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Streit in Berlin: Berggruen setzt eigene Studenten vor die Tür
DPADie Firma des Investors Nicolas Berggruen ersteigerte ein Grundstück in Berlin und kündigte alle Mietverträge. Deshalb muss die Hochschule für Wirtschaft und Recht jetzt nach einem neuen Standort suchen. Betroffen sind laut Hochschule auch künftige Karstadt-Führungskräfte, die dort studieren.
http://www.spiegel.de/unispiegel/stu...855766,00.html
- #1 14.09.2012 16:14 von
Eine praxisferne Ausbildung an dieser Hochschule !
Also wenn da die Hochschule für Bildende Künste gesessen hätte, mit lauter versponnenen Künstlern, wäre diese Blauäugigkeit ja noch verständlich gewesen. Aber Wirtschaftler und Rechtler... Der Präsident dr Hochschule und die Professoren müßten eigentlich besser wissen, was in der Wirtschaft vor sich geht - das sind ja tatsächlich die schlechtesten Ausbildr, die man sich wünschen kann. Das erklärt natürlich auch die vielen Inkompetenten in unseren Wirtschaftsunternehmen und in der Politik. Wer von dieser Hochschule kommt, kann ja nichts gelernt haben - von wem denn ?
- #2 14.09.2012 17:11 von
- #3 14.09.2012 21:18 von
So ein Schwachsinn
Man darf also davon ausgehen, dass die Professoren der Hochschule sich um rechtliche angelegenheiten der Hochschule kümmern? So ein Schwachsinn! Ich bin selbst Student an dieser Hochschule. Die Dozenten stammen mehrheitlich aus der freien Wirtschaft. Eine praxisferne Ausbildung? Es google mal bitte jeder Leser "Duales Studium". Damit sollten alle Fragen dazu beantwortet sein. Wer mehr Praxis will muss eine berufliche Ausbildung machen.
Dazu kommt, dass das Ostkreuz der kleinste Campus von mehreren der Hochschule ist.
LG - #4 14.09.2012 23:44 von
Wir leben in ...
Wir leben in keinem Rechtsstaat. Wir leben in einem Rechts-anwalts-staat. Und da machen Juritsen Gesetze und bauen Lücken ein. Der nächste Anwalt wird die Lücke dann finden.
Eine Hochschule (oder ein teil davon) kann nicht innerhalb eines halben Jahres einfach mal so problemlos umziehen. Wer übernimmt die Kosten? Der neue Immobilieneigentümer?
Was passiert mit den Studenten. Wird bei der Aktion das Studium unterbrochen? Müssen die jetzt ein halbes Jahr länger studieren? Soweit mir bekannt ist wird denen dann das Bafög gestrichen. Was dann? Wer übernimmt deren Kosten?
Wenn man mal bei Googlemaps das Gebäude betrachtet, sieht m,an auch die AOK (es ist nicht zu erkennen, wie groß deren Bereich dort ist). Muss die auch ausziehen? Steigen dadurch die Krankenversicherungsbeiträge?
Irgendwie eigenartig, dass ein Immobilienbesitzer mehr Rechte als eine Hochschule hat. Aber Berggruen hat an dieser Stelle etwas für die Bildung getan und die Studenten merken sich die Aktion für Ihr zukünftiges Leben, nicht um solche Aktionen selbst zu machen, sondern um sie zu verhindern. - #5 15.09.2012 23:29 von
Was möchte denn der Herr Berggruen mit diesem Grundstück anstellen?
Ich erinnere mich, dass er tolle Ideen hatte, was den Karstadt- Konzern anging. Was hat er umgesetzt?
Mir ist Herr Berggruen als Mensch suspekt- Ich las, dass er nur in Hotels wohnt, hört sich heimatlos an- Vielleicht braucht er einfach eine Wohnung...- Eigenbedarf - #6 16.09.2012 19:02 von
- #7 17.09.2012 14:21 von
- #8 17.09.2012 14:58 von
???
Was ist denn daran bitte eigenartig ? Er ist er Eigentümer, der hat logischerweise die meisten Rechte. Und das ist auch ok so. Eine Hochschule zu sein gibt einem keine Sonderrechte. Wozu sollte man Eigentümer von etwas werden wollen wenn Mieter einem vorschreiben was man zu machen hat ? Es gibt Gesetze, die regeln wer welche Pflichten und Möglichkeiten hat. Dazu gehören auch Kündigungsfristen.
Die Hochschule ist hier der Mieter, hat also einen Vertrag. Und so wie ich das verstanden habe stand da schon lange was von einem Sonderkündigungsrecht drin. Das ist keine Geheimklausel für die man erweitertes juristisches Fachwissen benötigt um sie zu erkennen. Also hätte die Hochschule mal lesen müssen und sich rechtzeitig eindeutig äußern müssen. Das hat nichts mit Anwälten und bösem Gemauschel zu tun, auch in meinem Mietvertrag steht drin wie die Kündigungsfristen für beide Seiten aussehen.
Auch wenn die Professoren hier nicht für diese Themen zuständig sind ist es dennoch ein Armutszeugnis für diese Hochschule, sich nur auf ein Signal zu verlassen. Da hätte ich viel früher Klarheit gefordert, nachdem der Eigentümer gewechselt hat, bevor ich am Ende in Schwierigkeiten komme. Das sagt alleine schon der gesunde Menschenverstand. Aber ich vermute mal, die Schule hat sich drauf verlassen das man einer Hochschule schon nicht kündigt wegen der gesellschaftlichen Bedeutung. Rechtlich gibt ihr das aber keinen Sonderstatus.
Ich mag Herrn Berggruen nicht. Aber wenn die Informationen die ich dazu ermitteln konnte korrekt sind gibt es hier rechtlich nicht viel auszusetzen. Ob das Imagetechnisch klug ist muss er selbst wissen.
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