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Straßenverkehr: Bundesrat besiegelt Rückkehr von Alt-Kennzeichen

Roman BüttnerAutofahrer haben mehr Freiheit bei der Wahl ihres Kfz-Kennzeichens. Der Bundesrat billigte am Freitag eine Verordnung, wonach die Länder beim Bundesverkehrsministerium alte, bisher nicht mehr zulässige Nummernschilder beantragen können.

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/0...857230,00.html
  1. #1

    Oh Goltt lass Hirn regnen!

    Schwachsinnige Rückkehr zu einem völligen Wirrwarr an Kennzeichen, der der Polizei ohne Not die Jagd auf Verbrecher erschweren dürfte, die Bürokratiekosten steigen, nur die Drucker der Kennzeichen freuen sich über zwar sinnlose aber trotzdem neue Arbeit.
    Dumm-dreiste, miefige Kirchturmpolitik der CSU, aber das ist man ja gewohnt.
  2. #2

    da lacht das bürokratenherz…

    …und was das wieder kostet…

    sicher hat mancher seinem alten kennzeichen in deutschland west nach der gebietsreform in den 70ern nachgetrauert, als teenager war mein lieblingskennzeichen an einem NSU (das AUTO, hallo) TTS, TT-S und ne zweistellige zahl, sehr cool, aber tempi passati…

    dass die ersten kennzeichen in den blühenden landschaften identitätsstiftend waren will ich ja auch nicht bestreiten aber damit jetzt wieder anzufangen halte ich für ziemlich sinnfrei.

    und wenn ich sowas lese…

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Die Gesuche würden gebilligt, solange die Kombination nicht gegen die guten Sitten verstoße, wie etwa SE-X.
    …also wirklich, in Stuttgart wird afaik dass kürzel -EX vergeben.

    ond do hoists, d'schowbe wäret so veklemmd…
  3. #3

    Unsere Legislative packt wirklich

    die wichtigen und brennenden Themen an und das mit dem "Abbau von Bürokratie" gekoppelt. Glückwunsch Ihr Leichtmatrosen
  4. #4

    Se-x?

    SE-X und SE-XY sind die beliebtesten Kennzeichen des Kreises Segeberg und mitnichten weder ein "Altkennzeichen" noch "anstößig".
  5. #5

    Zitat von Why-not? Beitrag anzeigen
    Schwachsinnige Rückkehr zu einem völligen Wirrwarr an Kennzeichen, der der Polizei ohne Not die Jagd auf Verbrecher erschweren dürfte, die Bürokratiekosten steigen, nur die Drucker der Kennzeichen freuen sich über zwar sinnlose aber trotzdem neue Arbeit.
    Na so kompliziert ist das auch nicht, da die Vergabe sich ja an den Postleitzahlen orientieren kann oder muss.

    Die Kennzeichendrucker haben jetzt vielleicht öfter mal EINEN Buchstaben mehr zu drucken.

    Und ein Nummernschild ist nun mal dem Fahrzeughalter zugeordnet. Völlig egal was da draufsteht. Wo soll der Mehraufwand sein diesen gegebenfalls zu ermitteln?
  6. #6

    optional

    Genauso sinnvoll wie ein Deutsches Wechselkennzeichen... :-(
  7. #7

    Problem?

    Zitat von Why-not? Beitrag anzeigen
    Schwachsinnige Rückkehr zu einem völligen Wirrwarr an Kennzeichen, der der Polizei ohne Not die Jagd auf Verbrecher erschweren dürfte, die Bürokratiekosten steigen, nur die Drucker der Kennzeichen freuen sich über zwar sinnlose aber trotzdem neue Arbeit.
    Also ich find's nicht schlecht. Es ist eh egal, was auf den Kennzeichen steht, solange sie eindeutig sind. Und wieso da groß neue Kosten entstehen sollen, ist erstmal nicht einzusehen. Die Dame in der Zulassungsstelle macht vielleicht einen Mausklick mehr, und der Schildermacher macht nach wie vor nur zwei Kennzeichen pro Auto. Wo also ist das Problem?

    Allerdings kann man natürlich eins draus machen. Blöd wär z.B., wenn das für angebliche Kostensteigerungen als Begründung herhalten muss. Blöd wär auch, wenn ich von z.B. Brunsbüttel nach Heide umziehen will und mein neues (altes) MED-Kennzeichen nun wieder gegen HEI eintauschen muss. Damit würde man die Reform natürlich gleich wieder zu Grabe tragen.
  8. #8

    Lobbyismus siegt über Vernunft

    Zitat von Why-not? Beitrag anzeigen
    Dumm-dreiste, miefige Kirchturmpolitik der CSU, aber das ist man ja gewohnt.
    Das vielleicht auch, vor allem aber ist es das Resultat von gemeinwohlfeindlichem Lobbyismus, was in Berlin leider an der Tagesordnung ist. Die dieser Entscheidung zugrunde liegende Studie wurde mit freundlicher Unterstützung des Industrieverbands der Kennzeichenhersteller erstellt. Dieser Umstand wurde offen gelegt und war bekannt, der Spiegel berichtete darüber auch. Trotzdem hat das Parlament jetzt so entschieden, was mal wieder ein Schlag ins Gesicht des Wählers ist. Die neue Regelung ist darüber hinaus völlig unsinnig und verkompliziert die Zuordnung von Kennzeichen unnötig. Die Verkehrspolizei wird sich bedanken.
  9. #9

    In Wiesbaden wurden bereits vor einiger Zeit neue alte Kennzeichen genehmigt. Laut einem FAZ-Artikel hatte man sich im Bundesrat schon im letzten Jahr darauf verständigt.


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