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Streit mit den USA: Schweizer Gericht verteidigt Bankgeheimnis

REUTERSSeit Jahren wollen die USA das Schweizer Bankgeheimnis knacken - doch nun stellt sich ein hohes Gericht quer: Es untersagte den eidgenössischen Behörden, die Daten eines Credit-Suissse-Kunden an die Amerikaner weiterzugeben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...827009,00.html
  1. #1

    Man darf gespannt sein,

    wie sich die eidgenössische Steuerverwaltung oder das besagte Gericht der Schweiz hinstellen, wenn die US-Behörden es ernst meinen. Wie man im Fall der UBS gesehen hat, sind diese nämlich mit Abstand nicht so zimperlich wie die EU-Behörden, wenn sie sich "auf den Arm" genommen fühlen und die feinsinnige Ausrede, es sei "nur" Steuerhinterziehung und kein Steuerbetrug finden sie im Allgemeinen eher als lächerlich.
  2. #2

    USA/D nee nun kommen zuerst die Österreicher Herr Baroso ;-)

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit Jahren wollen die USA das Schweizer Bankgeheimnis knacken - doch nun stellt sich ein hohes Gericht quer: Es untersagte den eidgenössischen Behörden, die Daten eines Credit-Suissse-Kunden an die Amerikaner weiterzugeben.

    Streit mit den USA: Schweizer Gericht verteidigt Bankgeheimnis - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

    Ganz einfach, solange es kein Neues Abkommen gibt gelten noch die Rechte des 1996 Mit den USA unterzeichneten Abkommen.

    Das das auch bis jetzt 30 US Bankkunden so sehen und rechtlich durchsetzen, verständlich.

    Nun die USA und Deutschland wollen ein bestehendes Abkommen ersetzen aber können sich in ihren eigenen Reihen nicht einigen. der Schweiz kann es egal sein, diese Länder verlieren von Woche zu Woche mögliche Steuergelder die in Sicherheit gebracht werden oder verjähren.

    In den nächsten Tagen steht das unterzeichnen des Abkommen Schweiz-Österreich an und Griechenland ist auch im Gange. Macht man halt mit den Ländern weiter die wollen und die andern können warten;-)


    Gruss an Herr Barroso der es schon nicht mochte das die Schweiz mit England das Abkommen unterzeichnete
  3. #3

    Unsere Politiker Flaschen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Seit Jahren wollen die USA das Schweizer Bankgeheimnis knacken - doch nun stellt sich ein hohes Gericht quer: Es untersagte den eidgenössischen Behörden, die Daten eines Credit-Suissse-Kunden an die Amerikaner weiterzugeben.

    Streit mit den USA: Schweizer Gericht verteidigt Bankgeheimnis - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
    So macht man das. Und nicht anders. Und keine Kompromisse.
    Steuerhinterzieher sind Verbrecher und Straftäter. Ob Sie nun Zumwinkel oder anders heißen.

    Aber unser Herr Schäuble und die FDP. Verständnis für die Anklage unserer Finanzbeamten haben. Das ist ein Skandal.
  4. #4

    x

    Zitat von mitbestimmender wähler Beitrag anzeigen
    Ganz einfach, solange es kein Neues Abkommen gibt gelten noch die Rechte des 1996 Mit den USA unterzeichneten Abkommen.

    Das das auch bis jetzt 30 US Bankkunden so sehen und rechtlich durchsetzen, verständlich.

    Nun die USA und Deutschland wollen ein bestehendes Abkommen ersetzen aber können sich in ihren eigenen Reihen nicht einigen. der Schweiz kann es egal sein, diese Länder verlieren von Woche zu Woche mögliche Steuergelder die in Sicherheit gebracht werden oder verjähren.

    In den nächsten Tagen steht das unterzeichnen des Abkommen Schweiz-Österreich an und Griechenland ist auch im Gange. Macht man halt mit den Ländern weiter die wollen und die andern können warten;-)


    Gruss an Herr Barroso der es schon nicht mochte das die Schweiz mit England das Abkommen unterzeichnete
    Abwarten. Die IRS ist wirklich nicht zimperlich mit solchen Dingen. Egal kann es der Schweiz auch nicht sein, wenn sämtliche in den USA tätigen Banken und auch die in der Schweiz tätigen Banken und ihre Mitarbeiter verklagt und mit Haftbefehl gesucht werden. Sicher, die Schweiz wird keinen ausliefern wollen, aber welcher Manager oder Angestellter will dann noch zu einer Schweizer Bank, wenn ihm allein durch die Tätigkeit da eine Anklage in den USA und eventuell Reisebeschränkungen drohen....
  5. #5

    Man kann auch kuendigen

    Zitat von mitbestimmender wähler Beitrag anzeigen
    Ganz einfach, solange es kein Neues Abkommen gibt gelten noch die Rechte des 1996 Mit den USA unterzeichneten Abkommen.

    Das das auch bis jetzt 30 US Bankkunden so sehen und rechtlich durchsetzen, verständlich.

    Nun die USA und Deutschland wollen ein bestehendes Abkommen ersetzen aber können sich in ihren eigenen Reihen nicht einigen. der Schweiz kann es egal sein, diese Länder verlieren von Woche zu Woche mögliche Steuergelder die in Sicherheit gebracht werden oder verjähren.

