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Streiktag bei der Lufthansa: "Wirklich eine ernste Situation"

DPAErst Berlin-Tegel und Frankfurt, dann München: Auf den Deutschlands großen Flughäfen streiken die Flugbegleiter der Lufthansa. Viele der betroffenen Passagiere reagieren mit Verständnis auf die Forderungen, einige ärgern sich über die späte Flugausfall-Information.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...853894,00.html
  1. #1

    unfähiges Management

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst Berlin-Tegel und Frankfurt, dann München: Auf den Deutschlands großen Flughäfen streiken die Flugbegleiter der Lufthansa. Viele der betroffenen Passagiere reagieren mit Verständnis auf die Forderungen, einige ärgern sich über die späte Flugausfall-Information.

    Streiktag bei der Lufthansa: Stimmung unter den Passagieren - SPIEGEL ONLINE
    Dieser Streik ist ganz klar ein Ausdruck eines unfähigen Managements. Wenn die Personaler es zulassen, dass innerhalb einer Belegschaft - die noch dazu mit Dienst am Kunden Geld einspielen soll- die Stimmung schon über einen langen Zeitraum so in den Keller geht, dass zum Äußersten gegriffen werden kann, dann haben die Chefs versagt - nicht die Mitarbeiter. Im Grunde die Bankrotterklärung des Managements. Wo bleibt da eigentlich die wütende Reaktion der Aktionäre?
  2. #2

    Streik gegen die Kunden der LH

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst Berlin-Tegel und Frankfurt, dann München: Auf den Deutschlands großen Flughäfen streiken die Flugbegleiter der Lufthansa. Viele der betroffenen Passagiere reagieren mit Verständnis auf die Forderungen, einige ärgern sich über die späte Flugausfall-Information.

    Streiktag bei der Lufthansa: Stimmung unter den Passagieren - SPIEGEL ONLINE
    Also, langsam nervt es, wenn jetzt noch für Verständnis für die Flugbegleiter der LH geworben wird. Die sägen gerade an dem Ast auf dem sie sitzen. Ich selbst war am Freitag Betroffener. Mit der Quantas aus Singapur kommend (ich versuche schon seit längerem die LH zu meiden) wollte ich weiter nach Münster mit der LH Cityline, die ja angeblich nicht bestreikt wurde. Beim Check-In sagte ich der Dame, dass ich kein Problem hätte, wenn man mir jetzt mitteilt, dass nicht geflogen wird. Aber nein, es gab eine Bordkarte und ich begab mich in den Sicherheitsbereich. Dort ließ man mich 4 Stunden warten, um 10 min vor dem Boarding den Flug zu anullieren. Ich traf andere Fluggäste, die schon 2x hinters Licht geführt wurden. Mich wollte man dann auch die letzte Maschine packen. Selbstverständlich habe ich abgelehnt und den Zug genommen. Das Gepäck kam immerhin schon einen Tag später.
    Am Freitag war aber sonnenklar, dass die Gewerkschaft daran interessiert war, möglichst viele Fluggäste in den Sicherheitsbereich zu bekommen, damit es schön chaotische Bilder fürs Fernsehen gibt.
    Als Vielflieger stelle ich zunehmend fest, dass die LH im Vergleich zu anderen Fluggesellschaften schlecht, unzuverlässig und teuer ist. In Zukunft werde ich wohl auch die Zubringer-Flüge nach Frankfurt oder München mit der LH meiden und den Zug oder das Auto nehmen müssen. Auf Langstrecken haben wir ja glücklicherweise schon gute Konkurrenten. Und ich kann nur hoffen, dass die Politik von ihrem pro-LH Kurs abweicht und es endlich ausländischen Fluggesellschaften ermöglicht, bessere Slot-Zeiten zu bekommen. Ein Land wie Deutschland kann es sich nicht leisten, von so einer Fluggesellschaft wie der LH abhängig zu sein.
  3. #3

    naja....

