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Stracke-Rücktritt: Nächsten Opel-Chef erwarten miese Zahlen
REUTERSNach dem überstürzten Abgang von Karl-Friedrich Stracke braucht Opel einen neuen Chef. Laut einem Zeitungsbericht hat Strategievorstand Thomas Sedran gute Chancen. Der künftige Boss muss gegen einen schrumpfenden Absatz ankämpfen - während Konkurrent Volkswagen erneut Erfolge verkündet.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unt...844174,00.html
- #1 13.07.2012 08:43 von
OPEL ist
doch ein sterbendes Produkt. Wer kauft sich denn heute noch so einen Wagen, wenn man nicht weiss, wie die Zukunft aussieht. Komischerweise lese ich nichts von Ford - ist ja auch eine amerikanische Marke - nur lfd.lfd OPEL. GM will systematisch seine Erzeugnisse auf den europäischen Markt etablieren (Chevrolet/Cadillac usw.), dabei spielen doch die Betroffenen keine Rolle mehr.
- #2 13.07.2012 08:51 von
Volkseigener Wagen?
Ja, der volkseigene Betrieb VW wird ja auch vorn und hinten gepudert. Von echtem Wettbewerb auf dem freien Markt verstehen die da nichts. Müssen sie ja auch nicht. Es gibt ja das VW-Gesetz und die privatstaatlichen Familien Piech und Porsche.
Konkurrenz für Opel ist vielleicht Ford. Aber die haben ja wenigstens ein eigenes Konto während Opel am Seil unter Wasser gehalten wird. - #3 13.07.2012 08:54 von
GM - General Misunderstanding
GM sollte besser erstmal darüber nachdenken WAS für Autos sie produzieren anstatt WO sie das tun.
- #4 13.07.2012 09:01 von
Many Managers
Wieviele Chefs hat Opel in den letzten zwei Jahren gehabt? Ich bin mit dem Zählen nicht mehr nachgekommen. Forster, Reilly, Stracke, ...
So kann das nichts werden. - #5 13.07.2012 09:03 von
Adams Opel
Meine Rezepte für eine Genesung Opels:
1. Opel aus GM rauskaufen
2. Eine Design- und Qualitätsoffensive starten, die sich gewaschen hat.
3. Konzentration auf Premium- weniger auf Massenprodukte.
So bekommt auch die Marke Opel wieder ein besseres Image, kann höhere Margen generieren und den Absatz steigern... - #6 13.07.2012 09:12 von
- #7 13.07.2012 09:13 von
optional
Ständig schrumpfender Absatz führt zu weiterer unterdeckung der Fixkosten und damit verbunden expotenialen Wachstum der Verluste.
Dem kann man nur entgegen wirken in dem man die Fertigungskapazitäten an die Verkaufszahlen anpasst, das heißt Werksschließung die Mitarbeiter Zahlen in Verwaltung und Entwicklungsbereichen müssen entsprechend nach unten angepasst werden.
Damit sinkt dann entgültig die Innovationsfähigkeit gegen 0.
Die alternative ist die Absatzzahlen erhöhen und aus den erhöhten Cashflows alles zu finanzieren. Nur können das die BIG Player leichter, weil deren Fixkosten bei 60 % Kapazitätsauslastung finanziert sind und damit die Economie of scale greift. Der Jahrelange Absatzverlust verbunden mit dem Image Verlust führt jetzt zur Todesspirale.
Opel ist im selben Gefängnis gefangen wie Griechenland.
Admiral, Kapitän, Manta, Kadett davon werden wir den Enkeln erzählen können. - #8 13.07.2012 09:21 von
Kein Titel
Hinten und vorne gepudert? Erklären Sie mir das mal bitte.
Soweit ich weiß, verkauft VW seine Wagen auf denselben Märkten wie die anderen Hersteller auch. Warum unterliegt VW jetzt angeblich keinem Wettbewerb auf dem freien Markt?
Das VW-Gesetz ist übrigens massiv eingeschränkt worden im Vergleich zu früher, aber das wissen Sie ja sicherlich.
Also ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung, woher jetzt diese scheinbar neidbasierte Aussage zu VW kommt. - #9 13.07.2012 09:24 von
Wenn das so einfach wäre:
- wie soll man gegen die BMW, Mercedes, Audi im Premiumsektor auch nur den Hauch einer Chance haben, wenn neben der Qualität das Markenimage in diesem Segment einen sehr hohen Stellenwert einnimmt? Vgl. Lexus, Infiniti, Jaguar
- VW verkauft dieses Jahr fast 9 Mio Einheiten und nutzt als Plattformkonzept den modularen Querbaukasten, um die Kosten bei manchen Bauteilen um bis zu 30 Prozent zu senken; wie soll Opel gegen diese Größen- und Kostenvorteile VWs eine Überlebenschance haben? Auch Peugeot, die ähnlich wie Opel aufgestellt sind, sind im Massengeschäft in absehbarer Zeit chancenlos.
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