    In den nächsten Tagen steht das unterzeichnen des Abkommen Schweiz-Österreich an und Griechenland ist auch im Gange. Macht man halt mit den Ländern weiter die wollen und die andern können warten;-)


    Gruss an Herr Barroso der es schon nicht mochte das die Schweiz mit England das Abkommen unterzeichnete
    Ich denke Ihre Freude wird nur kurz waehren, oder glauben Sie die Amerikaner lassen sich von einem Schweizer Gericht beeindrucken? Sie koennen auch einfach ihr Abkommen kuendigen und als lockerste Konsequenz jegliche Finanztransaktionen von Schweizer Banken in den USA und anderen in den USA taetigen (auch auslaendischen) untersagen. Dann waere der Bankenplatz Schweiz ruiniert. Oder die zerren Schweizer Banken vor US Gerichte, denen keine Geldstrafe zu hoch ist. Die Schweizer fangen an international aehnlich zu agieren wie die Kim Dynastie, vollkommen die Realitaet negierend. Die werden jedenfalls nicht wie Herr Schaeuble Verstaendnis fuer die Schweizer Rechtslage aufbringen, wobei ich bei Herrn Schaeuble ganz persoenliche Motive unterstelle. Wer weiss wieviel unserer Politiker und Parteien betroffen waeren?
  6. #6

    Ach Showdown am TV und dan golfen und Freundschaft pflegen.

    Zitat von ralf_gabriel Beitrag anzeigen
    Abwarten. Die IRS ist wirklich nicht zimperlich mit solchen Dingen. Egal kann es der Schweiz auch nicht sein, wenn sämtliche in den USA tätigen Banken und auch die in der Schweiz tätigen Banken und ihre Mitarbeiter verklagt und mit Haftbefehl gesucht werden. Sicher, die Schweiz wird keinen ausliefern wollen, aber welcher Manager oder Angestellter will dann noch zu einer Schweizer Bank, wenn ihm allein durch die Tätigkeit da eine Anklage in den USA und eventuell Reisebeschränkungen drohen....
    Wesshalb? Die 3 Grösserern Schweizer Banken haben ja in den USA allein schon 50 000 Angestellte, meist Amerikaner ;-)
    Die mitinvolvierten Ausländischen Banken sicher auch einige Tausend.

    Ja klar ein Bank Job in der Schweiz ist schlecht bezahlt und man muss immer die schlechtesten AN zusammensuchen, die Kugel ist ja klein und hört nach Europa auf :-(

    Ach ja desswegen jammert die Schweizer Wirtschaft, man finde im EU Raum keine Fachkräfte/Spezialisten mehr, man wolle wieder zurück zu den Kontigenten und global die Besten holen wie früher.
  7. #7

    Die Schweiz wird zum Armenhaus und Deutschland zum Paradies

    Zitat von chaika Beitrag anzeigen
    Ich denke Ihre Freude wird nur kurz waehren, oder glauben Sie die Amerikaner lassen sich von einem Schweizer Gericht beeindrucken? Sie koennen auch einfach ihr Abkommen kuendigen und als lockerste Konsequenz jegliche Finanztransaktionen von Schweizer Banken in den USA und anderen in den USA taetigen (auch auslaendischen) untersagen. Dann waere der Bankenplatz Schweiz ruiniert. Oder die zerren Schweizer Banken vor US Gerichte, denen keine Geldstrafe zu hoch ist. Die Schweizer fangen an international aehnlich zu agieren wie die Kim Dynastie, vollkommen die Realitaet negierend. Die werden jedenfalls nicht wie Herr Schaeuble Verstaendnis fuer die Schweizer Rechtslage aufbringen, wobei ich bei Herrn Schaeuble ganz persoenliche Motive unterstelle. Wer weiss wieviel unserer Politiker und Parteien betroffen waeren?
    Ich denke bei über 50 000 Angestellten in den USA, kennen die Ami- Banker bei einer CS oder UBS die US Behörden sehr gut.

    Wenn sie die Verhandlungspunkte anschauen geht es noch um einiges mehr. Um einige Vorteile gegnüber der EU Konkurrenz, so um das angleichen der Spiese in Delaware oder der erleichterte Marktzugang in der Schweiz als Einfallstor zu Europa.

    Ja freuen sie sich die Schweiz ohne ausländisches Vermögen verliert 7% des BIP, die 50 000 Ami-Banker werden von US Banken gekauft und auf die Strasse gestellt, alle Deutschen-Banker aus Zürich/Genf gehen nach Hause zur Deutschen Bank...... bleibt nur noch das Gotthardgold, die eigene Geldpresse und die eigene Währung.

    Hoffentlich reicht das um das Niveau von Griechenland und anderen EU Staaten zu erreichen........ ja dann könnten wir beitreten und profitieren........ lach
  8. #8

    .........

    Zitat von ralf_gabriel Beitrag anzeigen
    ....... aber welcher Manager oder Angestellter will dann noch zu einer Schweizer Bank, wenn ihm allein durch die Tätigkeit da eine Anklage in den USA und eventuell Reisebeschränkungen drohen....
    Haben sie gewusst, das die schweizer Bank UBS
    zu den grössten ausländischen Playern in Asien
    gehört? Die Welt ist nunmal heute viel grösser
    als die USA.
    Man darf dann in den USA entweder nur noch
    US-Bürger in Tochtergesellschaften arbeiten lassen,
    oder man schliesst dort sämtliche Filialen.
    Die Präsenz dort am Markt hat bisher eh mehr gekostet,
    als eingebracht, die Zukunftsmärkte liegen woanders.

    Übrigens trennen sich so gut wie alle schweizer
    Banken mittlerweile von allen Kunden mit
    US-amerikanischem Pass. Auch bekommen diese
    gar kein Konto mehr, nicht nur in der Schweiz,
    sondern in vielen EU-Ländern nicht mehr, weil keine Bank
    mehr dieses Risoko mit US-Kunden tragen möchte.
    US-Botschaftspersonal beschwerte sich kürzlich,
    das sie in der EU kaum noch Konten eröffnen
    könnten.








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