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Streit in der CDU: Merkel-Kritiker drängen auf Kursdebatte

DPAUnglücksminister Röttgen ist ausgetauscht, ein Koalitionsgipfel soll Schwarz-Gelb harmonisieren: Das Wahldebakel von Nordrhein-Westfalen hat Angela Merkels CDU nachhaltig verunsichert. Kritiker der Kanzlerin gehen in Angriffshaltung - mehrere Unionspolitiker drängen auf eine Kursdebatte.

http://www.spiegel.de/politik/deutsc...833842,00.html
  1. #20

    Volkspartei?

    Das ist doch lächerlich, Herr Fuchs!
    Ihre Partei vertritt nicht breite Wählerschichten.
    Und ein Interessenausgleich findet schon lange nicht mehr statt.
    Damit hat Ihre Partei längst das Recht verloren, sich Volkspartei zu nennen.

    Und dass die Bürger die stabile Wirtschaftslage und die niedrige Arbeitslosenquote nicht mit der CDU in Verbindung bringen, hat mehrere Gründe.
    Ein Großteil des "Erfolgs" ist der SPD geschuldet mit den
    Hartz IV-Reformen und dem Kurzarbeitergeld.
    Aber die Bürger wissen auch, dass die Statistiken ohnehin geschönt sind.
    Sie wissen auch, dass die meisten von ihnen den Erfolg der Wirtschaftsunternehmen mit sozialem Abstieg und ständigem Lohndumping sowie drohender Verarmung zahlen müssen.

    Dazu kommt, dass die Bürger hilflos zuschauen müssen, dass der Staat die Steuergelder für alles und jeden ausgibt, nur nicht für das eigene Volk (Inrastruktur und Bildung).
    Seit Jahren wird an dem erklärten Mehrheitswillen der Bürger vorbeiregiert: Euro-Einführung, EU-Erweiterung, Rettungsschirme EFSF, ESM, Afghanistan-Krieg.

    Die Bürger sind nicht überfordert. Viele haben schlicht die Schnauze voll.
    Während Schulen, Straßen und Städte verfallen, die Preissteigerung das Maß von 2% schon längst überschritten hat, wird Wirtschaftsunternehmen und Banken auf Steuerzahlerkosten jedwedes Risiko abgenommen.
    Wirtschaftsunternehmen und Banken, die ihren Managern horrende Gehälter auszahlen.

    Taten- und hilflos müssen die Bürger zusehen, wie die Demokratie ausgehöhlt wird. Nicht die Bürger bestimmen die Politik, sondern Lobbyisten und ein undurchschaubarer Apparat in Brüssel.

    Volkspartei? Schöner Witz!
  2. #21

    bitte mal langsam

    jetzt hauen alle auf Mutti ein, sind wir doch mal ehrlich:
    wer in politischer Verantwortung ist muss auch mal durchgreifen.
    Uns geht es doch viel besser, als es oft hingestellt wird, Die böse FDP ist doch die Kraft, die mit Brüderle ein wirtschaftlich ausgewogenes Programm hat und das bisher auch funktioniert hat : weniger Arbeitslose gute Wirtschaftslage, steigende Gehälter und alles bei wirklich sozialen Leistungen.
    Leider konnte nicht das ganze FDP Programm verwirklicht werden, Aber Mutti weiß genau was sie will und sie soll einfach mal mehr mit Brüderle einen trinken gehen. Dann hätten wir sogar etwas geringere Steuern. - Aber viele wollen ja hohe Steuern , um Griechenland die Pensionen ab 58 Jahren zahlen zu können.
  3. #22

    so ganz verstehe ich das nicht

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    ....... Kritiker der Kanzlerin gehen in Angriffshaltung - mehrere Unionspolitiker drängen auf eine Kursdebatte.

