Im Geschäft mit Stradivaris hat Dietmar Machold Millionen gemacht. Doch das Geld* für seinen jüngsten Mega-Deal bleibt aus,*plötzlich steht der Luxus-Geigenhändler vorm Ruin.*Sein Rolls Royce ist schon verscherbelt -*sein*Schloss könnte folgen.
http://www.spiegel.de/kultur/gesells...731104,00.html
Kein Mitleid für solche Parasiten, die Geld damit verdienen, nichts zu erschaffen, sondern lediglich mit Geld jonglieren, um es von anderen abzusaugen. Wer letztlich die Zeche für diese Zockerei bezahlt, das sind die Musiker. Instrumente gehören in Musiker-Hände, nicht in gierige Spekulanten-Pranken. Und entsprechend sollten solche Instrumente nicht zu Spekulationsobjekten werden, sondern immer noch in realistischen Preiskategorien bleiben.
Ich wünsche mir, dass dieser Mensch vollkommen bankrott geht und zum Hartz IV Empfänger wird. Und hoffentlich verlässt ihn dann auch seine junge Frau, die er sich mit der Kohle erkauft hat. Zugeben würde die das aber sowieso nicht.
... warum wollen mir bei diesem Artikel einfach nicht die Tränen kommen? Ich weiß einfach nicht, warum.
eigentlich müsste es so organisiert sein,
dass alle historischen Spitzeninstrumente,
allen Orchestern gehören und die, deren Benutzung verwalten.
Spitzeninstrumente, am Gängelband von Turbokapitalisten,
die ohne Wasser kochen um ganze Märkte trocken zu legen,
abgelichtet in ihrem Firlefanz.
kann man mit dem Herrn doch nur in dem Punkt haben, dass er zu gierig und borniert ist, um zu merken wie sehr er seiner finanziellen Sanierung selbst im Wege steht. Schlaue und geistig flexible Geigenhändler vermieten die Preziosen längst schwunghaft an Ausnahmetalente, die damit auf der Bühne und im TV angeben können...So schnuppern die kleinen Kreischkästchen wenigstens wieder die Luft der Konzertsääle.
decouvriert diesen mann.
es ist gut 40 jahre her, dass ich für eine freundin ein cello in bremen aussuchen half. da war die machold-lage noch anders.
sie sollten genauer recherchieren.
gibt es nicht die möglichkeit, aus 2 strads, wenn sie denn echt sind, mache 1?
wissen sie, dieser kult ist lächerlich.
fast jede strad und guarneri ist so geflickt und oft geleimt, dass man sich fast fragen möchte, macht das leimen und auf-dicken den klang. - vergessen wird der bogenmacher. denn geige und bogen passen oder passen nicht.
schliesslich hat dieser herr, spekulanten in london, NY und tokio gehören auch dazu, die preise so monopolisiert und in die höhe getrieben (kartell?), dass die 2. und 3. riege des talentierten nachwuchses direkt minderwertigkeitskomplexe bekommen, wenn sie auf einer testore wie paul klee spielen.
ein anderer effekt ist die missachtung des heutigen geigenbaues, der auf einem noch nie erreichtem niveau steht: gehen sie nach münchen, gehen sie zu hampel hamburg u.a.
bezeichnend für waschmaschinen-verkäufer ist, dass sie keine nachwuchsförderung machen.
bezeichnend für konzertgeiger ist, dass sie erstaunliche gute nachwuchsförderung aufrecht erhalten.
bezeichnend für spekulanten sind prestigeobjekte.
ich rate dem anfänger, der schon auf 3/4 oder 4/4 geigen spielen kann: eine erstklassige strad- oder guarnerie kopie aus china (ca. 500$( und super-saiten und spielen ohne ende. dann umsteigen auf eine meistergeige und die alte einem jungen anfänger spendieren. alt werden geigen von alleine. eingespielte werden immer schöner, da das spielen die resonanzen ins holz trägt. luxus wiederum, zumal spekulativ hoch gejubelter luxus ist freilich auch eine feine sache.
merke: es war schon immer etwas teurer, einen luxuriösen geschmack zu pflegen.
und wer so apodiktisch die klangästhetik hervorheben mächte: vergleich bach-solosuiten mainardi und casals. casals cello war nicht spitze, das war sein spiel.
Das alte Spiel.
Auf Pump Geschäfte machen geht solange gut, wie geliehenes Kapital durch seriös bewertetes Vermögen gedeckt ist. Aber das reicht vielen nicht. Gestern traf ich einen koreanischen Kleinunternehmer, der damit prahlte, seine im Februar gegründete Firma schnell auf eine hohe Bilanzsumme gebracht zu haben. Später stellte sich heraus, dass er zum Nikolaustag Kredite nicht bedienen kann: Er hat eine Staatsbank gefunden, die ihm die gesamte Firmengründung auf Pump finanziert hatte...
offenbar, da geigenhandel etwas feines ist.
ich sage es ganz klar und schliesse mich vorrednern an, die ein bestimmtes wort gebrauchten, es ist das unseriöseste, was es gibt. von diesen herren lernte ich einige kennen!
ich appelliere an alle: schauen sie sich die münchner geigenbauer an, hampel in hamburg, prüfen sie die instrumente. und suchen sie einen bestimmten bogenmacher in berlin.
da finden sie excellente handwerkliche qualität und nicht dieses maffiose getue.
exakt das wäre wünschenwerte recherche SPON! der schaden für junge musiker.
und wann berichten sie von fälschungen, rücknahmen?
vermutlich ist dieser herr durch rücknahmen in den gestörten cash-flow geraten....