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Streik in Frankfurt und Berlin: Lufthansa streicht rund 200 Flüge

DPADer zweite Streiktag der Lufthansa-Flugbegleiter hat in Frankfurt und Berlin begonnen, am Mittag geht es in München weiter. Die größte deutsche Fluglinie musste vor allem Kurz- und Mittelstreckenflüge streichen. Unternehmen wie Passagiere sind diesmal jedoch besser gewappnet.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...853741,00.html
  1. #1

    Das klingt richtig gut und kämpferisch:

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Der zweite Streiktag der Lufthansa-Flugbegleiter hat in Frankfurt und Berlin begonnen, am Mittag geht es in München weiter. Die größte deutsche Fluglinie musste vor allem Kurz- und Mittelstreckenflüge streichen. Unternehmen wie Passagiere sind diesmal jedoch besser gewappnet.

    Flugbegleiter-Streik: Lufthansa streicht bisher rund 200 Flüge - SPIEGEL ONLINE
    "Das ist alles nicht mehr lustig", sagte Lufthansa-Sprecher Michael Lamberty zu den Streikmaßnahmen der Flugbegleiter. Die Airline werde alles daran setzen, die Passagiere so gut wie möglich zu transportieren, teilte das Unternehmen mit."

    in verständlichem Deutsch heisst das wohl:

    " Es geht uns am A.... vorbei was mit den Paxen ist.
    Wir haben nicht umsonst mehr als ein Jahr bei den Verhandlungen mit UFO auf dem hohen Ross gesessen. Wir geben nicht nach bis die Paxe mit anderen fliegen. Dann heulen wir was von Arbeitsplätzen und Mutti hilft uns schon weiter. "

    Armselig Herr Lamberty und zu durchsichtig.
  2. #2

    Guter Rat

    Anstatt zu streiken, sollten sich die Mitglieder der Gewerkschaft geschlossen verpflichten, bei der nächsten Wahl die FDP zu wählen. Dann bekommen sie auch politische Unterstützung und können auf Verständnis hoffen, wenn sie mindestens 11 % mehr Lohn fordern.

    Ach - die Flugbegleiter wollen gar nicht so viel mehr Geld? Sollten sie etwa bescheidener sein als die Halbgötter in weiss? Und das, obwohl sie viel weniger verdienen? Sollte sich hier etwa zeigen, dass unangemessene und unverschämte Forderungen gibt, die auch noch von der Politik unterstütz werden, und andererseits berechtigte und angenesseme Forderungen, für die allgemeines Unverständnis herrscht?
  3. #3

    ..kunden vergraulen....

    ..Na da hat lamberty wohl vergessen welchen mist der vorstand vor kurzer zeit mit den meilengutschriften bei den gut bezahlenden vielfliegern gemacht hat. Und jetzt sollen mal wieder fehler der führung auf dem rücken des personals ausgetragen werden. Wer kümmert sich den um die bezahlenden gäste in der Luft ?
  4. #4

    Sagen Sie die Wahrheit, Herr Lamberty?

    Zitat von herr_kowalski Beitrag anzeigen
    "Das ist alles nicht mehr lustig", sagte Lufthansa-Sprecher Michael Lamberty ...

    " Es geht uns am A.... vorbei was mit den Paxen ist.
    Wir haben nicht umsonst mehr als ein Jahr bei den Verhandlungen mit UFO auf dem hohen Ross gesessen. Wir geben nicht nach bis die Paxe mit anderen fliegen. Dann heulen wir was von Arbeitsplätzen und Mutti hilft uns schon weiter. "

    Armselig Herr Lamberty und zu durchsichtig.
    Der Fisch stinkt immer vom Kopf an - und der gute Herr Lamberty ist nur der Sprecher der LH - Christoph Franz ist das eigentliche Problem der LH, denn er vertraut auf die absurde Management-Weisheit, dass immer weitere Einsparungen "seiner" Airline (also "ihm") zu besseren Zahlen und damit zu einem noch höheren Bonus verhelfen würden. Das Gejammere über die fiesen Asiaten und vor allem arabischen Fluggesellschaften ist alles nur Show. Es geht darum, wie in vielen anderen Branchen auch, die Löhne zu drücken um die Marge zu erhöhen. Wetten, dass der gute Herr Franz ein Margen-Ziel in seinem Vertrag stehen hat :-) Und nur darum geht es im Kern. Nicht um den Passagier, zu denen ich mich als leidgeprüfter LH-Senator selbst zähle, nicht um die Mitarbeiter, nicht um den Service, nicht ums Ansehen - sondern nur um die Marge. Und die muss jedes Geschhäftsjahr erhöht werden, sonst steigt der Bonus des Top-Managements der LH (gilt so oder ähnlich auch für andere börsennotierte Unternehmen) nicht wunschgemäss.

