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Straße von Hormus: US-Kriegsschiff kollidiert mit Öltanker

AP/U.S. NavyMitten in der Nacht sind in der Straße von Hormus ein japanischer Öltanker und ein Schiff der US-Marine zusammengestoßen. Niemand wurde verletzt, aber der amerikanische Zerstörer trug ein klaffendes Loch davon.

http://www.spiegel.de/politik/auslan...849645,00.html
  1. #1

    Unklare Rechtslage

    Wie geht das hier?
    Wer von rechts kommt, hat Vorfahrt? Oder, wer die meisten Raketen hat?
    Oder gar, die Amis haben immer recht per Definition?
  2. #2

    Tja, das ist der Nachteil von "Stealth"

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitten in der Nacht sind in der Straße von Hormus ein japanischer Öltanker und ein Schiff der US-Marine zusammengestoßen. Niemand wurde verletzt, aber der amerikanische Zerstörer trug ein klaffendes Loch davon.

    Straße von Hormus: Kriegsschiff USS Porter kollidiert mit Öltanker - SPIEGEL ONLINE
    Da sollte man halt auch auf der Brücke wach sein, wenn der andere einen nicht wahrnimmt (und vor allem nicht auf See herumkaspern und alle Vorsicht fahren lassen). Vgl. auch das Sliva commercial (schwedischer Navigationsgerätehersteller), das Thema ist eine Netzlegende, die von der US-Marine (offiziell) dementiert wird: https://www.youtube.com/watch?v=X525wCkoI8U.
  3. #3

    Rechts vor links gilt auch auf See

    Da der Treffer an Steuerbord des Zerstörers erfolgt ist nehme ich mal stark an, dass der Kommandant Schwierigkeiten mit der Umsetzung der so genannten Kollisions-Verhütungs-Regeln hatte (Deutsche Fassung unter http://www.gesetze-im-internet.de/seestro_1972/BJNR008160977.html). Den auch auf dem Wasser halten sich fast alle an rechts vor links
  4. #4

    Seefahrt tut Not...

    Wäre schön, wenn der Ottonormalo an die AIS Aufzeichnungenkäme.Wäre auch etwas was zur Objektivität betragen könnte. Wäre..
  5. #5

    wie auf Schienen

    ...wer ist denn so blöd, sich mit einem Supertanker um die Vorfahrt zu streiten? Das Ding fährt doch wie auf Schienen und ist so schwer zu bremsen wie die Griechenland-Rettung...
  6. #6

    Funkstille

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitten in der Nacht sind in der Straße von Hormus ein japanischer Öltanker und ein Schiff der US-Marine zusammengestoßen. Niemand wurde verletzt, aber der amerikanische Zerstörer trug ein klaffendes Loch davon.

    Straße von Hormus: Kriegsschiff USS Porter kollidiert mit Öltanker - SPIEGEL ONLINE
    Meine Vermutung zum Hintergrund: Der Zerstörer war unter Emission Control (EMCON) und hat alle Funk- und Radarsignale abgestellt. Es sollten dann lediglich Empfänger aktiv sein. Dies ist Usus um der gegnerischen Überwachung keine elektronischen Hinweise auf die Präsenz zu geben. Man ist dann aber, wie zu Urgroßvaters Zeiten, auf gute Sicht angewiesen. Wenn dann irgendetwas mit den Sendern beim "Unfallgegner" nicht stimmt und/oder dieser außerhalb der zugewiesenen Route fährt und es auch noch dunkel ist, kann es schon mal knirschen... Aber peinlich ist das schon für die Navy.
  7. #7

    "beware of grey ships!"
    So sagt man doch in der christlichen Seefahrt... :-)
  8. #8

    Zitat von sysop Beitrag anzeigen
    Mitten in der Nacht sind in der Straße von Hormus ein japanischer Öltanker und ein Schiff der US-Marine zusammengestoßen. Niemand wurde verletzt, aber der amerikanische Zerstörer trug ein klaffendes Loch davon.

    Straße von Hormus: Kriegsschiff USS Porter kollidiert mit Öltanker - SPIEGEL ONLINE
    Tja, die Amis, die sind halt doof, höhö. Bei denen gibts ja nicht mal Krankenversicherung, Mindestlohn, erfolgreiche IT-Unternehmen, haufenweise Nobelpreisträger oder ein Raumfahrtprogramm.

