Streit im Auto: Mann und Frau - ein Verkehrsdrama

CorbisMit Vollgas in den Beziehungsstress: Gemeinsame Autofahrten sind Belastungsproben für die Partnerschaft. Doch wie lässt sich Zoff im Auto vermeiden? Ein Experte sagt, wie man typische Konfliktsituationen bewältigt.

http://www.spiegel.de/auto/fahrkultu...829539,00.html
  1. #60

    Es geht auch komplett anders

    Ich hatte drei längere Partnerschaften und habe es mit jeder der drei Frauen komplett anders erlebt als es hier geschildert wird. Wir haben uns immer abgewechselt auf Langstrecken, ich bin mit jeder der drei Damen sehr gerne gefahren und alle haben das im Gegenzug auch zu den Momenten gesagt in denen ich am Steuer war. In meinem Bekanntenkreis ist es ähnlich. Die beschriebenen Szenen kenne ich tatsächlich nur von Berichten wie diesem, kann mir das ehrlich gesagt in dem Ausmaß auch nur schwer vorstellen. Manches davon hat auch mit grundlegendem Respekt voreinander zu tun und ich würde mir manches, was hier kolportiert wurde schlicht und ergreifend nicht bieten lassen. Wahrscheinlich habe ich einfach Glück gehabt, dass meine Beziehungen immer respektvoll und auf Augenhöhe waren - in jeder Hinsicht und damit auch beim Autofahren. Also wenn manches Klischee auch einen wahren Kern hat, kann ich zumindest aus meiner Erfahrung hinzufügen, dass es auch echt anders geht.
  2. #61

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Wenn "Psychologe Beer" oder seine Frau in seinem oder ihrem Twingo mit 150 Sachen "Vollgas" fährt, ist das seine oder ihre Sache. Solange das Rechtsfahrgebot befolgt wird.
  3. #62

    Spritsparen...

    Die modernen Automatikgetriebe sorgen für weniger Verbrauch, als ein "Rührer" jemals hinbekommt, allein schon weil er weniger Gänge hat. Ihre Aussage stimmte mal, vor der Einführung von
    7/8 Gang-Automatiken, ist aber schon ein Paar Jahre überholt.
    Schneller beschleunigen tun diese Getriebe im übrigen auch, als
    "Rührer".
    Sie sind nur leider teurer, so um die 2.000 Aufpreis +/- 500 je nach Marke für ein wenig Spritsparen, 1 bis 2 zehntel Sekunden bessere Beschleunigung und dem Komfort halt.....
    kann ich leider so nicht bestätigen. Aktuelles Modell Passat:

    TDI BlueMotion Technology 6-Gang 5,6 Liter und Energieeffiziensklasse A

    TDI BlueMotion Technology 6-Gang DSG 6,3 (!) Liter und Energieeffiziensklasse B

    Kommt halt wie immer darauf an, was für eine Technologie zum Einsatz kommt. Mit dem DSG vom VW wirds mit Automatik nicht billiger.
  4. #63

    den Nachweis

    Zitat von paix Beitrag anzeigen
    Und nicht umsonst ist es zum Beispiel Fahrzeugen die bauartbedingt nicht mindestens 80 km/h schaffen verboten die Autobahn zu benutzen.
    dass ein langsam fahrendes Fahrzeug auch gleichzeitig ein hohes Gefährdungspotential besaß werden Sie so gut wie nie erbringen können.
    Gleiches gilt für die Mißachtung des Rechtsfahrgebots.

    Auf dt. AB dürfen Fahzeuge ab 60/61 km/h fahren.
  5. #64

    sinnlos

    Zitat von paix Beitrag anzeigen
    Doch, geht, anhand des allgemeinen Verkehrsflusses an dem man sich laut StVO auch zu orientieren hat mit seiner eigenen Geschwindigkeit.

    Eigene Überforderung stellt keinen Grund dar, andere zu behindern, sondern einen, sich noch mal schulen zu lassen oder den Führerschein wegen Fahruntauglichkeit abzugeben.

    Im Zweifel sind Polizisten im übrigen immer objektiv und geben Fahrern die subjektiv grundlos 30 in der Stadt fahren, wo 50 erlaubt ist, durchaus ganz objektiv ein Ticket.
    ich sehe es als sinnlos an, hier noch weiter zu diskutieren.
    Sie wollen offensichtlicht nicht verstehen, dass die Einschätzung einer Situation im Verkehr dem Fahrer zusteht.
    Wer nicht akzeptieren kann, dass jemand 80 statt 100 fährt, hat m.E. auch selbst ein charakterliches Problem beim Autofahren.
    Gegenseitige Rücksicht besteht auch darin, dem anderen Fahrer seine Meinung zuzugestehen.
    Niemand ist perfekt, aber jeder hat ein Recht darauf, ernst genommen zu werden.

    Ihre Beispiele (60 auf der BAB Überholspur, ...) sind vollkommen unangebrachte Extrema, die vom eigentlichen Thema ablenken.
    Im Übrigen akzeptieren Sie ja auch, dass LKWs auf der Landstraße mit 60 vor Ihnen herfahren (nur mal so zum Nachdenken).

