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Strahlenschutz in Fukushima: AKW-Betreiber*zieht*Polyester-Plane über Reaktor
Mit Polyester gegen Strahlung: Der japanische Energiekonzern Tepco hat über eines der demolierten Reaktorgebäude auf dem AKW-Komplex Fukushima eine Plane montiert. Sie soll das Austreten weiterer Radioaktivität verhindern. Doch selbst ein Erfolg der Maßnahme löst nicht das größte Problem.
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...792316,00.html
- #310 19.10.2011 15:05 von
Wenn
überhaupt von Versagen gesprochen werden kann, die Ingenieure waren es mit Sicherheit nicht.
Allenfalls hat das damalige Managment kommerzielle
Einsparungen zu stark ausgereizt.
Bei der Auslegung der Anlagen in den 60ern wurden die
Schutzmauerhöhen mit zu geringen Sicherheitsreserven für
diesen Standort beaufschlagt.
Die Schutzmauern waren " nur " etwa so hoch, wie an diesem Ort historisch bekannte Tsunamis jemals aufgetreten sind.
Eine kurzer, anschaulicher Bericht.
http://www.kernenergie.de/kernenergi...-fukushima.pdf
Bevor die KKW-Gegner wieder mit dem üblichen Gezeter ( Lobbybericht etc. ) beginnen, bitte fachlich und sachliche Gegenberichte verlinken. - #311 19.10.2011 15:06 von
-
Es gibt wohl Hinweise, dass zu mindest Reaktor eins auch mit intaktem Kühlsystem nicht zu retten gewesen wäre, da das Druckgefäß und dessen Zuleitungen durch das eigentliche Beben stark beschädigt wurden
http://www.gegenfrage.com/fukushima-...r-dem-tsunami/
http://de.wikipedia.org/wiki/Nuklear...Chlungsausfall
Ein recht guter Artikel:
http://www.n-tv.de/panorama/Die-Wahr...le3365931.html - #312 19.10.2011 15:06 von
-
Da stehen Sie aber an einsamer Front in diesem Forum.
Da sagt der VDI aber was anderes. Den Link gabs hier vor Kurzem.
Dann informieren Sie sich doch mal über die Kosten anderer Energieerzeugungsformen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kernene...in_Deutschland - #313 19.10.2011 15:07 von
...
Da Sie keine Ahnung von der Funktionsweise einer Strombörse haben - und das haben Sie offensichtlich nicht - muss ich auch nicht fürchten, dass Sie zu diesem Thema einen qualifizierten Kommentar abzugeben in der Lage sind.
EE senkt die Preise in Schwachlastzeiten, richtig. Gleichzeitig steigen die Kosten im System und die Börsenpreise müssen entsprechend höher sein, wenn die EE mal nicht oder nur wenig einspeisen (kein Wind, wenig Sonne).
Börsenpreise sind ein Signal für Knappheiten und Signale für eventuellen Neubaubedarf. Diese Signale werden durch die massive (subventionierte) Einspeisung von Erneuerbaren abgeschwächt bzw. ausgeschaltet. Ob das im Sinne der sicheren Versorgung mit Energie ist... - #314 19.10.2011 15:16 von
.
Nur, dass in Deutschland die Betreiber der AKW eine Haftpflichtvericherung abschliessen MÜSSEN und offensichtlich abgeschlossen haben, ist ihnen - wiedermal - entfallen. Schluckauf...
Das Gelesene korrekt verarbeiten nicht ihr Ding?Lesen ist nicht so Ihr Ding?
Falsch. Es geht darum, dass ein Reaktor nur dann inhärent sicher ist, wenn er auch bei Ausfall aller (Kühl-)systeme nicht durchbrennen kann. zB. der Kugelhaufenreaktor. Niemand (außer ihnen) wird ein System als "inhärent unsicher" bezeichnen, wenn es nach Ausfall eines Trafos außerhalb des Reaktorgebäudes keinen Strom mehr liefert.Aus Ihrem Link:
"Zitat von wiki->Inhärenz
In der Technik spricht man von inhärenter Sicherheit, wenn ein technisches System derart konstruiert ist, dass es auch nach dem Ausfall mehrerer Komponenten sicher arbeitet."
ARBEITET.
Halten Sie einen Reaktor mit Durchfall für den regulären Betriebsablauf?
Es geht um den BETRIEB. Ist das so schwer?
Nette Wortklauberei...Nochmals: Kein technisches System ist "inhärent sicher", es ist nur als inhärent sicher einstufbar per Definition.
Es ist überhaupt nicht notwendig, dass ein AKW nach Ausfall eines oder mehrerer Systeme arbeitet - also Strom liefert. Notwendig ist ist, dass es selbst nach einer Kernschmelze nicht zum Freisetzen von radioaktiven Substanzen kommt. Und das ist bei EPR gegeben: also inhärent sicher. - #315 19.10.2011 15:20 von
- #316 19.10.2011 15:27 von
Der Fugit....
Sie ziehen einen Vergleich zwischen zwei Dingen, die keine inhaltliche Verbindung haben. Der Sarkophag hat nichts mit der "Plastikplane" in Fukushima zu tun und umgekehrt. Niemand hat im übrigen die Plane als "Lösung für alle Super-GAU-Probleme" bezeichnet - außer Ihnen.
Die Erklärung, warum etwas passiert ist, hilft dabei, dass ähnliche Folgen in Zukunft vermieden werden können.
Aha, habe ich nicht ein Mitspracherecht dabei, welcher Gruppe ich angehöre? Oder entscheiden Sie das ganz allein ex cathedra?
Wenn Sie meine Aussage so verstehen, dann kann ich das nicht ändern - Sie scheinen so strukturiert zu sein, dass Sie jede Aussage auf Ihre eigene Art und Weise interpretieren. Für micht ist die Tatsache, dass bei einem solchen historisch starken Erdbeeben lediglich 3% der Gebäude beschädigt (!!) werden ein Zeichen dafür, dass in Japan die Gebäude sehr erdbeebensicher gebaut werden. Ob das jetzt allein den Ingenieuren, oder auch den Architekten und Statikern zuzuschreiben ist, sei mal dahingestellt. Sie stricken aber aus meiner Aussage eine völlig davon unabhängige rein normative Behauptung.
In einer tsunamigefährdeten Küstenregion die Notstromaggregate nicht wassergeschützt aufzustellen ist das Auslegungsdefizit. Dieser Fehler wurde in der Planungsphase begangen und trotz Hinweise im Nachhinein nicht behoben. (Erklären Sie doch bitte Ihre Abkürzungen)
Sie behaupten, ich sei schlauer als ich. Von meiner Seite kam eine solche Behauptung nicht. Und es ist auch nicht mein Glauben. Weder kenne ich Sie, noch kennen Sie mich.
Aber Ihre unterirdische Diskussionskultur und Ihre ausfallende Art - ja, die ist mir sehr gut bekannt.
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