mithelfen, die Staatsfinanzierung über die Notenbanken zu legalisieren.
  6. #6

    Schwer zu ertragen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU will vom Internationalen Währungsfonds mehr Geld, um die Schuldenkrise zu beenden. EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen dringt auf eine schnelle Zusage. "Europa hat seinen Teil geleistet", sagt er. Doch das sehen die Schwellenländer ganz anders.

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    "Europa hat seinen Teil geleistet". Fuer was denn bitte?

    Fuer diese komplett hausgemachte und selbstverursachte Finanzkrise? Ausgeloest von diesen Bruesseler Kamikaze Oekonomen, die schwachen Laendern erlaubt haben, sich ueber alle Ohren zu verschulden?

    Asmussens Aussage ist offenbar mit der Intention gemacht Unbeteiligte anzupumpen, und ist entweder grenzwertig schwachsinnig oder einfach nur noch unverschaemt.
  7. #7

    Kein Problem ...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die EU will vom Internationalen Währungsfonds mehr Geld, um die Schuldenkrise zu beenden. EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen dringt auf eine schnelle Zusage. "Europa hat seinen Teil geleistet", sagt er. Doch das sehen die Schwellenländer ganz anders.

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    Mehr Mitwirkung der Schwellenländer soll die Bedingung sein? Soll doch Frau Lagarde ihren Posten räumen. Sie hat sich wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert.

    Schon Duisenberg hatte seinen Job frei und willig aufgegeben - auch Lagarde sollte zu einer echten Großtat fähig sein, ist sie doch immerhin eine Frau mit viel mehr Sozialkompetenz und anderen benötigten weichen Fertigkeiten, als man einem karrieregeilen Mann zutrauen könnte.

    Ansonsten schließe ich mich meinen Vorrednern an: Die BRICS-Staaten können nichts besseres tun, als ihre Gelder zu verweigern. Das würde nur noch durch einen Komplettausstieg aus dem IWF getoppt.
  8. #8

    Zitat von zudummzumzum Beitrag anzeigen
    Wer glaubt, dass man mit Geld Wirtschafts- und Sozialpolitik machen kann, glaubt auch, dass die Leistung eines Autos maßgeblich vom Sprit abhängt, den man tankt. Klar – ohne Geld ist Alles nichts, aber wir müssen wieder dahin, dass wir begreifen, dass es sich bei den Finanz-, Devisen- und Kreditmärkten nur um „Nebenkriegsschauplätze“ der Realwirtschaft handelt. Bilanzen sind nur ein sehr grobkörniges Schwarz-Weiß-Photo einer kontinuierlich ablaufenden farbigen dreidimensionalen Realität.

    Wir haben es zugelassen, uns in den Würgegriff wenig aussagekräftiger Finanz-Kennzahlen nehmen zu lassen, die darauf basieren, dass es irgendwo auf der Welt Menschen gibt, die so viel Geld zuviel haben, dass sie es verleihen können. Und die sollen jetzt entscheiden, wem es gut und wem es weniger gut gehen darf? Ohne diese Grundkonstellation verinnerlicht zu haben, sollte sich niemand in die Gedankensphären der Ackermänner, Asmussens und Schäubles dieser Welt verirren. Schlimm genug, dass die vergessen haben, wozu Geld dient.

    Europa hat seine Schulden bei sich selbst – und muss die sich hieraus ergebenden Probleme auch alleine lösen. Es wäre doch irgendwie peinlich, sich von Brasilien und China dabei helfen lassen zu müssen! Es muss ohne IWF und BRICS-Staaten, ja sogar ohne die USA gehen!

    EZB: halt’s Maul und sorge dafür, dass die Zahlungsverkehrsabwicklung funktioniert! Mach den Entscheidern klar, dass sich Geld zum Aufheben größerer Vermögen nicht eignet. Wer Geld auf 30 oder 100 Jahre verleiht, trägt das Verlustrisiko selbst – gibt er doch zu erkennen, nicht damit zu rechnen das Geld in diesem Zeitraum selbst zu brauchen! Unternimm etwas gegen tilgungsfreie Darlehen über längere Zeiträume, weil diese den Kreditmarkt pervertieren: Der Wert, der von dem Kredit geschaffen werden soll, unterliegt der Abschreibung, der Reduktion – also muss auch die Schuld über die Zeit geringer werden.

    Das Auflaufen derartiger tilgungsfreier Darlehen hat uns in die Krise geritten, nichts anderes. Und so lange Asmussen & Co. an diesem Grundübel nichts ändern wollen, sind und bleiben sie volkswirtschaftliche Vollpfeifen!
    Bedenken Sie auch, dass Investitionen und Kredite faktisch Kapitalrenten sind?

    Wieso reiten Sie eine Attacke gegen Kapitalrenten, aber schweigen gleichzeitig zu Pensionen und Pensionszusagen?

    Ihre Kenntnisse sind beeindruckend.

    Sie sagen schön ´wogegen´ Sie sind, bieten aber keine Wege an.

    Einfach, plakativ und sinnfrei.
  9. #9

    Die internationale Planwirtschaft

    Im Namen IWF steckt das Wort " internationale " , die nicht nur dem Wort Internationale , ähnelt , sondern der internationalen Bewegung , der auch Willi Brandt vorgesessen hat , dient.
    Da die ideologische Belange der Bewegung von mir schon ausführlich beschrieben worden sind , nur ein kurzes Resüme.
    Die Weltideologie sorgt in der Welt um ständiges Wechseln der Wirtschaftsysteme.

    So dient die Wirtschaft der pivaten Produktionsmittel der Ideologie als Sparschwein zur Erschaffung der materieller Werte und zur Erzeugung des Wohlstandes , und Zufriedenheit in der Bevölkerung.

    Wenn das Reichtum ,eines auf der Basis der privaten Produktionsmittel handelndem System , ein gewissen Grad erreicht hat , wird es von der internationalen Ideologie mit Grundsätzen der Religion , Kommunismus , Sozialismus ,und Nationalsozialismus , die von Thomas Aquinas betreffend des privaten Eigentums formuliert worden sind , und die später später auch Marx übernahm , geschlachtet.

    Früher waren es die räuberische Kriege , heute sind es die künstlich erzeugte Finanzkrisen , und künstlich geänderte Lebensbedingungen, die bei der Bevölkerung Ängste und Unzufriedenheit bewirken , so daß ein scheinbarer Chaos in der Bevölkerung entsteht ,was ein wichtiger Faktor für , entweder ein Beginn einer blutigen Revolution oder eines Krieges darstellt , die in einer neuen Ordnung münden. "Ordo ab Chao" eine Innschrift der amerikanischen Banknoten dokumentieren diese , abgeleitet von dem Verhalten der Materie im Universum ( Natur) , und die analog dazu auf unseres Gesellschaftsleben übertragen werden.

    Aus diesem Winkel , ist dem Bürger ein Plan ersichtlich , mit vorher bekannten Ausgang , und somit erscheinen die Bemühungen um Krisen abzuwenden , nur als Inszenierungen mit dem Vorhaben den Bürger , von dem festen Plan der Diktatur und Versklavung abgeleitet von Naturgesetzen der Naturwissenschaften (Systemkybernetik), abzulenken , und durch Manipulation der Bevölerung das Gefühl zu geben , ihre Geschichte , Gegenwart und Zukunft , wären in ihre, von ihr geschriebene Hand.