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Streit mit Geflügelproduzent: Tierschützer zeigen Wiesenhof an

Der Geflügelproduzent Wiesenhof steht in der Kritik: Lieferanten sollen Puten brutal traktiert und verletzt haben. Die Tierschützer von PETA haben nun Strafanzeige gestellt. Das Unternehmen weist die Vorwürfe als PR-Instrument für einen ARD-Film zurück.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...783613,00.html
  1. #180

    Zitat von Götternot:
    Wir essen immer mehr Wild -nicht aus Argentinien- sondern aus unserer näheren Umgebung: Wildschweine gibt es eh genug um nicht zu sagen zu viel. Und Antibiotika und ähnliches ist in diesem Fleisch garantiert nicht!

    Abhängig von der Region, aus der die Wildschweine stammen, könnte dafür allerdings die radioaktive Belastung des Fleisches beunruhigend hoch sein...
  2. #181

    mehr als genug

    Wildschweine gibts mehr als genung, da ohne natürliche Feinde (außer dem Menschen). Diese Bauernhofromantik von früher hört sich ganz Nett an mit dem Hahn auf dem Misthaufen, aber die Haltung der Tiere war nicht unbedingt besser, häufig dunkle Ställe mit Tiefen decken, Anbindehaltung bei Kühen, Kälbern und Sauen selbstverständlich! Ich will das nicht mehr, dazu schwere Handarbeit für die Landwirte und heute keinem mehr zu zumuten.
    Diese bäuerliche Landwirtschaft will in Wirklichkeit auch keiner so richtig, ich habe einen Bekannten, hat 10 -20 Sauen, also ein kleiner Betrieb, der wollte seine Ferkel selber ausmästen und dazu im Dorf einen alten Rinderstall umbauen, was kam dabei raus, keine Genehmigung Prostest der Dorfbewohner ect. Was ist die Alternative dazu??
    Es gibt nur 2 Wege, entweder die Sauenhaltung einstellen oder einen großen neuen Stall im Aussenbereich errichten, der aber dann eine vielfache Kapazität von dem kleinen im Dorf geplanten hat. Und Schluss ists mit der so viel gepriesenen "bäuerlichen Landwirtschaft". Und der Preis des Produkts spielt in diesem Fall keine Rolle!!! Aber das vergessen viele bei der Diskussion!
  3. #182

    Rechtschreibung

    Zitat von ecua Beitrag anzeigen
    Hier gibt es also die
    Veganer, Vegetarier, Pescetarier, die Hühnerschützer, die Wiesenhofffreunde und die Rechtschreibfanatiker beim Thema:
    Tierschützer zeigen Wiesenhof an

    Zu 1-3:
    Veganer sind in der Evolution (es tut mir wirklich leid, man muß sich den Tatsachen stellen) ca. 100.000 Jahre zurückgesprungen. Mit welchen eifer die versuchen nichts tierisches zu essen nennt man wohl religöse Verblendung.
    Die meisten Vegetarier, die ja nur Pescetarier sind, sind dagegen ja schon fasst tolerant, stehen aber den Veganern in der Evolution in nichts nach. Wir sind Allesfresser, erst das hat aus uns das gemacht, was wir Heute sind, die gefährlichsten Tiere.
    zu 4:
    Die Hühnerschützer, ach die armen Tiere, die werden durch die Gegend geworfen... Also ich bin gegen Käfighaltung, kaufe nur Bioeier und habe mit guten Biohähnchen so meine Erfahrung gemacht. Gäste empfinden das Biofleisch als zu zäh. Also gibt es, wenn Besuch kommt, das gute Wiesenhofhähnchen. Das die Tiere mal etwas grob angefasst werden, ergibt sich nunmal. Wir hatten auch Hühner, die hatten ein schönes Leben, aber Schlachttag war nicht gerade ein Kindergeburtstag.
    zu 5.
    Die Wiesenhoffreunde, macht euch mal keine Sorgen, nächste Woche ist das Thema wieder vergessen und ihr könnt eure Jobs behalten.
    zu 6.
    Die Rechtschreibfanatiker, sind eigentlich die, denen die Argumente ausgegangen sind. Erst wenn man beim Thema nichts gefunden hat, dann versuchen diese Leute halt die mangelnde Rechtschreibung hervorzuheben mit dem Ziel die Argumente der Person insgesamt in Frage zu stellen und merken dabei nicht, dass gerade sie es sind, die keine Argumente mehr haben.
  4. #183

