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Streit in der CDU: Merkel-Kritiker drängen auf Kursdebatte

DPAUnglücksminister Röttgen ist ausgetauscht, ein Koalitionsgipfel soll Schwarz-Gelb harmonisieren: Das Wahldebakel von Nordrhein-Westfalen hat Angela Merkels CDU nachhaltig verunsichert. Kritiker der Kanzlerin gehen in Angriffshaltung - mehrere Unionspolitiker drängen auf eine Kursdebatte.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...833842,00.html
  1. #1

    Ich verbitte es mir, von einem Politiker als überfordert

    bezeichnet zu werden. Was ich tatsächlich vermisse ist, dass diese Kanzlerin denkt bevor sie handelt. Was ich vermisse ist Glaubwürdigkeit, die nicht bei erstbester Gelegenheit der Machterhaltung geopfert wird. Schaut man sich die wirtschaftlichen Probleme unseres Landes einmal an, stellt man schnell fest, dass die Kanzlerin offenbar keinen intelektuellen Zugang zu diesen Themen hat. Anders ist das ohne jede Vorbereitung erfolgte,hektische Umschwenken in der Energiepolitik einerseits und das unkontrollierte Verschleudern deutscher Steuergelder in der europaweiten Schuldenkrise andererseits nicht zu erklären. Grundkenntnisse in Mathematik, die sich Frau Merkel einmal selbst zugestanden hat, reichen eben nicht aus, um komplexe wirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und dann auch danach zu handeln. Das einzige, was bei mir überfordert ist, ist meine Geduld mit diesem Panoptikum.
  2. #2

    Komplette Enteignung!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Unglücksminister Röttgen ist ausgetauscht, ein Koalitionsgipfel soll Schwarz-Gelb harmonisieren: Das Wahldebakel von Nordrhein-Westfalen hat Angela Merkels CDU nachhaltig verunsichert. Kritiker der Kanzlerin gehen in Angriffshaltung - mehrere Unionspolitiker drängen auf eine Kursdebatte.

    Merkels Kritiker fordern nach Röttgen-Rauswurf Kursdebatte in der CDU - SPIEGEL ONLINE
    Es zeigt eine leichte Trübung des Realitätssins der Union an, wenn sie glaubt mit der kompletten Entwertung der Ersparnisse der Deutschen könne sie noch fulminante Wahlsiege einfahren. Selbst ein paar CDU-Wählern bleibt eine solche Entwicklung nicht ganz verborgen. Sie bleiben schmollend zu hause. Denn von der CDU haben sie ein politisches Handeln, dass eher der DKP als einer bürgerlichen Partei ähnelt, nicht erwartet.
  3. #3

    Krisengipfel der Regierungskoalition!

    Ich denke Seehofer redet nicht mehr mit Merkel bevor nicht das Betreuungsgeld durchgewinkt wird? Vielleicht redet er aber nach dem Rauswurf von Röttgen wieder mit der Kanzlerin. Der blau-weiße Schwanz kann eben doch manchmal mit dem schwarzen Hund wakeln.
    Merkel hätte es lieber gehabt, wenn Röttgen selbst zurückgetreten wäre. Diesen Gefallen hat er ihr nicht getan. Nun steht sie als herzlose Mutti da, um die es langsam aber sicher einsam wird. Was macht sie dann, wenn nur noch profillose Jasager um sie herum sind?
    So langsam ist Merkeldämmerung!
  4. #4

    Intrigen & Taktik

    Merkel ist gescheitert. In Wirklichkeit ist sie es, deren Politik eine "schreiendes Nichts" ist. Seit ihrer Amtsübernahme ist sie - statt konstruktiver Politik für Deutschland zu machen nur mit Intrigen für ihren Machterhalt beschäftigt (ihre Opfer: Koch, Oettinger, Rüttgers, Merz, Wulff, Röttgen). Mit 13,7% Stimmenanteil für ihre Partei im Wahlbezirk Köln (NRW-Wahl 2012) ist sie dabei, die CDU zur Splitterpartei zu machen. CDU befrei' Dich von Merkel, sonst zieht Angela Merkel die große CDU an den Strudel des Abgrunds - an den sie Europa bereits gebracht hat. Sie wird maßlos überschätzt. Vom ersten Tage an.
  5. #5

    Na ja, wenn man sich solche Fragen

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Unglücksminister Röttgen ist ausgetauscht, ein Koalitionsgipfel soll Schwarz-Gelb harmonisieren: Das Wahldebakel von Nordrhein-Westfalen hat Angela Merkels CDU nachhaltig verunsichert. Kritiker der Kanzlerin gehen in Angriffshaltung - mehrere Unionspolitiker drängen auf eine Kursdebatte.