    Merkels Kritiker fordern nach Röttgen-Rauswurf Kursdebatte in der CDU - SPIEGEL ONLINE
    das Problem ist doch, dass Parteiendifferenzen verschwinden, weil nur noch auf den Wähler geschielt wird.

    Punkt 1. der Atomausstieg, war angesichts des Desasters in Fukushima völlig berechtigt. Angesichts der tatsächlichen Ohnmacht einer Industriemacht ist der Schritt eines Ausstiegs nur folgerichtig! Sofort ist aber nicht mögliche!

    Punkt 2. Betreuungsgeld unsinnig oder nicht, ein sowohl als auch spiegelt die Interessen der Bevölkerung wieder! Die einen wollen Karriere machen und bevorzugen staatliche Betreuung der Kinder, andere wollen ein traditionelles Modell leben. Wo ist das Problem? "Das Projekt ist in Sachen Kommunikation voll gegen die Wand gefahren." ist falsch, hier profilieren sich mehr oder weniger Parteien und Gruppen, die die traditionelle Familie an die Wand gefahren haben und jetzt Recht behalten wollen. Es ist aber kein wirkliches Problem, sondern nur hausgemachter Streit um Wählerinnen oder Wähler der erst ein Problem erzeugt hat. Traditionelle Rollenbilder lassen sich nicht in einer Generation auflösen!

    3. und Zusammenfasssung weder bei der Energiewende noch im partnerschaftlichen oder familiären Umgang sind sofort Umschaltungen möglich. Es benötigt Zeit. Diese Stänkerei wird nichts bringen. Auch SPD und Grüne können kurzfristig nicht an den Tatsachen vorbei. Es wäre ganz angenehm, wenn jede Partei ihre ureigenen Thesen vertritt und bei einem nötigen Kurswechsel klar macht, dies geht nicht von heute auf morgen. Weder wird die Reproduktions- und familiäre Rolle der Frau in einer Generation völlig veränderbar sein, noch kann die Energieversorgung von heute auf morgen gewendet werden. Es findet momentan eine kurzfristige Gestaltung zu Lasten Dritter statt. Die Energiewende zu Lasten der Verbraucher und die Befreiung der Frau zu Lasten der Familie und Kinder. Mittelfristig keine besonders guten Aussichten.
  4. #23

    wkko: bitte mal gaaanz langsam!

    Zitat von wkko Beitrag anzeigen
    jetzt hauen alle auf Mutti ein, sind wir doch mal ehrlich:
    wer in politischer Verantwortung ist muss auch mal durchgreifen.
    Uns geht es doch viel besser, als es oft hingestellt wird, Die böse FDP ist doch die Kraft, die mit Brüderle ein wirtschaftlich ausgewogenes Programm hat und das bisher auch funktioniert hat : weniger Arbeitslose gute Wirtschaftslage, steigende Gehälter und alles bei wirklich sozialen Leistungen.
    Leider konnte nicht das ganze FDP Programm verwirklicht werden, Aber Mutti weiß genau was sie will und sie soll einfach mal mehr mit Brüderle einen trinken gehen. Dann hätten wir sogar etwas geringere Steuern. - Aber viele wollen ja hohe Steuern , um Griechenland die Pensionen ab 58 Jahren zahlen zu können.

    Bitte mal den Fuß vom Gas und das Gedächtnis reaktivieren: ALLES, was die GroKo auf den Weg gebracht hat und weshalb es uns heute im Vergleich der ökonomischen Kenndaten besser geht (was längst nicht heißt, daß es dem einzelnen besser geht), hat die FDP bekämpft! Ich sage nur Verlängerung des Kurzarbeitergeldes oder Investitionen

    Merkel ist der größte Wendehals, den die deutsche Politik in den letzten 10 Jahren erlebt hat, die größte Ankündigungs- und Nicht-Liefern-Kanzlerin noch dazu. Die FDP hat programmatisch weder aus der Finanz- noch aus der Eurokrise gelernt, lehnt Marktwirtschaft ab, sobald ihre Apothekerklientel betroffen ist etc. Bevor die sich nicht runderneuern und zur Erinnerung eine Zeitreise in die 70er/80er Jahre machen, bleibt das ein unwählbarer Verein von neoliberalen Karrieristen, kein Deut besser als Röttgen.
  5. #24