    -.-

    Ich sage oft ueber die PETA, dass die auch nur Protestidioten sind, die einfach gegen alles wettern. aber speziell bei mAsssentierhaltung isses nun mal wahr. schaut euch mal ne Huehnerfarm an...geht durch, egal welche, und auch so "aquslauffarmen" oder wie die heissen, wo man Huehner in "artgerechter Bodenhaltung" hält, sehen die Viecher aus wie zu klein geratene Albino-Dodos mit Krebsgeschwueren an der bRust. Dumm ist nur, dass in Brasilien und China, wo heute sehr viele speisehuehner herkommen, weil sie noch mal ein paar cent builliger sind als die von hier, die sache noch anfeuern, weil man eben imemr billige werden muss, um noch "davon leben" zu koennen. Was aber nicht heisst, dass man einen dicken MErcedes fahren muss und ein riesenhaus mit Riesenpool braucht.
    Fest steht: Jeder, der mal ne Huehnerfarm von inen gesehen hat (und zwar LIVE und nicht live im gfernsehen), der will kein Huhn mehr von da essen. Loesung des pRobelms: Nicht mehr zu KFC gehen. Zumindest nciht mehr 5 mal in der Woche, sodner nnoch 5 mal im MOnat, das waere eine Reduzierung um 75 Prozent. darauf kann man aufbauen. Und wenn man schon Gefluegel essen will, dann soltle man sich beim Bauern seines Vertrauens eindecken- - mit huehnern, die schonmal in Stroh ein Ei gelegt haben und die noch alle Federn besitzen. Soviel Geld sollte man fuer anstaendigesEssen schon ausgeben, denn was die Chinesen und bRasilianer (und unsere dt. produzenten natuerlich auch, is ja kklar bei dem preisdruck) den viechern verfuettern, will ich cnith wissen. Das Fleisch is so derbe Belastet, wie sonst nur wenige Lebensmittel auf der Welt. Pilze aus Weisrussland z.B..
  5. #184

    simple Tatsachen

    Zitat von uinen_osse Beitrag anzeigen
    ich bin als Kind mit Tieren gross geworden. Hühner, Schafe, Gänse, Hasen etc. Gegessen wurden die Tiere auch - da gibt es nichts zu Beschönigen - aber sie hatten ein artgerechtes Leben.
    Zu ergänzen wäre noch, daß auch Bio-Tiere meistens im selben Schlachthof landen wie die konventionell gezüchteten. Und wer die Zustände in den meisten deutschen Schlachthöfen kennt, weiß, daß das Ende für die Tiere noch einmal ein grausamer Streß ist. Jedenfalls keine artgerechte Schlachtung, und das gilt auch für die meisten Bio-Tiere. Das Bio-Tier, das ein wirklich artgerechtes Leben und einen streßfreien Tod erleben durfte, dürfte die Ausnahme sein und bleiben.
    Noch einmal: der menschliche Organismus braucht weder Fleisch noch Milchprodukte noch Eier, um gesund und leistungsfähig zu bleiben. Der menschliche Organismus braucht Vitamin B12, das in nennenswerten Mengen nur in tierischen Lebensmitteln vorkommt. Deshalb ist ab und zu Fisch sinnvoll. Die Japaner, die traditionell fleischarm gegessen haben, essen Natto. Das sind Sojabohnen, die mit einem Bakterium versetzt werden und signifikant B12 enthalten. Vitamin B12 wird von Mikroorganismen gebildet und kommt deshalb in hohem Maß in Tierinnereien vor. Natto kann ich hier in Berlin kaufen, man kriegt es auch im Internet.
    Veganer nehmen deshalb regelmäßig Ergänzungsmittel mit B12 zu sich. Fazit: es gibt keinen plausiblen Grund für den Menschen, Fleisch zu essen, um gesund zu bleiben. Und erst recht keinen Grund, Fleisch aus der konventionellen Industrie zu essen. Vielmehr sind viele Zivilisationskrankheiten durch den Fleischkonsum bedingt. Das sind simple medizinische Tatsachen.
  6. #185