    In Deutschland gibts nie Schiffskollisionen auf Wasserstraßen.
  9. #9

    Passend dazu

    Galizier: (Geräusch im Hintergrund)
    Hier spricht A853 zu ihnen, bitte ändern sie ihren Kurs um 15 Grad
    nach Süden um eine Kollision zu vermeiden ...... Sie fahren direkt auf
    uns zu, Entfernung 25 nautische Meilen ........

    Amerikaner: (Geräusch im Hintergrund)
    Wir raten ihnen, ihren Kurs um 15 Grad nach Norden zu ändern um eine
    Kollision zu vermeiden.

    Galizier:
    Negative Antwort. Wir wiederholen: ändern sie ihren Kurs um 15 Grad
    nach Süden um eine Kollision zu vermeiden.

    Amerikaner: (eine andere amerikanische Stimme) Hier spricht der
    Kapitän eines Schiffes der Marine der Vereinigten Staaten von Amerika
    zu ihnen. Wir beharren darauf: ändern sie sofort ihren Kurs um 15 Grad
    nach Norden, um eine Kollision zu vermeiden.

    Galizier:
    Dies sehen wir als weder als machbar noch erforderlich an, wir
    empfehlen ihnen ihren Kurs um 15 Grad nach Süden zu ändern um eine
    Kollision zu vermeiden..

    Amerikaner: (stark erregter befehlerischer Ton)
    HIER SPRICHT DER KAPITÄN RICHARD JAMES HOWARD, KOMMANDANT DES FLUGZEUGTRÄGERS
    "USS LINCOLN" VON DER MARINE DER VEREINIGTEN STAATEN VON AMERIKA, DAS
    ZWEITGRÖSSTE KRIEGSSCHIFF DER NORD- AMERIKANISCHEN FLOTTE, UNS
    GELEITEN ZWEI PANZERKREUZER, SECHS ZERSTÖRER, FÜNF KREUZSCHIFFE, VIER
    U- BOOTE UND MEHERE SCHIFFE DIE UNS JEDERZEIT UNTERSTÜTZEN KÖNNEN. WIR
    SIND IN KURSRICHTUNG PERSISCHER GOLF, UM DORT EIN MILITÄRMANÖVER
    VORZUBEREITEN UND IM HINBLICK AUF EINE OFFENSVE DES IRAQ AUCH
    DURCHZUFÜHREN. ICH RATE IHNEN NICHT ..... ICH BEFEHLE IHNEN IHREN KURS
    UM 15 GRAD NACH NORDEN ZU ÄNDERN!!!!!! SOLLTEN SIE SICH NICHT DARAN
    HALTEN SO SEHEN WIR UNS GEZWUNGEN DIE NOTWENDIGEN SCHRITTE
    EINZULEITEN, DIE NOTWENDIG SIND UM DIE SICHERHEIT DIESES
    FLUGZEUGTRÄGERS UND AUCH DIE DIESER MILITÄRISCHEN STREITMACHT ZU
    GARANTIEREN. SIE SIND MITGLIED EINES ALLIERTEN STAATES, MITGLIED DER
    NATO UND SOMIT DIESER MILITÄRISCHEN STREITMACHT ...... BITTE GEHORCHEN
    SIE UNVERZÜGLICH UND GEHEN SIE UNS AUS DEM WEG !!!!!!!!!

    Galizier:
    Hier spricht Juan Manuel Salas Alcantara. Wir sind zwei Personen. Uns
    geleiten unser Hund, unser Essen, zwei Bier und ein Mann von den
    Kanaren, der gerade schläft. Wir haben die Unterstützung der Sender
    Cadena Dial von la Coruna und Kanal 106 als Maritimer Notruf. Wir
    fahren nirgendwo hin, da wir mit ihnen vom Festland aus reden. Wir
    befinden uns im Leuchtturm A-853 Finisterra an der Küste von Galizien.
    Wir haben keine Scheissahnung, welche Stelle wir im Ranking der
    spanischen Leuchtturme einnehmen. Und sie können die Schritte
    einleiten, die sie für notwendig halten und auf die sie geil sind, um
    die Sicherheit ihres Scheiss-Flugzeugträgers zu garantieren, zumal er
    gleich an den Küstenfelsen Galiziens zerschellen wird, und aus diesem
    Grund müssen wir darauf beharren und möchten es ihnen nochmals ans
    Herz legen, das es das Beste, das Gesündeste und das Klügste für sie
    und ihre Leute ist, nämlich ihren Kurs um 15 Grad nach Süden zu ändern
    um eine Kollision zu vermeiden .......

    Totenstille am amerikanischen Flugzeugträger ....


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