    In den USA haben es die umtriebigen Vorreiter von Herrn Franz vorgeführt, wie man mit absurden Sparprogrammen die Airlines in den Ruin treibt. Er kopiert das nur - und doch, wie man zugeben muss, sehr erfolgreich.
  5. #5

    Sagen Sie die Wahrheit, Herr Lamberty?

    "Lufthansa bietet 3,5 Prozent mehr Gehalt und den Verzicht auf Leiharbeit und betriebsbedingte Kündigungen."

    Dieser Satz wurde letzte Woche auf allen Medien verbreitet. - also muss er ja von Lufthansa stammen.

    Hätten Sie dieses Angebot wirklich gemacht, gäbe es heute schon keinen Streik mehr!
  6. #6

    Die Zahlen sprechen eine andere Sprache

    Zitat von mdietric Beitrag anzeigen
    Der Fisch stinkt immer vom Kopf an - und der gute Herr Lamberty ist nur der Sprecher der LH - Christoph Franz ist das eigentliche Problem der LH, denn er vertraut auf die absurde Management-Weisheit, dass immer weitere Einsparungen "seiner" Airline (also "ihm") zu besseren Zahlen und damit zu einem noch höheren Bonus verhelfen würden. Das Gejammere über die fiesen Asiaten und vor allem arabischen Fluggesellschaften ist alles nur Show. Es geht darum, wie in vielen anderen Branchen auch, die Löhne zu drücken um die Marge zu erhöhen. ...
    Sie haben keine Ahnung von den Zahlen, die alljährliche Erhöhung der Marge existiert nur in Ihrem Kopf. In Wahrheit kämpft die LH mit sinkenden Margen und muss versuchen den Kopf soweit über Wasser zu halten, dass zumindest keine roten Zahlen geschrieben werden, das ist in den Vergangenen Jahren nicht immer gelungen. Dass das Management bezgl. Einsparungen teilweise Krokodilstränen weint, da gebe ich Ihnen ja Recht, aber die Lage der LH ist bei Weitem nicht so gut wie Sie sie darstellen.
  7. #7

    Arrogantes Volk

    Wenn die LH Kaffee-Schubsen die zahlenden Kunden wenigstens nett bedienen würden könnte man ja noch geneigt sein in der Angelegenheit durch die Finger zu blicken.

    Da sie aber dermassen arrogant auftreten und dem Kunden vermitteln etwas Besseres zu sein, muss sich dieses arrogante Volk nicht wundern, wenn ihnen von den Kunden, die sie bezahlen ein eisiger Wind ins Gesicht bläst.

    Der zahlende Kunde fühlt sich bei anderen Airlines freundlicher aufgehoben.
    Auch diese Airlines haben Kundenbindungsprogramme und streichen dort nicht klamm heimlich Leistungen.

    Auf der Titelseite unserer heimischen Zeitung prangte heute ein Bild der stolzen LH- Damen, darunter stand zu lesen: "WIR sind die Lufthansa".

    Prima Mädels, fliegt mal mit Euch alleine !

    Wir Kunden haben schon genug Schwierigkeiten, wir wollen durch dieses "Personal" nicht noch zusätzliche bekommen !
  8. #8

    Motiviertes Personal...genau

    vor allem in Frankfurt... Ich habe noch nie so unfreundlichen und unprofessionellen Service wie bei der Lufthansa in FRA erlebt. Und jetzt erst 6h vor Streik die Passagier zu informieren ist reiner Terror. Ein Streik lässt sich auch anders gestalten, es soll ja der Arbeitgeber unter Druck gesetzt werden, nicht der Kunde für immer verschreckt=Firma kaputt...
    Dafür fehlt mir jegliches Verständnis.
    Für den Kunden ist das unerträglich, man muss zum Flughafen, weil man sonst seine Erstattungsansprüche verliert, wartet bis es keine alternative gibt und hat dann einen kaputten Urlaub oder geplatzten Termin.
    Spätestens dieses Verhalten bewirkt, dass Lufthansa 3. oder 4. Wahl wird, die Billigflieger wirds freuen. Ich hoffe inständig, dass dies ordentlich Arbeitsplätze kostet. Denn letztendlich zahle ich mit den Flugticket ja auch noch diesen unfreundlichen Haufen.
  9. #9

    Richtig!

    Richtig, Herr Lamberty, das ist nicht lustig. Und das soll es auch gar nicht sein! Lufthansa muss schon mit einem ernsthaften Angebot kommen, um wieder mit den Flugbegleitern an einem Tisch sitzen zu können. Wie schön, dass die Kollegen sich endlich gegen Outsourcing und verlängerte Arbeitszeiten wehren. Weiter so!


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