    Merkels Kritiker fordern nach Röttgen-Rauswurf Kursdebatte in der CDU - SPIEGEL ONLINE
    stellt wie: "Die Union müsse sich als Volkspartei fragen, warum viele Menschen die stabile Wirtschaftslage und die niedrige Arbeitslosenquote "offensichtlich nicht mit uns in Verbindung bringen".

    Dann zeigt die Partei eigentlich nur, dass sie die wirklichen Herausforderungen nicht verstanden hat. Wirtschaft wird in Unternehmen mit fleissigen Mitarbeitern gemacht und dann in Maerkten umgesetzt. Hiermit hat die Politik nichts zu tun, egal welche Regierung gerade am Ruder ist. Die Menschen bringen Politiker nun wirklich nicht mit ihrer eigenen harten Arbeit und Erfolgen in Verbindung, wo kaemen wir denn da hin. Unternehmen kuemmern sich um ihre Kunden und neue Produkte und Maerkte, von Poilitikern wollen die eher nicht belaestigt werden.

    Die Fragen beziehen sich eher auf die Zukunft der Menschen und den Einfluss den sie auf selbe haben. Hierzu gehoert sicher auch die Waehrung, zu welcher der Buerger nicht gefragt wurde, ebenso wie zur Bankenrettung und den Rettungschirmen, die Buerger machen sich Sorgen um die Zukunft ihrer Kinder, ueber Schulen in die es reinregnet, ueber die Energiewende - und Versorgung, die chaotisch in 3 Ministerien mi staendigem Kompetenzgerangel betrieben wird, sprich sie machen sich Sorgen um die Dinge die zur Aufgabe eines Staates gehoeren, wie Gerechtigkeit, Sichertheit, Ausbildung, Energie, Gesundheit und Altersversorgung, da passiert aber eher wenig.

    Eine Volkspartei die sich nicht um die Anliegen der Bevoelkerung kuemmert, ist keine mehr und sollte sich lieber ganz schnell und ernsthaft um eine Re-Demokratisierung kuemmern, denn die erwartet der Buerger in erster Linie, Entscheidungen ueber seinen Kopf hinweg laufen bald nicht mehr.
  6. #6

    Dank an Röttgen...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Unglücksminister Röttgen ist ausgetauscht, ein Koalitionsgipfel soll Schwarz-Gelb harmonisieren: Das Wahldebakel von Nordrhein-Westfalen hat Angela Merkels CDU nachhaltig verunsichert. Kritiker der Kanzlerin gehen in Angriffshaltung - mehrere Unionspolitiker drängen auf eine Kursdebatte.

    Merkels Kritiker fordern nach Röttgen-Rauswurf Kursdebatte in der CDU - SPIEGEL ONLINE
    ... nachdem was man jetzt erfahren hat, muss man Röttgen ja noch im Nachhein dankbar sein, einfach noch unfassbar und das auch noch gegenüber einem Politiker, dessen Rücktritt man noch vor Monaten bereits gefordert hatte.

    Jedoch wird doch hoffentlich wohl durch diesen Rauswurf von Röttgen auch dem aller-letzten CDU-Anhänger und dem deutschen Wahlvolk bewusst, um welche Person sich bei Merkel tatsächlich handelt, die absolut ALLES unter ihrem Machterhalt, der ausschießlich nur dazu dient Deutschland in allen Bereich, sowohl innenpolititisch, was den Zusammenhalt der Bevölkerung betrifft, außenpolitisch, was die jahrzentelang erworbene internationale Anerkennung betrifft, also auch finanzpolitisch, was das absurde Festhalten an einem Euro betifft, in einer zig-Milliarden-Transferunion ausschließlich zum Bewahren eines abstrusen Finanz- und Banken-System auf Kosten des deutschen Steuerzahlers.

