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Streit mit Kirch-Erben: Gericht kippt Wahl von Chefaufseher der Deutschen Bank
DPAErmittlungen gegen Deutsche-Bank-Vorstand Fitschen - und jetzt rückt auch noch Chefaufseher Achleitner in den Fokus: Das Frankfurter Landgericht hat die Wahl des Aufsichtsratschefs auf der Hauptversammlung 2012 für nichtig erklärt. Eine weitere Niederlage für Deutschlands größtes Geldhaus.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...-a-873682.html
- #1 18.12.2012 18:15 von
Das sieht aus wie Kesseltreiben !
Ich habe selbst mehr als 30 Jahre in einer Großbank gearbeitet, aber aus einem dummen Vorstandsspruch gleich eine komplette Firmenpleite abzuleiten, übersteigt den Gesunden Menschenverstand. Die Beschlüsse einer HV für ungültig zu erklären, ist eine Entmündigung der Aktionäre ! Aber Richter sind Juristen und leben ganz offenbar in einer anderen Welt als der Rest der Menschheit. Hier bin ich wirklich mal auf die Begründung gespannt.
- #2 18.12.2012 18:24 von
Entrümpelung
Der Laden wird so langsam aber scheinbar sicher vom Markt selbst aufgeräumt. Bin sehr neugierig, wie lange sich Anshu Jain noch über Wasser hält. Die Tante Merkel hat ja mit Jo Ackermann eine sehr heiße Kartoffel in der Hand gehabt.Schwierig in so einer Lage, den ganzen Kram weiterzureichen. Solche Leute wie Rösler und Schäuble wagen es nicht mal Stellung zu nehmen, zu der Sache.
- #3 18.12.2012 18:27 von
Etwas merkwürdig
kommt mir die Sache vor. Nach Durchsicht des Artikels von Frau Friedrichsen im Spiegel habe ich langsam das Gefühl, daß vom Münchner Gericht eine richtige Hatz gegen die Deutsche Bank veranstaltet wird. Bayern gegen den Rest. Die Anderen sind die Bösen?
Wo bleibt das Bemühen um Objektivität und unbefangenen Umgang mit den Fakten.
Zusätzlich hat das Gericht festgestellt, daß Rechtsmittel gegen das Urteil nicht zugelassen werden. Hoffentlich dringt die DB mit einer Nichtzulassungsbeschwerde beim BGH durch. Ich wünsche Erfolg. - #4 18.12.2012 19:08 von
optional
Es wird Zeit, dass es diesem " Sauberbank " an den Kragen geht. Für mich sind diese Banken längst Systemgefährder geworden. Wenn sie dann vor Gericht sind, dann brauchen sie dutzende Anwälte, um unschuldig zu tun. Zerschlagen in jedem Land und neu aufbauen. Denn die können ihre eigenen Produkte nicht in ein paar Sätzen erklären. Klar bei versuchtem, verschleierten Betrug.
- #5 18.12.2012 19:09 von
- #6 18.12.2012 19:15 von
Klickzahlen
Seltsamer Artikel. Die Aufhebung von Beschlüssen der Hauptversammlung aus formalen Gründen in eine Reihe zu stellen mit den Vorwürfen der Umsatzsteuerhinterziehung und anderer Vorgänge ist schon mehr als abstrus. Der Name Deutsche Bank steigert sicherlich die Klickzahlen, das mag einiges erklären. Aber ist das noch seriös?
- #7 18.12.2012 19:19 von
Elite ganz unten
Die deutsche Elite disqualifiziert sich permanent. Nun reiht sich in die bornierte Nietenkaste auch die Deutsche Bank nahtlos ein. Wen wundert es noch?
Wer die Grundlagen einer Demokratie mit Füßen tritt, gleichzeitig aber gerne von der "Rechtssicherheit" profitieren möchte, hat in Führungspositionen nichts zu suchen.
Jedenfalls wirft die Peinlichkeit von Fitschen ein grelles Licht auf den "Kulturwandel" der Deutschen Bank ...
merkt sarkastisch an
sagbar - #8 18.12.2012 19:20 von
Entmündigung der Aktionäre?!?
Die meisten Aktionäre haben sich schon längst vor der Hauptversammlung selbst "entmündigt", indem die meisten ihre Stimmrechte auf institutionelle Anleger wie Aktien-Fonds etc. übertragen haben. Hier spielt die Musik der Shareholder-Vertreter. Eine Krähe hackt der anderen nicht das Auge aus.
- #9 18.12.2012 19:48 von
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