    Zitat von muunoy Beitrag anzeigen
    Also, langsam nervt es, wenn jetzt noch für Verständnis für die Flugbegleiter der LH geworben wird. Die sägen gerade an dem Ast auf dem sie sitzen. Ich selbst war am Freitag Betroffener. Mit der Quantas aus Singapur kommend (ich versuche schon seit längerem die LH zu meiden) wollte ich weiter nach Münster mit der LH Cityline, die ja angeblich nicht bestreikt wurde. Beim Check-In sagte ich der Dame, dass ich kein Problem hätte, wenn man mir jetzt mitteilt, dass nicht geflogen wird. Aber nein, es gab eine Bordkarte und ich begab mich in den Sicherheitsbereich. Dort ließ man mich 4 Stunden warten, um 10 min vor dem Boarding den Flug zu anullieren. Ich traf andere Fluggäste, die schon 2x hinters Licht geführt wurden. Mich wollte man dann auch die letzte Maschine packen. Selbstverständlich habe ich abgelehnt und den Zug genommen. Das Gepäck kam immerhin schon einen Tag später.
    Am Freitag war aber sonnenklar, dass die Gewerkschaft daran interessiert war, möglichst viele Fluggäste in den Sicherheitsbereich zu bekommen, damit es schön chaotische Bilder fürs Fernsehen gibt.
    Als Vielflieger stelle ich zunehmend fest, dass die LH im Vergleich zu anderen Fluggesellschaften schlecht, unzuverlässig und teuer ist. In Zukunft werde ich wohl auch die Zubringer-Flüge nach Frankfurt oder München mit der LH meiden und den Zug oder das Auto nehmen müssen. Auf Langstrecken haben wir ja glücklicherweise schon gute Konkurrenten. Und ich kann nur hoffen, dass die Politik von ihrem pro-LH Kurs abweicht und es endlich ausländischen Fluggesellschaften ermöglicht, bessere Slot-Zeiten zu bekommen. Ein Land wie Deutschland kann es sich nicht leisten, von so einer Fluggesellschaft wie der LH abhängig zu sein.
    mich nervt es hingegen, wenn jemand von FRA nach Münster fliegt, absolut unsinnig! Ich wünsche Ihnen, dass Ihr Arbeitsplatz mal "outgesourct" werden soll...dann möchte ich Sie mal sehen...... ich kann die FB`s verstehen, dass das für Fliegende im Moment nicht schön ist, keine Frage. Allerdings leben wir (angeblich) in einer sozialen Marktwirtschaft, und hier kann man eben nicht immer auf das Einzelwehwehchen Rücksicht nehmen. Ich wusste zudem auch nicht, dass die Politik Slots vergibt....interessant....;-)
  4. #4

    UFO jammert auf hohem Niveau

    Diese ganzen Kurzstrecken, pipifax! Das große Problem sind die Langstrecken, denn hier gibt es oftmals kaum Alternativmöglichkeiten. Ganzen Familien wird oftmals der Urlaub versaut, anderer Leute Arbeitsplätze gefährdet. UFO, ihr jammert auf hohem Niveau. Die dauernd angegebenen 1500 Euro brutto ist nur das Grundgehalt zu Beginn. So gut wie ihr verdient kaum ein Flugbegleiter vergleichbarer Airlines. Schämt Euch! Die Ankündigungszeit ist außerdem absolut passagierfeindlich. Ihr vergrätzt eure letzten Kunden damit!
  5. #5

    Glauben Sie selbst, was Sie da schreiben?

    Zitat von muunoy Beitrag anzeigen
    Also, langsam nervt es, wenn jetzt noch für Verständnis für die Flugbegleiter der LH geworben wird. Die sägen gerade an dem Ast auf dem sie sitzen. Ich selbst war am Freitag Betroffener. Mit der Quantas aus Singapur kommend (ich versuche schon seit längerem die LH zu meiden) wollte ich weiter nach Münster mit der LH Cityline, die ja angeblich nicht bestreikt wurde. Beim Check-In sagte ich der Dame, dass ich kein Problem hätte, wenn man mir jetzt mitteilt, dass nicht geflogen wird. Aber nein, es gab eine Bordkarte und ich begab mich in den Sicherheitsbereich. Dort ließ man mich 4 Stunden warten, um 10 min vor dem Boarding den Flug zu anullieren. Ich traf andere Fluggäste, die schon 2x hinters Licht geführt wurden. Mich wollte man dann auch die letzte Maschine packen. Selbstverständlich habe ich abgelehnt und den Zug genommen. Das Gepäck kam immerhin schon einen Tag später.
    Am Freitag war aber sonnenklar, dass die Gewerkschaft daran interessiert war, möglichst viele Fluggäste in den Sicherheitsbereich zu bekommen, damit es schön chaotische Bilder fürs Fernsehen gibt.
    Als Vielflieger stelle ich zunehmend fest, dass die LH im Vergleich zu anderen Fluggesellschaften schlecht, unzuverlässig und teuer ist. In Zukunft werde ich wohl auch die Zubringer-Flüge nach Frankfurt oder München mit der LH meiden und den Zug oder das Auto nehmen müssen. Auf Langstrecken haben wir ja glücklicherweise schon gute Konkurrenten. Und ich kann nur hoffen, dass die Politik von ihrem pro-LH Kurs abweicht und es endlich ausländischen Fluggesellschaften ermöglicht, bessere Slot-Zeiten zu bekommen. Ein Land wie Deutschland kann es sich nicht leisten, von so einer Fluggesellschaft wie der LH abhängig zu sein.
    Wie oft höre ich solche leeren Drohungen? "Was - es gibt keine Garderobe mehr? Jetzt muss ich mein Edel-Sakko von Boss an diesem Sitzhaken aufhängen. Mit Ihnen fliege ich nie wieder!" Und schwupps, am nächsten Freitag sitzt er wieder drin, und danach wieder und wieder. Im Grunde weiß jede Nörgelnase: wir sind gar nicht so schlecht wie er uns immer mach, aber unter deutschen Nörgelnasen muss eben genörgelt werden. Der Inder oder Brite oder wer auch immer, der seinem Kollegen mitteilt, dass er Lufthansa flog, sagt dies ungefähr so: "I flew Lufthansa today. The service was very good." Der Deutsche würde es so formulieren: "Die Scheiß-Lufthansa war mal wieder zu spät heute."

