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Streit der EU-Finanzminister: Briten wollen schärfere Bankenregulierung
AFPAuf den ersten Blick scheint alles normal - Europa streitet wieder um eine strengere Bankenregulierung. Doch dieses Mal ist vieles anders: Ausgerechnet Großbritannien, das seinen Finanzsektor sonst vor jedem Staatseingriff schützen will, pocht nun auf schärfere Regeln. Und Deutschland bremst.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...831017,00.html
- #20 02.05.2012 23:47 von
In der Finanzkrise wurde vermutlich durch von Lobbyisten motivierte Rettungsaktionen das Wirtschaftssystem auf den Kopf gestellt.
Das unternehmerische Risiko wurde für den Bankensektor auf Null reduziert, gleichzeitig durften sie die höheren Gewinne der Vergangenheit behalten.
Es wurden milliardenschwere (bald billionenschwere) Rettungsschirme aufgespannt, die EZB verleiht Kapital zu Niedrigstzinsen und hat die kritischen Wertpapiere aufgekauft.
Der Zusammenhang zwischen Rendite und Risiko muss wiederhergestellt werden. Daher muss man sich auf jeden Fall fragen, ob Banken mit hochspekulativem Investmentgeschäft überhaupt würdig sind
gerettet zu werden. Auch Staaten sollten pleite gehen dürfen, allein Deutschland war im 20. Jahrhundert 2mal bankrott.
Eine höhere Eigenkapitalquote verlagert das Problem nur etwas in die Zukunft. Bis zur nächsten Finanzkrise! - #21 03.05.2012 08:06 von
- #22 03.05.2012 15:00 von
Ihr Steuergeld steht dem Staat zur Verfügung. Und ihr Privatvermögen auf der Bank ihnen selbst: Wenn die Banken pleite sind, ist ihr Geld weg, wenn der Staat Steuergeld ausgibt, um die Banken zu retten. Das Steuergeld sieht man aber wahrscheinlich wieder. Und der Staat verwendet da sein Geld und nicht ihres. Sie verwechseln das was.
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