    Geht noch

    Zitat von doc 123 Beitrag anzeigen
    Die Schuldentransferunion ist doch längstens etabliert, mit Billionen-Tendern der EZB, Anleihenaufkäufen von Pleiteländern durch die EZB, ELA, Target 2, EFSF, ESM. Wie jetzt zu lesen ist bekommt Spanien vollständig UNGESTRAFT Zeit seine die Neuverschuldungskriterien von 3 % in den Griff zu bekommen.

    Geradezu unfassbar insbesondere von Seiten der SPD jetzt auch noch auf Eurobonds zu bestehen, als ob diese bei der jetzt bereits etablierten Schulden- und Transferunion, die jedoch in aller Regel nicht der normalen Bevölkerung sondern den Spekulanten-Banken zu Gute kommt, noch notwendig wären.

    Es ist doch gerade das Beharren dieses absrusen SPD-Trios sowie des EU-Parlamentspräsidenten auf den Eurobonds, das sich diese Partei damit in Abgrenzung zur CDU, wie man hier zigfach auch im Forum nachlesen kann, ganz offensichtlich noch unwählbarer macht als die CDU.

    Für mich ist dieser Umstand jedoch ausschließlich mittlerweile ein Hinweis darauf, dass in diesem gleichgeschalteten Parteitensystem jeglichste Opposition sich selbst abgeschafft hat. Fragt sich NUR einmal auf wessen Einfluss und Kompetenzen dieser Umstand wohl zurückzuführen ist?
    Noch ist der ESM nicht beschlossen. Es gibt ja, den Gründervätern sei Dank, auch noch das BVG. Wenn man so etwas installieren will, MUSS man sicher sein, das eine Mehrheit der Bevölkerung dafür ist.Aber das scheinen die Damen und Herren völlig auszublenden.
  6. #25

    der vermeintliche Glanz . . .

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Unglücksminister Röttgen ist ausgetauscht, ein Koalitionsgipfel soll Schwarz-Gelb harmonisieren: Das Wahldebakel von Nordrhein-Westfalen hat Angela Merkels CDU nachhaltig verunsichert. Kritiker der Kanzlerin gehen in Angriffshaltung - mehrere Unionspolitiker drängen auf eine Kursdebatte.

    Merkels Kritiker fordern nach Röttgen-Rauswurf Kursdebatte in der CDU - SPIEGEL ONLINE
    der Kanzlerin wird ganz schnell verblassen wennd en Menschen im Land erst mal klar wird was die mit dem ESM anrichtet!

    Die 3 Kasperle von der SPD blicken es auch nciht und wollen die Spargroschen des deutsdhen Mittelstandes für ein Linsengericht verscherbeln.

    Mir nach wie vor unerklärlich warum die Medien hier nicht mal sachlich aufklären. Man bräuchte nur mal die einschlägigein Paragrafen wörtlich oder in den wesentlichen Auszügen zitieren.

    Siehe :
    Stoppt EU-Schuldenunion (ESM-Vertrag)! - YouTube
  7. #26

    Energiepolitische Selbstentleibung

    Macht endlich Schluß mit dieser idiotischen Energiewende, die uns bisher nur überteuerten Strom und verschandelte Landschaften bescherrt hat und kapiert endlich, als Industrieland auf vom Wetter abhängige Stromerzeuger zu setzen ist einfach nur dämlich.
  8. #27

    Kein Titel

    "Die Union müsse sich als Volkspartei fragen, warum viele Menschen die stabile Wirtschaftslage und die niedrige Arbeitslosenquote "offensichtlich nicht mit uns in Verbindung bringen".

