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Strategieschwenk: Commerzbank wickelt Schiffsfinanzierung ab

dapdDie Commerzbank stellt überraschend ihr Neugeschäft mit Gewerbeimmobilien und Schiffen ein. Die Bank, die in beiden Bereichen bisher zu den größten Anbietern in Deutschland gehört, vollzieht damit eine Kehrtwende - noch vor wenigen Monaten hatte sie diese Aktivitäten zum Kerngeschäft erklärt.

Strategieschwenk: Commerzbank stoppt Immobilien- und Schiffskredite - SPIEGEL ONLINE
  1. #1

    man hat wohl festgestellt...

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Commerzbank stellt überraschend ihr Neugeschäft mit Gewerbeimmobilien und Schiffe ein. Die Bank, die in beiden Bereichen bisher zu den größten Anbietern in Deutschland gehört, vollzieht damit eine Kehrtwende - noch vor wenigen Monaten hatte sie diese Aktivitäten zum Kerngeschäft erklärt.

    Strategieschwenk: Commerzbank stoppt Immobilien- und Schiffskredite - SPIEGEL ONLINE
    ... dass man mit Zockerei auf dem Aktienmarkt und Leerverkäufen mehr Umsatz und Rendite machen kann. Wilkommen im Kasino.
  2. #2

    Frage

    Kann man mit Schiffe Geschäfte machen?
  3. #3

    Na das wird blutig....

    ....für viele Anleger. Bereits jetzt spielen CoBa, HSH Nordbank und NordLB ein schmutziges Spiel. Auf der einen Seite treiben sie Schiffsfonds in den Ruin, indem sie die Kredite kündigen. Auf der anderen Seite finanzieren sie gerade den Unternehmen, die diese Schiffe aus der Insolvenzmasse kaufen, den Kaufpreis.
    Der Gesetzgeber, der sowohl die Anlage in Schiffsfonds (durch die Tonnagesteuer) wie auch gerade diese banken unterstützt hat, schaut zu.
    Die LEidtragenden sind wie immer die Anleger, die mal wieder abgezockt werden
  4. #4

    Commerzbank verkauft ihre Seele

    Diese Bank wurde einst von Hamburger Reedern gegründet. Und hat über Jahre und Jahrzehnte gutes Geld mit der Schifffahrt verdient, war ihr aber auch ein guter Partner. Nun kommen die McKinseys und tragen diese Bank mit ihrer kurzfristigen Denke zu Grabe. Was will denn die Bank noch machen, wenn langfristige Kredite auf Gewerbeimmobilien und Schiffe nun wegfallen? Gibt es ab nächster Woche auch keine Konten mehr?
  5. #5

    Danke für diesen Beitrag

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Commerzbank stellt überraschend ihr Neugeschäft mit Gewerbeimmobilien und Schiffen ein. Die Bank, die in beiden Bereichen bisher zu den größten Anbietern in Deutschland gehört, vollzieht damit eine Kehrtwende - noch vor wenigen Monaten hatte sie diese Aktivitäten zum Kerngeschäft erklärt.

    Strategieschwenk: Commerzbank stoppt Immobilien- und Schiffskredite - SPIEGEL ONLINE
    Den Zusammenhang zwischen CB und Hamburger Reedern kannte ich nicht. Und die Frage, womit Banken künftig noch Geld verdienen wollen, habe ich mir auch schon gestellt. Ohne Schiffe, Hypotheken und möglichst auch ohne Staatsanleihen bleibt nicht mehr viel. Der unproduktive Derivatehandel, mit dem die CB so "glänzt", ist tatsächlich nur Zockerei, mit dem die eigenen Kunden geschädigt werden.
  6. #6

    Na das wird blutig....