    Wundert es uns, dass in einem Land, in dem Haustiere und Autos mehr Aufmerksamkeit bekommen als Kinder, die Misanthropie jede kleinste Zelle der Gesellschaft vergiftet und der eine dem anderen das Schwarze unter dem Fingernagel nicht gönnt?

    Sie scheinen sich zur Schlechten Laune entschieden zu haben - viel Spaß damit!
  6. #6

    Kein Verständnis!

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Erst Berlin-Tegel und Frankfurt, dann München: Auf den Deutschlands großen Flughäfen streiken die Flugbegleiter der Lufthansa. Viele der betroffenen Passagiere reagieren mit Verständnis auf die Forderungen, einige ärgern sich über die späte Flugausfall-Information.

    Streiktag bei der Lufthansa: Stimmung unter den Passagieren - SPIEGEL ONLINE
    "Viele der betroffenen Passagiere reagieren mit Verständnis auf die Forderungen, ..." - Als Betroffener kann ich ganz klar sagen: Nein!

    Und als Leser möchte ich ebenso klar in Richtung SPON sagen: Bitte Berichterstattung und Kommentar trennen.
  7. #7

    Ja, aber ...

    Zitat von pwiedemann Beitrag anzeigen
    Ich kann die FB`s verstehen, dass das für Fliegende im Moment nicht schön ist, keine Frage. Allerdings leben wir (angeblich) in einer sozialen Marktwirtschaft, und hier kann man eben nicht immer auf das Einzelwehwehchen Rücksicht nehmen.
    So ist es - und genau deswegen ist es eine Dreistigkeit von Ihren FBs die Fluggäste quasi als Geisel für Ihre Besitzansprüche zu nehmen.
  8. #8

    Parallelen Schlecker

    Genau so ein Frauenanteil wie bei Schlecker, eine sogar noch viel stärkere Konkurrenz als bei Schlecker, und wie bei LH eine Gewerkschaft, die es für angebracht hielt, bei einem bereits wirtschaftlich angeschlagenen Unternehmen knallharte Forderungen durchzusetzen.
  9. #9

    Eine Zumutung ist das

    Die Lufthansa hat schon jetzt die höchsten Kosten pro Personenkilometer weltweit - und zwar mit Abstand!
    Wenn jetzt 5-mal und mehr im Jahr gestreikt wird, wegen dieser "Spartengewerkschaften", also mal Flugbegleiter, mal Piloten, mal Vorfeldmitarbeiter und was auch immer, dann wird es diese Fluglinie wohl nicht mehr lange geben.
    Solche Erpressergewerkschaften, wie auch z.B. die Gewerkschaft der Lokführer sollte es nicht mehr geben dürfen. Die verfolgen rücksichtslos nur ihre eigenen Intreressen. Streiks sind das allerletzte Mittel, wenn etwas absolut nicht mehr geht, so schlimm ist es aber nicht bei der Lufthansa. Deshalb sollten diese Erperssungs-Streiks der Spartengewerkschaften vom Arbeitsgericht untersagt bzw. gesetzlich verboten werden!








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