    Eine Kursdebatte mit Merkel, der Wendehalspolitikern, noch lächerlicher oder absurder gehts jedoch einfach nicht mehr. Merkel hätte zusammen mit Röttgen, wenn sie dessen Rücktritt ernst gemeint hätte, zusammen mit diesem gehen müssen, denn dass sämtliches Vorgehen des Merkel-Intimus Röttgen mit Merkel abgesprochen war und das Wahl-Debakel letztlich ausschließlich Merkel zuzuschreiben ist, muss doch wirklich jedem eigentlich klar sein. Zumindest Neuwahlen hätte es als Konsequenz geben müssen.

    So ist die Merkel-Dämmerung endgültig und unausweichlich eingeleitet. Es kann jedoch, wie man aus der Geschichte Deutschlands bereits kennt, noch sehr sehr teuer und leidvoll werden, bis man diese Person endgültig losgeworden ist, denn die Machtfülle die ihr u.a. von den gleichgeschalteten Parteien ohne jeglichste Opposition oder einer in weiten bereichen ebenfalls gleichgeschalteten Medien-Landschaft, in der jeglichste Merkel-Kritik offensichtlich strikt verboten und untersagt ist, bereits eingeräumt wurde, ist NUR äußerst schwer wieder zu brechen.
  7. #7

    Merkel

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Unglücksminister Röttgen ist ausgetauscht, ein Koalitionsgipfel soll Schwarz-Gelb harmonisieren: Das Wahldebakel von Nordrhein-Westfalen hat Angela Merkels CDU nachhaltig verunsichert. Kritiker der Kanzlerin gehen in Angriffshaltung - mehrere Unionspolitiker drängen auf eine Kursdebatte.

    Merkels Kritiker fordern nach Röttgen-Rauswurf Kursdebatte in der CDU - SPIEGEL ONLINE
    Da muß sich Lady Macbeth ein paar Taktiken einfallen lassen
    um ihren Beliebtheitswert von 74 % zu bestätigen.
  8. #8

    Intrigen

    Zitat von scharnhorst24 Beitrag anzeigen
    Merkel ist gescheitert. In Wirklichkeit ist sie es, deren Politik eine "schreiendes Nichts" ist. Seit ihrer Amtsübernahme ist sie - statt konstruktiver Politik für Deutschland zu machen nur mit Intrigen für ihren Machterhalt beschäftigt (ihre Opfer: Koch, Oettinger, Rüttgers, Merz, Wulff, Röttgen). Mit 13,7% Stimmenanteil für ihre Partei im Wahlbezirk Köln (NRW-Wahl 2012) ist sie dabei, die CDU zur Splitterpartei zu machen. CDU befrei' Dich von Merkel, sonst zieht Angela Merkel die große CDU an den Strudel des Abgrunds - an den sie Europa bereits gebracht hat. Sie wird maßlos überschätzt. Vom ersten Tage an.
    Politik und Intrigen gehören doch zusammen, wieso muss man das jetzt kritisieren.
    Zu allen Zeiten war es so und alle Regierungen bedienten sich ihr, also dieses ist keine Ausnahmen.
    Auch alle die in der Politik groß werden wollen betreiben das gleich Spiel, jeder auf seiner Art.
    Nur sollten wir uns hier viel mehr mit der schlechten Politk auseinandersetzen, denn wie wir es gerade erfahren so führen unsere Politiker und das weltweit alles wieder gegen die Wand.
    HR
  9. #9

    Nein Herr Fuchs

    "Die Union hat mit einer Reihe von Kehrtwenden die Menschen überfordert", sagte Fuchs SPIEGEL ONLINE. "Das chronische Ringen um einen Kurs kratzt an unserer Glaubwürdigkeit und macht mit Sicherheit keinen guten Eindruck", fügte er hinzu.
    Das ist ganz sicher NICHT der Grund weswegen

    Die Union müsse sich als Volkspartei fragen, warum viele Menschen die stabile Wirtschaftslage und die niedrige Arbeitslosenquote "offensichtlich nicht mit uns in Verbindung bringen", so Fuchs weiter. Glaubwürdigkeit und Bürgernähe seien "nicht allein mit schicken Online-Wahlkämpfen zu erreichen".








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