    Tja, vielleicht mag es auch daran liegen, dass von dieser stabilen und niedrigen Arbeitlosenzahl eben doch ein erheblicher Teil der Bevölkerung nicht profitiert. Im Prinzip ja auch kaum schwer zu verstehen: Denn wer sich mit Niedrigtslöhnen verdingen und am Monatsende sich noch einen Zuschuß vom Jobcenter holen muss und/oder aus prekären Beschäftigungsverhältnissen nie raus kommt und dadurch von steter Unsicher- und Unzufriedenheit geprägt ist, der hat da eben eine ganz andere Wahrnehmung.

    Und wem sie das vornehmlich zu verdanken haben, dass wissen die Menschen. Und sie wissen, von der CDU/CSU haben sie diesbezüglich keine Verbesserung ihrer Situation zu erwarten.
  9. #28

    Sehr schön.....

    Zitat von DerZitator Beitrag anzeigen
    Mir war bisher gar nicht bewusst, dass es Merkel-Kritiker in der Union gibt und ich kaufe den Wellenreitern, die jetzt die Öffentlichkeit suchen ihre "Kritik" auch nicht als ehrlich gemeint ab.
    Die schwarzen Christusheuchler sind eine Vereinigung von geborenen Untertanen, die ohne eine starke Führungspersönlichkeit, welche ihnen das Denken abnimmt, vor Existenzängsten, nicht schlafen könnten.
    Erbärmlich und bemittleidenswert und leider offenbar für ein Drittel der Bürger zutreffend.
    Meine Hoffnung ist, dass diese Untertanen mit einer der nächsten Generationen aussterben werden und das es hoffentlich aktuell keine 14jährigen gibt, die sich ein Merkel-Poster ins Zimmer hängen, wie die jämmerliche Familienministerlaiendarstellerin, zu ihrer Zeit.
    ...ja diese Hoffnung hege ich auch! Aber da der "kommende schwarz-gelbe Koalitionsgipfel" schon in den ersten Tönen einer neuinszenierten Oper (Neustart die XXV. usw...) mit Harmonie angestimmt wird, brauchen wir auf nicht allzu viel neues hoffen, sondern eher auf eine altbewährte "Kohls-Block-Mädchen-Arie" gespannt sein.....mit ruhiger Hand! Eine Kyrielitanei werden wir von den Christusheuchlern garantiert nicht hören. ;-)

    Auch Fipsi wird weiter brav am Rockzipfel (bzw. Saum des Hosenanzugs) hängen, den Worten der großen Vorsitzenden lauschen....um dann staatsmännisch zu verkünden:
    "Die FDP sehe in der Entscheidung der Bundeskanzlerin" -hier können se eintragen wat se wollen/notfalls auch Werbung- "eine Fortsetzung der stabilen Zusammenarbeit in der Regierungskoalition" ....und gut ist.

    Der Kurs...ist der Kurs, ist der Kurs, der Kurs....Kurs....Kurs....Kurs....
  10. #29

    Sacharbeit ist bei Merkel Fehlanzeige!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Unglücksminister Röttgen ist ausgetauscht, ein Koalitionsgipfel soll Schwarz-Gelb harmonisieren: Das Wahldebakel von Nordrhein-Westfalen hat Angela Merkels CDU nachhaltig verunsichert. Kritiker der Kanzlerin gehen in Angriffshaltung - mehrere Unionspolitiker drängen auf eine Kursdebatte.

    Merkels Kritiker fordern nach Röttgen-Rauswurf Kursdebatte in der CDU - SPIEGEL ONLINE
    Merkel mangelt es an inhaltlicher Orientierung. Merkel hat kritiklos das EEG von Trittin übernommen. Dadurch hat sie mit der Photovoltaik allein einen Schaden von 120 Milliarden € angerichtet.

    Allein deswegen sollte sie gehen!








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