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Streik in Frankfurt: Flughafen-Personal will Arbeitskampf verschärfen

DPADie Gewerkschaft der Flugsicherung erhöht am zweiten Tag ihres Streiks den Druck auf den Airport-Betreiber Fraport: Für 14 Stunden soll Deutschlands größtes Luftfahrt-Drehkreuz heute blockiert werden, über 280 Flüge wurden bereits gestrichen. Und nächste Woche drohen neue Turbulenzen.

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/...815823,00.html
  1. #1

    Gestern wurde berichetet was diese Vorfeldarbeiter im Jahr verdienen. Im Schnitt 45000 Euro im Jahr. Nicht schlecht für einen Job, für den andere jetzt in ein zwei Tag geschult werden. Den Forderung der Gewerkschaft war eine Lohnerhöhung um 50%. Dann wären wir bei einem Jahresgehalt von ca. 65000 Euro. Ich als Fachhochschulabsolvent verdiene gerade einmal etwas mehr als die Hälfte davon.
  2. #2

    .

    Zitat von GlenRunciter Beitrag anzeigen
    Gestern wurde berichetet was diese Vorfeldarbeiter im Jahr verdienen. Im Schnitt 45000 Euro im Jahr. Nicht schlecht für einen Job, für den andere jetzt in ein zwei Tag geschult werden. Den Forderung der Gewerkschaft war eine Lohnerhöhung um 50%. Dann wären wir bei einem Jahresgehalt von ca. 65000 Euro. Ich als Fachhochschulabsolvent verdiene gerade einmal etwas mehr als die Hälfte davon.
    Viel mehr wird es auch nicht werden wenn dein Leben aus Milchmädchenrechnungen besteht.
  3. #3

    Flughafenpersonal will Arbeitskampf verschärfen.

    Schade das der schon ergangene Schlichterspuch von der Fraportleitung abgelehnt wurde.Schade auch, das darüber nicht ausfürlicher berichtet wird. Objektivität gibt es nur bei Auslandssender die über die Republick Banane berichten. Schade.
  4. #4

    Alle sofort

    entlassen. Ihre Forderungen stehen in keinem Verhältnis zu ihren Leistungen. Das ist ein besserer Hilfsarbeiter-Job. Der Parkplatzwächter kann mehr, er muss noch kassieren.
  5. #5

    Aber bitte weichgespült

    Am Wochenende wird nicht gestreikt.
    Klar - da gibt's ja Zuschläge.

    Gewerkschaften haben schon recht eigene Regeln......
  6. #6

    Ich finde es gut, wenn Arbeitnehmerfraktionen (Ärzte, Lokführer... ) rücksichtslos ihre Interessen erpressen. So machen es die Banken, die Pharma-Konzerne, die Autobauer.. es ist en Vogue so zu tun. Denn gälte, dass dem Jupiter erlaubt wäre, was dem Ochsen verwehrt ist, hätte wir eine Ständegesellschaft.

    Das muss die breite Masse der Verlierer einfach mit Schmerzen lernen, dass sie in einer Ständegesellschaft zu den Verlierern, bevor sie bereit ist, sich dagegen aufzulehnen. Und dann reden wir wieder darüber, wie die Politik und die Rechtsprechung den Rahmen für _alle_ setzt.

    Solange befürworte ich jedwede Erpressung, jede Form von Habgier und moralischen Übertretungen - und je öffentlicher, desto besser. So gesehen bin ich ein wenig traurig, dass es mit Wulff wohl nun auch zu Ende geht.
  7. #7

    Zitat von verstehnix Beitrag anzeigen
    entlassen. Ihre Forderungen stehen in keinem Verhältnis zu ihren Leistungen. Das ist ein besserer Hilfsarbeiter-Job. Der Parkplatzwächter kann mehr, er muss noch kassieren.
    Warum schickt dann die Flughafen-Geschäftsleitung nicht einfach die Parkwächter, oder das Reinigungspersonal in das Vorfeld und lässt die den Job machen?

    Jeder Berufsgruppe, die in den Streik tritt, wird sofort nachgesagt, dass sie sowieso zu viel verdient und eigentlich gar nichts kann. Merkwürdig, nicht wahr?
  8. #8

    nun ........

    Zitat von rainer_daeschler Beitrag anzeigen
    Warum schickt dann die Flughafen-Geschäftsleitung nicht einfach die Parkwächter, oder das Reinigungspersonal in das Vorfeld und lässt die den Job machen?

    Jeder Berufsgruppe, die in den Streik tritt, wird sofort nachgesagt, dass sie sowieso zu viel verdient und eigentlich gar nichts kann. Merkwürdig, nicht wahr?
    das streickrecht ist ein sehr wichtiges recht. genauso wie das recht zum ausschluss. wie auch immer, ein bitterer beigeschmack bleibt immer wenn kleine gut organisierte gruppen die grosse mehrheit, ja, wie soll man das sagen ? hostage halten ....??
  9. #9

    Streik in Deutschland

    ist immer etwas ganz fürchterliches und gemeines - das erlebt man jedes mal wenn es losgeht.
    Dabei ist es ein legitimes Recht und wenn man im Vorfeld eines Streiks nicht miteinander spricht, einen Schlichterspruch einfach abtut, dann muss man halt mit Streik rechnen.
    Klar müssen diese Streiks auch gefühlt werden, und wenn es nun die Passagiere der Flugzeuge trifft - dann haben sie halt das Nachsehen.
    Wenn man aber die Liste der gestrichenen Flüge sieht - also ca. 50 % sind nun wirklich Verbindungen die auch mit der Bahn bewältigt werden können.
    Und hat eigentlich jemals ein "Streikgegner" gefragt, was denn so der Arbeitsdirektor von Fraport oder der Vorstandsvorsitzende verdient? Wenn die beiden streiken - dann läuft der Airport auch ohne sie - also warum dann den Vorfeldlotsen, die ja auf Parkwächterniveau gesetzt werden, das Streikrecht absprechen?








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