    Der "immer objektive" Polizist (ha ha) mag Tickets vergeben, die aber beim Einspruch vermutlich ganz schnell wieder kassiert werden.
  6. #65

    soll!=muss

    Zitat von paix Beitrag anzeigen
    Das ist so nicht ganz richtig. Es ist schon eine Sollgeschwindigkeit, zum Beispiel die 50 in der Stadt.
    mumpitz.
    Ein Tempolimit ist das Maximum, das bei optimalen Verkehrsverhältnissen erlaubt ist.

    Schauen wir mal bei juris.de in die StVO, da findet sich die definitive Antwort.

    "§ 3 Geschwindigkeit
    (1) Der Fahrzeugführer darf nur so schnell fahren, daß er sein Fahrzeug ständig beherrscht. Er hat seine Geschwindigkeit insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie seinen persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. (...)"

    Sie maßen sich also an, zu entscheiden, wie der vor Ihnen Fahrende die Gesamtsituation einschätzt und Sie wissen über sein Fz. und seine Ladung Bescheid?
    Respekt!
  7. #66

    Weitere "interessante" Situationen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mit Vollgas in den Beziehungsstress: Gemeinsame Autofahrten sind Belastungsproben für die Partnerschaft. Doch wie lässt sich Zoff im Auto vermeiden? Ein Experte sagt, wie man typische Konfliktsituationen bewältigt.

    Streit zwischen Paaren im Auto - Tipps vom Paartherapeuten - SPIEGEL ONLINE
    Hier wurden mal wieder alle Klischeekonflikte durchgeleiert. Die wirklich schwierigen kamen aber nicht zur Sprache:
    Wie verhalte ich mich z. B. als Fahrer, wenn der Beifahrer einen kritisiert in der Art "pass doch besser auf", wenn man gerade durch ein Notbremsmanöver das schlimmste verhindert hat, nachdem ein anderer Verkehrsteilnehmer gepennt und einem die Vorfahrt genommen oder beim Überholen auf der Schnellstraße der überhohlte LKW einfach ausschert, ohne sich darum zu kümmern, ob er gerade überholt wird?
    Solche Situationen löse ich als Fahrer gewöhnlich damit, dass ich mich ziemlich aufrege und das dem zusätzlich stressenden Beifahrer auch klar mache. Gibt es dazu eine Alternative vom Psychologen-Experten?
  8. #67

    Zitat von nebenjobber Beitrag anzeigen
    dass ein langsam fahrendes Fahrzeug auch gleichzeitig ein hohes Gefährdungspotential besaß werden Sie so gut wie nie erbringen können.
    Gleiches gilt für die Mißachtung des Rechtsfahrgebots.
    Ähm doch, das lernt man bereits in der Fahrschule ("proviziert gefährliche Überholmanöver").

    Unfall- und Staugefahr steigt: Mittelspurschleicher sind ein Sicherheitsrisiko

    Zitat aus dem Artikel:
    "Für Millionen Autofahrer sind notorische Mittelspurfahrer das größte Ärgernis auf der Autobahn. Selbst auf dreispurigen Autobahnen verursachen sie schnell Behinderungen. Nach Ansicht von Experten tut die Polizei zu wenig, um den Schleichern Einhalt zu gebieten. Denn Verkehrspsychologen warnen: Mittelspurfahrer gefährden die Sicherheit auf der Straße."

    Zum Glück sieht das auch die Polizei meist so, und hat auf ähnliche Art und Weise Stellung bezogen!
  9. #68

    ??

    Zitat von paix Beitrag anzeigen
    Das ist so nicht ganz richtig. Es ist schon eine Sollgeschwindigkeit, zum Beispiel die 50 in der Stadt. Auch zu langsames fahren kann, wie zu schnelles, von der Polizei geahndet werden.
    Dafür hätte ich gerne eine Quellenangabe. 50 in der Stadt ist ein Tempolimit und bestimmt keine Sollgeschwindigkeit.
  10. #69

    Ihr Einwand hat

    Zitat von homeuser Beitrag anzeigen
    Ähm doch, das lernt man bereits in der Fahrschule ("proviziert gefährliche Überholmanöver").
    doch nichts mit meinem Kommentar zu tun. Mir gings um die schwierige bis unmögliche Beweisführung wenn es zum Unfall kam. Es ist zwar schön zu hören, dass sich selbst die Polizei des Risikos durch Mittelspurfahrer bewußt ist, allein die Ahndung derer ist so gut wie unmöglich, wenn nicht per Zufall durch eine Zivilstreife der Fahrstil aufgenommen wurde.

    Ich wage allerdings zu bezweifeln, dass in der Fahrschultheorie von provozierten Überholmanövern gesprochen wird. Eher wird man von defensiver Fahrweise sprechen, gegenseitiger Rücksichtnahme sowie von Überholmanovern, die auschließlich nach genauer Prüfung der Verkehrslage durchzuführen sind. Außerdem sollen diese zügig von statten gehen, was viele, gerade auf AB, komplett vergessen.