    Massenprotest der Verbraucher

    Zitat von wobbitwz Beitrag anzeigen
    Vielleicht sollte man Wiesenhof seine Meinung als Verbraucher mal mitteilen.
    Sie haben vollkommen Recht - hier könnten ein Massenprotest der Verbraucher tatsächlich etwas bringen. Gestern Abend ferngesehen, NDR, drittes Programm? Da bleibt einem das Hühnerbein im Halse stecken. Dabei wäre es so einfach, das Geflügel artgerecht zu halten, das heißt besonders in kleineren Mengen, mit mehr Platz und Auslauf im Freien. Dann wäre ein Huhn vielleicht zwei Euro teuer - diesen Aufpreis für akzeptable Lebensbedingungen der Tiere würden die meisten Menschen ohne Murren bezahlen.
  7. #186

    Nicht gewollt

    Zitat von MashMashMusic Beitrag anzeigen
    Es ist nicht möglich, auf kleinen niedlichen Bauernhöfen soviel Essen herzustellen, dass alle Menschen davon satt würden.
    Möglich schon - nur nicht wirtschaftlich, bzw. würden sich die Nahrungsmittelpreise drastisch erhöhen.
    Allerdings gäbe es dann auch keine Arbeitslosen mehr in Europa.
  8. #187

    Radioaktiv belastete Wildschweine will niemand essen - deshalb gibts noch so viele!

    Zitat von Götternot Beitrag anzeigen
    Wir essen immer mehr Wild -nicht aus Argentinien- sondern aus unserer näheren Umgebung: Wildschweine gibt es eh genug um nicht zu sagen zu viel. Und Antibiotika und ähnliches ist in diesem Fleisch garantiert nicht!
    Das Fleisch von Wildschweinen enthält keine Antibiotika, aber jede Menge radioaktiver Stoffe aus der Tschernobyl-Katastrophe.

    Bevor ein Jäger ein geschossenes Wildschwein zum Verzehr freigibt, misst er die radioaktive Belastung in Becquerel.
    Besonders hoch ist die Belastung in Süddeutschland und im Schwarzwald.
    Da gabs mal im Fernsehen einen Bericht. Liegt der Wert über 600, dann wird das ganze Fleisch der Tierkörperverwertung zugeführt. Und das ist in genannten Regionen die Regel und nicht die Ausnahme.

    Ganz nebenbei für unsere Vegetarier-Freunde: Pilze sind ebenfalls hochgradig belastet. Kaufen Sie sich vor dem Verzehr ein Messgerät, mit dem Sie die radioaktive Belastung selbst messen können.

    Schöne Grüße aus dem schönen Bayern
  9. #188

    .

    Zitat von Auswahlaxiom Beitrag anzeigen
    ... wer so einen(!) Müll schreibt, (Komma) hat sie nicht alle ... usw.

    So viel Zeit muss sein. Hätte nie gedacht, dass Fleischkonsum so auf die Rechtschreibung wirkt. Oder ist es grad anders herum? Leute, die 0 von 1 nicht unterscheiden können, essen mehr Fleisch?

    Gibt's dazu eine Untersuchung?
    Es ist manchmal einfach besser, wenn man nichts sagt.
  10. #189

    Da ginge für viele was...

    Zitat von stevie76 Beitrag anzeigen
    guter ansatz, nur vermutlich wegen menge und preis nicht "massenkompatibel". aber hätte ich die möglichkeit würde ich es auch so machen.
    ...z.B., wenn man so einen Jäger mal anspricht, ob er denn nicht ab und zu was abgibt. Machen die meisten, wie ich weiß.

    Zum Thema Wiesenhof: Wenn ich, wie neulich bei Kaisers-Tengelmann, Hähnchenkeulen für 2,00 € / kg angeboten bekomme, dann könnte ich schon angesichts des Werbeplakats kotzen. Paprikaschoten aus Spanien dagegen kosteten 5,90 € / kg! Wie geht das?
    Ebenfalls stutzig macht mich als Verbraucher die schiere Masse an "Bio"-Produkten. Es muss sich also mittlerweile ebenfalls um Massenproduktion handeln, oder?

    Meine Alternative: Weniger Fleisch essen und wenn doch, dann am besten aus bekannter Quelle. Hofläden mit Transparenz hinsichtlich ihres Umgang mit den Tieren erscheinen mir ebenfalls als eine Möglichkeit, bei der man wenigstens weiß, was man später auf dem Teller hat. Auch wenn's nicht Bio ist.








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