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Streit mit Privathochschule: Student bekommt Gebühren nicht zurück

TMNEinen staatlich anerkannten Bachelor-Abschluss wollte ein Student einer privaten Freiburger Hochschule. Den habe ihm die "International University" auf einer Berufsmesse versprochen, war dazu aber gar nicht berechtigt. Der Absolvent fühlte sich getäuscht, seine Klage scheiterte.

http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...853283,00.html
  1. #1

    Nachfrage

    Wie viele Semester hat der Student in Freiburg studiert? Hat er dort einen Abschluss gemacht? Mit 7000 Euro kommt man nicht mehr als zwei Semester über die Runden. Die jetzt vorhandene staatliche Anerkennung der Hochschule ist für den Abschluss des Klägers irrelevant, oder?
  2. #2

    Wie süß, ein BWLer klagt.

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Einen staatlich anerkannten Bachelor-Abschluss wollte ein Student einer privaten Freiburger Hochschule. Den habe ihm die "International University" auf einer Berufsmesse versprochen, war dazu aber gar nicht berechtigt. Der Absolvent fühlte sich getäuscht, seine Klage scheiterte.
    Ein gutes hat die Story: Ein Depp weniger, der mit einem angeblichen Diplom (Batchelor, Master, ...) einer sogenannten Hochschule für BWL die Welt mit Binsenweisheiten retten will. Einer weniger, dem man ein Forum liefert, in dem er ungefragt seine Nihilismen verbreiten kann.

    Nächster Schritt: Umbenennung der privaten Hochschulen in Grundschulen. Mehr als das Malen bunter Bilder wird dort nicht gelehrt. Soll sich der Klagende mal als Physiker versuchen. Dann merkt er schnell (ich gebe ihm eine Woche), dass sein Wiwirotz die Welt nicht interssiert, er aber zu blöd ist, theoretisch zu arbeiten.
  3. #3

    @Vorzeichen

    Selten so einen Quatsch gehört.

    PS: Habe selber ein BWL Diplom MBA
  4. #4

    Fehlurteil

    Sehr schade - denn viele halbseidene private Hochschulen werden mit diffusen Akkreditierungen, die aber aufgrund der fehlenden staatlichen (sprich WR) Anerkennung nichts, aber auch garnichts, wert sind. Schade. Andererseits akkreditiert der WR auch die dubiosesten Hochschulen (wie auch diverse "Fernhochschulen"), so dass dem Endkonsumenten nicht klar sein kann, was jetzt "richtig" und "falsch" ist. Ich persönlich würde mich hier sehr für klarere Qualitätskritierien aussprechen. Wäre ich Richter gewesen, hätte ich einem Schadenersatzsanspruch zugestimmt.
  5. #5

    Hochschulen ohne staatliche Anerkennung leben letztendlich davon, dass ihren Studenten ihr wahrer Status vorenthalten wird. Deren Studenten wollen einen zur Urkunde passenden Job und nicht später den Personalchef zum Lachen bringen. Gerade die Unseriösen unter den Hochschulanbietern können sich freuen, wenn sie unter den Gerichten so viel Unterstützung finden.
  6. #6

    Wer bist du denn?

    Zitat von Vorzeichen Beitrag anzeigen
    Ein gutes hat die Story: Ein Depp weniger, der mit einem angeblichen Diplom (Batchelor, Master, ...) einer sogenannten Hochschule für BWL die Welt mit Binsenweisheiten retten will. Einer weniger, dem man ein Forum liefert, in dem er ungefragt seine Nihilismen verbreiten kann.

    Nächster Schritt: Umbenennung der privaten Hochschulen in Grundschulen. Mehr als das Malen bunter Bilder wird dort nicht gelehrt. Soll sich der Klagende mal als Physiker versuchen. Dann merkt er schnell (ich gebe ihm eine Woche), dass sein Wiwirotz die Welt nicht interssiert, er aber zu blöd ist, theoretisch zu arbeiten.
    Schreiben Sie erst mal Bachelor richtig, bevor Sie einen Studiengang verunglimpfen.
  7. #7

    Soso

    Ich habe mich immer gefragt, warum fähige Leute nicht an einer "normalen" Universität das finden können, was sie erfolgreich macht.

    Es ist doch klar, dass überall dort, wo ich für ein Studium Geld bezahle wirtschaftliche Interessen dahinter stehen. Das sollte insbesondere einem Wirtschaftswissenschaftler wohl klar sein.

    Und was bekommt er am Ende? Mehr Intelligenz? Mehr Lebenserfahrung? Wohl kaum. Wer sich an einer staatlichen Hochschule durchbeisst, der hat m.E. mehr Schneid bewiesen als derjenige, der einen Sessel zum Lernen reserviert bekommt. Aber das ist meine persönliche Meinung.

    Und was ist, wenn man so gut ist, dass man noch promovieren möchte?

    Wie auch immer. Ich bin der Meinung, dass die Sache richtig entschieden wurde. Ein intelligenter Student hätte den Braten nämlich von sich aus gerochen. Und diese Eigenschaft braucht ein Manager und nicht den akademischen Grad als solchen.
  8. #8

    Zitat von der_pirat Beitrag anzeigen
    Wie auch immer. Ich bin der Meinung, dass die Sache richtig entschieden wurde. Ein intelligenter Student hätte den Braten nämlich von sich aus gerochen. Und diese Eigenschaft braucht ein Manager und nicht den akademischen Grad als solchen.
    Eigentlich ein ganz der typischen BWLer-Denke (Survival of the fittest - die Schwachen werden "durch den Markt" eliminiert) entsprechender Vorgang. Der gute Mann war zu dumm, zu erkennen, dass er schon bei der Einschreibung mit Zitronen gehandelt hatte. Jetzt bleiben der Wirtschaftswelt seine schwachen geistigen Ergüsse (hoffentlich) erspart.

    Vor allem hat er eine wichtige Wirtschaftslektion gelernt: das Geld ist nicht weg, es hat nur ein anderer. ;-)








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