    ....für viele Anleger. Bereits jetzt spielen CoBa, HSH Nordbank und NordLB ein schmutziges Spiel. Auf der einen Seite treiben sie Schiffsfonds in den Ruin, indem sie die Kredite kündigen. Auf der anderen Seite finanzieren sie gerade den Unternehmen, die diese Schiffe aus der Insolvenzmasse kaufen, den Kaufpreis.
    Der Gesetzgeber, der sowohl die Anlage in Schiffsfonds (durch die Tonnagesteuer) wie auch gerade diese banken unterstützt hat, schaut zu.
    Die LEidtragenden sind wie immer die Anleger, die mal wieder abgezockt werden
  7. #7

    Zitat von zoharo Beitrag anzeigen
    Diese Bank wurde einst von Hamburger Reedern gegründet. Und hat über Jahre und Jahrzehnte gutes Geld mit der Schifffahrt verdient, war ihr aber auch ein guter Partner. Nun kommen die McKinseys und tragen diese Bank mit ihrer kurzfristigen Denke zu Grabe. Was will denn die Bank noch machen, wenn langfristige Kredite auf Gewerbeimmobilien und Schiffe nun wegfallen? Gibt es ab nächster Woche auch keine Konten mehr?
    Das ist ja eines der großen Probleme, dass das gehortete Geld nicht mehr im Wirtschaftskreislauf landet, sondern nach "Rendite" ausserhalb dieses sucht, aber nicht mehr findet, und daher zu Fantasieprodukten, wie den CDS, geflüchtet ist.
    Der Ausstieg aus Schiffen und Gewerbeimmobilien mag da eigentlich aber doch sehr konsquent sein, stehen in den Städten doch Millionen von Quadratmetern Gewerbe-/Büroflächen leer und Schiffe liegen auf Halde.
    Wenn sich die Commerzbank tatsächlich wieder auf solide Kreditvergaben an Unternehmen und Hypotheken, warum nicht auch auf Sparkonten usw., konzentrieren sollte, bliebe ihr eine Trennung durch die baldige Einführung des Trennbankensystems erspart, da bereits im Vorfeld vorweggenommen.
    Eine positive und mutige Entscheidung der Verantwortlichen.
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Commerzbank stellt überraschend ihr Neugeschäft mit Gewerbeimmobilien und Schiffen ein. Die Bank, die in beiden Bereichen bisher zu den größten Anbietern in Deutschland gehört, vollzieht damit eine Kehrtwende - noch vor wenigen Monaten hatte sie diese Aktivitäten zum Kerngeschäft erklärt.

    Strategieschwenk: Commerzbank stoppt Immobilien- und Schiffskredite - SPIEGEL ONLINE
    gut, eine bank weniger, die man als systemrelevant bezeichnen wird beim nächsten crash.
  9. #9

    Der freie Markt ist wie gewünscht emotionslos.

    Zitat von mm2112 Beitrag anzeigen
    ....für viele Anleger. Bereits jetzt spielen CoBa, HSH Nordbank und NordLB ein schmutziges Spiel. Auf der einen Seite treiben sie Schiffsfonds in den Ruin, indem sie die Kredite kündigen. Auf der anderen Seite finanzieren sie gerade den Unternehmen, die diese Schiffe aus der Insolvenzmasse kaufen, den Kaufpreis.
    Der Gesetzgeber, der sowohl die Anlage in Schiffsfonds (durch die Tonnagesteuer) wie auch gerade diese banken unterstützt hat, schaut zu.
    Die LEidtragenden sind wie immer die Anleger, die mal wieder abgezockt werden
    Die Privatanleger in Schiffen sind Risiken eingegangen, die nun schlagend werden. Lesen Sie mal so ein Fondsprospekt, da stehen alle Risiken drin. Mitleid ist deshalb und vor dem Hintergrund der hier mehrheitlich investierenden Klientel unangebracht.

    Die Banken sind emotionslos, wie der Markt auch. Das der freie Markt alles richtig macht ist doch neoliberaler Konsens. Das jetzt ein paar Steuersparer Geld verlieren und rumheulen stört mich nicht, da nicht selbst investiert und als Steuerzahler erstmal verschont.
    Wie oben beschrieben eröffnen sich neue Möglichkeiten für andere. Das ist doch ein idealtypischer Verlauf.


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