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Streit*über schwachen Yuan : China warnt USA vor Handelskrieg

Im Währungsstreit verschärft sich der Ton zwischen China und den USA drastisch. US-Politiker arbeiten an einem Gesetz, um den schwachen Yuan mit Ausgleichszöllen zu kontern. Peking sieht dadurch sein Wirtschaftswachstum in Gefahr - und*warnt vor einem Handelskrieg.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...789761,00.html
  1. #1

    ...

    Sollten die USA - wohl unwissentlich - ausnahmsweise mal das Richtige tun und Waren aus China mit Zöllen belegen? Da sollte die EU gleich mitmachen.
    Solange mehrere Parteien an einem und demselben Spielbrett sitzen sollte das Spiel mit gleichen Regeln für alle gelten, Strafzölle könnten so auch den Wohlstandsexport durch die Globalisierung abfedern und es würde sich vllt wieder lohnen, für den heimischen Markt daheim zu produzieren.
  2. #2

    Überfällig

    Es war nur eine Frage der Zeit, bis die Chinablase platzt.
  3. #3

    .

    Ein "Handelskrieg" ist ausgehend von China ist schon lange im Gange: Von Marktabschottung in Form von Strafzöllen in Höhe von 100% und mehr auf Importprodukte (zB japanische Motorräder) und Zwangsbeteiligungen chinesischer Staatskonzerne für Auslandsinvestoren erfährt man eher selten...
  4. #4

    China - BRD

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Währungsstreit verschärft sich der Ton zwischen China und den USA drastisch. US-Politiker arbeiten an einem Gesetz, um den schwachen Yuan mit Ausgleichszöllen zu kontern. Peking sieht dadurch sein Wirtschaftswachstum in Gefahr - und*warnt vor einem Handelskrieg.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soz...789761,00.html
    Na ja wir haben uns durch Billiglöhne, Zeitarbeit, 400.-€ Jobs, Lohn- und Gehaltskürzungen, 1.-€ Jobber ja auch in die Lage versetzt den anderen EU-Staaten und dem Rest der Welt unsere Produkte zu verkaufen. Den Reibach dürfen wir mit Steuergeld jetzt den anderen überweisen. Sind sicher so an die 3,5 bis 4 Billionen Euro. Viel Spass dabei.
  5. #5

    China Vorteile

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Im Währungsstreit verschärft sich der Ton zwischen China und den USA drastisch. US-Politiker arbeiten an einem Gesetz, um den schwachen Yuan mit Ausgleichszöllen zu kontern. Peking sieht dadurch sein Wirtschaftswachstum in Gefahr - und*warnt vor einem Handelskrieg.
    Es wäre sehr zu begrüßen, dass sich China dem System der freien Wechselkurse anschließt. Hier würden nicht nur die USA und Europa durch bessere Exportchancen profitieren, sondern auch die Chinesen selbst, da sie sich von Ihrem erwirtschafteten Geld dann mehr Lebensqualität importieren könnten. Einzig und alleine die Regierung wird das aus verschiedenen Gründen nicht wollen:
    1. Die rieseigen Chinesischen Dollarreserven werden abgewertet
    2. Das Handelsbilanzplus wird gesenkt
    3. Die Verlagerung von Produktion nach China für Exportmärkte würde unattracktivber, weil Lohnkosten steigen.

    Es gäbe anber auch einen Vorteil für die Chinesen, was die gestiegenen Lebensmittelpreise und die drohenden sozialen Unruhen angeht: Mit einer härteren Währung werden Lebensmittelimporte günstiger und die Preise fallen. Durch eine moderateres Wirtschaftswachstum (durch die oben beschriebenen Faktoren) wäre auch die Inflation im Griff.

    Am Ende wird es nur eine Lösung geben: Demokratie für China. Erst dann wird in der Weltwirtscahft mit gleichen Regeln gespielt.
  6. #6

    .

    Solche Dinge sind immer das Kapitel 1 im Auftakt zu einer größeren militärischen Auseinandersetzung.
  7. #7

    Lerne Lachen, ohne zu Weinen.

    Als geübtem Zyniker fällt mir das Lachen
    angesichts der Fehleinschätzungen, Drohgebärden
    humanistischen Kriege und des Gesamtniedergangs
    unserer so lange blühenden Gewinnmaximierungskultur
    allerdings eher leicht.
  8. #8

    Handelskrieg?

    Der wird doch schon seit Jahren von China mit seiner unterbewerteten Währung geführt. Sie "warnen" - weil sie wissen, dass sie einen "offiziellen" Handelskrieg nicht gewinnen können. Sie ziehen den uneinigen Westen gnadenlos seit Jahren über den Tisch. Vergleiche Firmengründungen westlicher Firmen in China und umgekehrt.
    Und jetzt warte ich auf die Kommentare der China- Euphoriker
    und US-Basher.
  9. #9

    Handelskrieg

    seit Jahren subventionieren die Chinesen ihre Staatsbetriebe, verzerren den internationalen Wettbewerb mit illegalen Mitteln, halten ihre Waehrung kuenstlich niedrig, nur damit der westl. Kunde ueberwiegend chinesische Schrott kauft. Gut, dass die Amerikaner diesem Treiben ein Ende setzen. Schade, dass sich die EU jetzt ersteinmal abwartend und feige in ihr Schneckenhaus zurueckzieht. Ohne westliche Produkte und Know how ist China nicht ueberlebensfaehig, wer immer nur kopiert, kann sich nicht weiterentwickeln. Eigene Qualitaet hat China bis jetzt noch nicht entwickelt. Ich glaube kaum, dass die derzeitige chinesische Bevoelkerung sich in einen Steinzeitkommunismus zurueckversetzen laesst!








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